Aufgaben einer Rechtsanwaltsfachangestellten

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4 Antworten

Das Wichtigste zuerst..du verdienst nicht besonders gut! Ich habe bereits nach sechs Wochen direkt an der Anmeldung gesessen, jeden Nachmittag. Habe die Post gemacht, Telefonate angenommen, Mandanten empfangen und in das Büro des RA begleitet, per RA-Micro die Post erstellt, also Schriftsätze geschrieben. Die Arbeit macht Spaß, aber die Bezahlung ist nicht so gut, zumindest nicht bei mir in der Gegend!

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Kommentar von XxBlackMambaxX
14.11.2009, 23:47

Wo wohnst du denn? Damit ich schon mal weiß, wo ich nicht anfragen werde^^ Und was heißt "nicht besonders gut"? Um wieviel Geld reden wir?

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Im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise: wie ein Rechtsanwaltsbüro organisiert ist

welche Aufgaben z.B. Anwälte und Richter haben

wie Gerichte aufgebaut sind

welche Zweige der Gerichtsbarkeit man unterscheiden kann

wie Termine und Fristen kontrolliert und überwacht werden

wie der Schriftverkehr zu führen ist

wie man Gesetze, Literatur und Fachzeitschriften bezeichnet, unterscheidet und zuordnet

Während des 2. Ausbildungsjahres wird den Auszubildenden u.a. vermittelt: Regelungen des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und des HGB (Handelsgesetzbuch) sowie Regelungen weiterer gesetzlicher Vorschriften, die bei der Tätigkeit des Rechtsanwalts vorkommen

Regelungen der Zivil- und der Strafprozessordnung (ZPO, StPO)

wie einfache Klageschriften, Anträge, Einsprüche oder Beschwerden entworfen werden

was man beim Erstellen von Vergütungs- und Kostenrechnungen beachten muss

welche Tätigkeiten im Zusammenhang mit Zwangsvollstreckungs- oder Insolvenzverfahren anfallen

welche Tätigkeiten im Zusammenhang mit Mahnverfahren anfallen

Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden vermittelt: wie man Büromaschinen und Organisations- sowie Kommunikationsmittel richtig handhabt

wie man Besucher empfängt und Telefongespräche führt

wie man Fertigkeiten in Kurzschrift und Maschinenschreiben anwendet

Während des theoretischen Unterrichts in der Berufsschule erwirbt man grundlegende Kenntnisse z.B. auf folgenden Gebieten:

Regelungen des bürgerlichen Rechts, wie z.B. Sachenrecht, Familienrecht und Erbrecht

Regelungen zum Verfahrens- und Vollstreckungsrecht

Kosten- und Gebührenrecht des Rechtsanwalts

Wirtschaftslehre und -recht

Rechnungswesen

fachbezogene Informationsverarbeitung

Rechtsgrundlagen:

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Rechtsanwaltsfachangestellten, zum/zur Notarfachangestellten, zum/zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und zum/zur Patentanwaltsfachangestellten Fundstelle: 1987 (BGBl. I S. 2392), 1995 (BGBl. I S. 206), 2001 (BGBl. I S. 1149), 2008 (BGBl. I S. 2586, 2739) Internet

Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe Rechtsanwaltsfachangestellte/r, Notarfachangestellte/r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r, Patentanwaltsfachangestellte/r Fundstelle: KMK-Beschlusssammlung Internet

Ist jetzt ziemlich unübersichtilich, schau deshalb am Besten nochmal auf: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/berufId.do?pgntpn=0&pgntact=goToAnyPage&pgntid=resultShort&status=A01

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Du solltest zu Deinem Ausbildungsvertrag als Anlage eine "Sachliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung" bekommen haben. Da steht alles drin.Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Wenn aber nur das deine Aufgaben sind sprich mit deinem Ausbilder.

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Kommentar von XxBlackMambaxX
14.11.2009, 23:53

Nene, ich bin noch in der Vorstufe, drüber nachzudenken. Wollt mich vorab nur schlau machen, ob das "lohnt"

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regelmäßig wirst Du als billige Arbeitskraft verheizt, hast Du die Ausbildung abgeschlossen heisst es meist: tut uns leid; (aber dann wird gleich der nächste Azubi eingestellt); und jährlich grüßt das Murmeltier (ich weiss, es gibt auch Ausnahmen)

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