Aufhebungsvertrag EU - REnte

6 Antworten

Auf keinen Fall unterschreiben - hier kann der Arbeitgeber die Bedingungen zur ordentlichen Kündigung nicht erfüllen und versucht es mit einem AhV. Sollte er trotzdem wie angekündigt kündigen, dann unbedingt zum Anwalt und Klage vorbereiten lassen - zudem bekommt sie dann noch Ärger mit der AfA und es droht Sperrfrist von 12 Wochen wenn sie unterschreibt.

Der Arbeitgeber darf bei Erwerbsunfähigkeit nicht ordentlich kündigen? Das ist ja mal was ganz Neues.

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Wenn sie ein unbefristet Arbeitsverhältnis hat, also sich nicht in der Probezeit befindet, ist sie wegen einer Erkrankung nicht Kündbar. Es gibt nur eine Ausnahme; Sie kann die Arbeit für die sie im Betrieb eingestellt wurde dauerhaft nicht mehr ausführen. Also auf keinen Fall etwas unterschreiben. Der Arbeitgeber müsste sich bei einer " unbegründeten " Kündigung warm anziehen. Sollte dennoch ein Kündigung kommen, sofort das Arbeitsgericht anrufen und ggf. auf Wiedereinstellung klagen, bzw. klagen lassen. Es wird vermutlich auf einen Vergleich auslaufen. Aber finanziell steht sie erheblich besser da als mit zwei popligen Monatsgehältern und bekommt bei der ARGE auch keine Sperre. Ein Tipp noch: beim Landesamt für Soziale Dienste sofort einen Schwerbehindertenausweiss beantragen! Viel Erfolg wünscht euch der Seestern *

Danke, ja diese Ausnahme trifft wohl leider zu. Schwerbehindertenausweis hat sie bereits 50% + g ; hier läuft gerade ein Verschlechterungsantrag für die Prozente sowei für ein aG und ein B.

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@Keeper1979

Somit ist sie quasi nicht kündbar weil; Schwerbehinderte Menschen haben im Vergleich zu nichtbehinderten Menschen einen zusätzlichen Schutz vor Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Die Kündigung eines schwerbehinderten Menschen ist nur wirksam, wenn eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber vorher die Zustimmung des LWL-Integrationsamts bekommen hat. Sie kann also sehr hoch pockern, weil das Amt nur in den seltesten Fällen einer Kündigung zustimmt. Ich halte 2 Jahreseinkommen für realistisch, weil es bei Ikea so gehandhabt wurde. Ich wünsche euch alles Gute *

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@Seestern271

Das ist ja mal so ganz ohne weitergehende Fakten eine gewagte Aussage. Unter Umständen ist seine Freundin als Friseurin eingestellt und hat beide Hände gelähmt. Deiner Meinung nach müsste der AG sie also weiter beschäftigen? Ich würde behaupten, er erhält die Zustimmung des Integrationsamtes relativ problemlos.

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@TETTET

Richtig. Deshalb hatte ich ja auch geschrieben: Es gibt nur eine Ausnahme; Sie kann die Arbeit für die sie im Betrieb eingestellt wurde dauerhaft nicht mehr ausführen. Mfg. Seestern *

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@Seestern271

Das hast Du in Deinem Zweiten Kommentar nicht. Da schiebst Du etwas von unkündbar und 2 Jahresgehältern Abfindung. Angesichts ihrer Erwerbsunfähigkeit bleibe ich dabei, dass das sehr gewagt ist.

MfG

TETTET

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@TETTET

Hallo Tettet, ich wünsche dir auch einen guten Morgen. Was ich hier wieder gebe ist nur meine Erfahrung als 10 Jähriges Betriebsratsmitglied des Gesamtbetriebsrates der Ikea LuS Deutschland. Herzliche Grüße vom Seestern *

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nichts unterschreiben.ihr steht geld für die überstunden und den urlaub zu.

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