Aufhebungsvertrag diverse Fragen?

12 Antworten

Die können Dich nicht entlassen und fragen daher ob man sich einvernehmlich trennen kann. Wenn Du dem zustimmst, zählt das wie selbst gekündigt / Ausbildung abgebrochen.

Darauf solltest Du Dich nicht einlassen. Denn dann stehst Du ohne alles da.

Wenn Du allerdings tatsächlich die Ausbildung abbrechen möchtest, hast Du nun natürlich die Möglichkeit zu verhandeln, da die Dich ja gerne los werden wollen.

Sag halt, wenn Sie Dich los werden wollen, kostet das Betrag x, da Du ja keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hättest. Je nachdem wie wichtig es für sie ist, Dich los zu werden, bezahlen die auch.

Aber meine Empfehlung wäre es alles daran zu setzen, die Ausbildung beenden zu können.

Vielen Dank für die Antwort,

ich möchte diese Ausbildung nicht mehr beenden, es ist nicht das was ich mir vorgestellt habe und es gab von Anfang an Komplikationen mit dem Ausbilder.

Wenn ich anfange zu verhandeln wirkt das sich später auf die letzten zwei Monate ein ? Vom Verhalten des Ausbilders meine ich ?

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@PanevalxD

Wenn Du eh abbrechen willst, dann verhandel gleich mit, dass Du bis zum Ende der Vertragslaufzeit bei voller Bezahlung freigestellt wirst, damit Du Dich voll auf die berufliche Neuorientierung konzentrieren kannst. Des Weiteren müssen 3 Monatsgehälter Abfindung für die Sperrmonate ALG1 raus springen und ein Zeugnis mit guter Bewertung.

Damit würde ich mal in die Verhandlung gehen.

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@Gerneso

Wie sieht die Situation aus wenn ich 17 bin ? Geht das immer noch ?

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@PanevalxD

Keine Ahnung. Mussten Deine Eltern den Ausbildungsvertrag mit unterschreiben? Dann würden die wahrscheinlich auch die Aufhebungsvereinbarung mit unterschreiben müssen, da Du ja nach wie vor minderjährig bist.

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Was in einem Aufhebungsvertrag möglich ist oder nicht, hängt von der Leidensfähigkeit beider Seiten ab.

Wenn es deinem Arbeitgeber wichtig, dass du das Unternehmen verlässt, kann man sicher über das eine oder andere verhandeln.

So also auch über Abfindung und vor allem auch über ein gutes Arbeits-/Ausbildungs-Zeugnis.

Wenn das Leiden des Arbeitgebers nicht so groß ist, wenn du weiterhin bleiben wirst, dann sind Verhandlungspunkte eher schwer durchzusetzen.

Genauso kann man natürlich verhandeln, dass eine Freistellung bis zum gewollten Ende mit dem Aufhebungsvertrag gewährt wird.

Der Urlaub sollte durchaus weiter bestehen bleiben. Dieser ist bereits genehmigt. Ein Ablehnen aus wichtigen betrieblichen Gründen sollte regelmäßig unmöglich sein, da auf dein generelles Fehlen ja gerade hingearbeitet wird.

Verhandeln vor- oder nach der Erstellung des Vertrags ? Was denken Sie ?

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@PanevalxD

Im Zweifel bespricht man ja erst einmal das Vorhaben und stellt dann den Aufhebungsvertrag aus. Mit einem fertigen Aufhebungsvertrag sollte man durchaus vorsichtig sein.

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frage 1: er kann es verweigern, muss dann aber urlaubsabgeltung zahlen

frage 2: du "darfst" es theoretisch verlangen aber der Arbeitgeber muss dir rechtlich keine Abfindung zahlen, da die Voraussetzungen für eine Abfindung bei einer Ausbildung nicht gegeben sind.

Ich habe im Jahr 30 Urlaubstage, diese habe ich in dem ersten Halbjahr jetzt schon verbraucht. Darf ich den Urlaub dann noch nehmen im August ?

Danke für die Antwort

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@PanevalxD

der Arbeitgeber kann in diesem fall den Urlaub verweigern

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@audi88

wäre das ein Urlaub aus dem Anspruch im Jahr 2017 gewesen? Streichen kann e ihn nicht mehr, aber er muss ihn auch nicht bezahlen. Also unbezahlter Urlaub, da du keinen Anspruch darauf hast

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