Aufhebungsvertrag aushandeln

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Ich bin keine Juristin, aber eine befreundete Juristin hat mir in einer ähnlichen Lage mal gesagt: Man kann immer fristlos kündigen. OK, das ist Vertragsbruch, aber es wird niemand von der Polizei zur Arbeit geführt, um einen Vertrag zu erfüllen. Und wenn der Arbeitgeber einen verklagt, dann muss er vor Gericht nachweisen, dass er einen finanziellen Schaden wegen der fristlosen Kündigung hatte, und das kann er selten. Also Kopf hoch, Deine Situation (neue Stelle) ist doch prima!

Geh zu Deinem alten Arbeitgeber und sag ihm, dass Du eine neue Stelle hast und diese zum 01.01. anfangen willst. Sag das ganz freundlich: "Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir entgegen kommen würden und wir eine Aufhebungsvereinbarung machen könnten." Wenn er sich darauf einlässt, kannst Du gleich noch das Wort "Resturlaub" sagen, dann klappt vielleicht auch die Freistellung ab sofort. Wenn er bockt, kannst Du fragen: Was soll das jetzt? Sie wissen jetzt doch, dass Sie mich nicht halten können! Dann sollte ihm eigentlich dämmern, dass ein Arbeitnehmer, der nicht am Arbeitsplatz sein will und nicht bleiben wird, eine Menge Schaden anrichten kann.

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Hallo. Danke für diese Antwort. Ja ich werde es versuchen. Danke

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Hallo Aida, ich wünsche Dir nicht, dass die Leute, mit denen Du Verträge eingehst, genauso rücksichtslos gegenüber Dir sind, wie Du Ihnen gegenüber. Das hat zunächst einmal nichts mit Recht zu tun, sondern einfach mit Anstand und Moral.

Für einen Juristen mag das etwas anders aussehen, er muss und will gegebenenfalls auch einen Mörder verteidigen. Für ihn ist ein Prozess fast immer nur Geldquelle.

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Muss ich mich für 15 Tage arbeitslos melden? Selbst gekündigt, neuer AV vorhanden

Hallo liebe Ratgebenden,

ich habe mich bereits über Google versucht zu informieren, doch da gibt es anscheinend zwei Meinungen, deshalb stell ich die Frage hier in meinem Fall:

Ich habe zum 01.01.2014 gekündigt (also 31.12.2013 ist letzter Arbeitstag) und habe einen neuen Areitsvertrag ab 15.01.2014. Jetzt ist die Frage ob ich mich arbeitslos melden muss oder nicht, beziehungsweise ob die Krankenversicherung sich querstellen würde, wenn ich es nicht tue. Genauso wäre die Frage wie sich die 14 Tage auf die Rentenversicherung auswirken, da ich in dieser Zeit, falls ich mich nicht arbeitslos melde, keine Beiträge bezahlen würde.

Wäre der ganze Aufwand es wert, oder gibt es einen Ausweg dieser Bürokratiehölle zu entkommen? (Nichts gegen die Arbeitsagentur, nur hab ich in meinem Fall damals einige Tage hintereinander praktisch dort gewohnt [ewige Wartezeiten usw.] und daher bin ich nicht besonders scharf auf eine Wiederholung)

Also Leistungen beziehen kann ich ja eh nicht weil ich selbst gekündigt habe. Geht eben nur um GKV und GRV. Ich habe gelesen dass ich noch 4 Wochen nach Kündigung nachversichert wäre. Stimmt das? Oder nur bedingt?

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Aufhebungsvertrag ab wann gültig? Recht auf Arbeitslosengeld? Freistellung bezahlt?

Guten Abend

Ich habe einen Aufhebungsvertrag zugeschickt bekommen und ich weiß nicht ob ich den unterzeichnen soll oder nicht. Ab wann ist der denn gültig, an dem Tag an dem ich Unterschreibe oder rückwirkend an dem mein AG unterschrieben hat?

ES steht auch folgendes drin: "Der Abschluss dieses Vertrages ist zur Vermeidung einer sonst vom AG aus betriebsbedingten Grünen auszusprechenden Kündigung erforgerlich" bekomm ich dadurch Arbeitslosengeld?

Unter anderem steht auch folgendes drin: " Der AN wird unwiderruflich ab 18.01.2014 bis auf weiteres unter Anrechnung des Resturlaubs von .... Tagen von der Verpflichtung zur Arbeit freigestellt. Damit sind alle Urlaubsansprüche abgegolten." Bekomm ich eine Lohnfortzahlung oder sitz ich 4 wochen auf dem Trockenen?

Es steht auch drin das der Aufhebungsvertrag unter Einhaltung der für eine ordentliche Kündigung geltenden Kündigungsfrist am 18.01.2014 beendet wird.

Ich freu mich über antworten :)

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Aussteuerung / ALG1 / feste Anstellung?

Hallo,

ich hoffe jemand kann mir weiter helfen.

Ich war bis zum 22.11.2016 fast 1.5 Jahre wegen Erkrankung krankgeschrieben. Das Krankengeld würde am 06.12.2016 enden.

Durch bestimmte Gründe, kann ich in den jetzigen Betrieb, wo ich z.zt noch eine Festeinstellung habe, nicht wieder zurückkehren.

Beim letzten Besuch am 21.11 beim Arbeitsamt wurde mir mitgeteilt, dass sie mich noch nicht als Arbeitssuchend registrieren können, da ich noch in Festanstellung bin.

Es wurde beim Amt registriert, dass ich rechtzeitig dort ware und mit dem Ärztlichen Attest auch keine Sperre erhalte.

Einen Aufhebungsvertrag wurde vom Arbeitgeber abgelehnt..(ich soll unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist selbstständig kündigen, 4 Wochen)

Wenn der Arbeitgeber dem Aufhebungsvertrag zugestimmt hätte, würde ich finanziell vom Amt was bekommen.

Und nun meine Frage:

Ich kündige nun unter Rücksicht der Kündigungsfrist. Heißt ich müsste, theoretisch bis dahin in dem Betrieb arbeiten um Gehalt für diesen Zeitraum zu erhalten?!

Aber ich kann aus Gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr zurück in den Betrieb (wie geschrieben - Attest liegt vor).

Muss der Arbeitgeber mich bis dahin trotzdem auszahlen...? Oder übernimmt dann schon das Amt...?

Vielen Dank :-)

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Abfindung oder bezahlte Freistellung?

Hallo zusammen,

ich benötige euren Rat, welches Angebot meines Arbeitgebers ich annehmen soll.

Kurz die Eckdaten: Wir trennen uns in beiderseitigem Einvernehmen, da eine Weiterbeschäftigung tatsächlich keinen Sinn mehr macht (zu große Entfernung nach Umzug während der Elternzeit).

Ich befinde mich noch bis 30.9.17 in Elternzeit (hatte ein Jahr Elternzeit).

Angebot 1:

Aufhebungsvertrag zum 30.9.17 mit Abfindung i.H.v. 15.000 EUR


Angebot 2:

Aufhebungsvertrag zum 31.12.17 mit Freistellung und Zahlung des regulären Gehalts + anteiliger Weihnachtsgratifikation, i.H.v. insgesamt ca. 12.000 EUR


Angebot 1 würde mich ca. 72 Tage für das Arbeitslosengeld sperren, ist jedoch nicht sozialversicherungspflichtig.

Angebot 2 würde keine Sperrung für das ALG mit sich führen, ist jedoch sozialversicherungspflichtig.


Ich kann mir natürlich grob die Versteuerung für beide Varianten mit Steuerklasse 4 in den Verrechnungsmonaten ausrechnen.

Wie verhält es sich allerdings beim Lohnsteuerjahresausgleich?

Ich bin verheiratet, wie gesagt, Steuerklasse 4, Mann wird ca. 44.000 EUR verdienen, 1 Kind.

Vielen Dank für eure Hilfe!

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