Aufhebungsvertrag - Ausbildungswechsel?

4 Antworten

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Da muss dein jetziger Chef nicht einwilligen.

Es ist im Berufsbildungsgesetz eindeutig geregelt, dass nach der Probezeit ein Wechsel nicht mehr möglich ist. Sonst wäre der Abwerbung von Azubis ja Tür und Tor geöffnet.

Und was kann ich machen wenn mein Arbeitgeber quasi nicht einwilligt?

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@Yesim1010
Und was kann ich machen wenn mein Arbeitgeber quasi nicht einwilligt?

Wenn dein Chef einen Aufhebungsvertrag ablehnt, wird es keinen Aufhebungsvertrag geben und du musst das Ausbildungsverhaeltnis entweder im alten Betrieb fortsetzen oder es durch eine Kuendigung endgueltig beenden (kannst es dann also auch nicht in einem anderen Betrieb fortsetzen).

Du solltest also versuchen, deinen Chef dazu zu bringen, einem Aufhebungsvertrag zuzustimmen. Ohne Aufhebungsvertrag wird es keinen Wechsel des Ausbildungsbetriebs geben.

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Das ist Unsinn! Im BBiG ist lediglich geregelt, dass die Absicht zum Wechsel des Ausbildungsbetriebes den Auszubildenden nach Ablauf der Probezeit nicht zu einer Kuendigung berechtigt. Mit Aufhebungsvertrag ist ein Wechsel des Ausbildunhgsbetriebs aber durchaus zulaessig, nur eben nicht nach einer Eigenkuendigung nach Ablauf der Probezeit.

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Sicher wird es geschickter sein, den Chef um einen Aufhebungsvertrag zu bitten, statt ihn mit einem selbstverfassten Aufhebungsvertragsentwurf (der wahrscheinlich auch nicht gerade professionell formuliert sein wird) zu ueberrumpeln.

Suche das Gespräch mit Deinem Chef - nur er kann Dir sagen, ob er bereit ist Deinen Ausbildungsvertrag aufzuheben.

am einfachsten du redest mit deinem Chef Klartext unter 4 Augen, Er hat Verständnis und ein Aufhebungsvertrag wäre die friedlichste Lösung.

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