Aufgabe: Wie andert sich die Eigenkapitalrentabilität?

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2 Antworten

Dein Problem könnte bereits in der Formel versteckt sein. Kleiner Tipp zum Suchen: Was hat der Umsatz mit der Rentabilität des Eigenkapitals zu tun?

Eigenkapital entspricht 100% und der Gewinn entspricht demgemäß x. Also Gewinn x 100 / Eigenkapital.

Die Erhöhung des Anlagevermögen hat keine direkte Auswirkung auf die Eigenkapitalrentabilität. Nur indirekt, durch Zinsen und Abschreibungen. Natürlich sollte man unterstellen, dass diese in der Größe Gewinnsteigerung enthalten ist.

Auch die Erhöhung des Fremdkapitals ändert an der Eigenkapitalrentabilität nichts. Wir haben lediglich eine Erhöhung der Bilanzsumme. Also eine Aktiv-Passiv-Mehrung.

Entweder ist die Frage ganz banal oder ich übersehe eine entscheidende Brücke.

Das einzige was sich darlegen lässt, ist eine Verbesserung der Eigenkapitalrentabilität. Aber von welchem Niveau wohin?

Betrachte die oben hergeleitete Formel. Nimm für das Eigenkapital einen Betrag größer als Null. Für den Gewinn eine Ausgangsgröße und für die Vergleichszahl Gewinn1 zzgl. der 10.000 Euro.

Da erkennst Du die Wirkung. Allerdings ist da höchstens zu erkennen, dass in dieser Situation des Unternehmens eine Eigenkapitalrentabilität gesteigert wird. Was an dieser Stelle positiv wäre. Ob dabei unternehmerische Risiken entsprechend gedeckt werden, dass fragt in der Schule leider kein Mensch.

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Vielen Dank schon einmal für die liebe und ausführliche Antwort. Das war hier meine erste Frage , ich befürchte , ich habe einen falschen Button gedrückt, was die Bewertung betrifft, Entschuldigung! Ich schaue heute Abend noch einmal genau nach und melde mich nochmal! Vielen Dank bis hierhin!

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Kommentar von Dirk-D. Hansmann
19.04.2016, 02:24

Gar kein Problem! Hoffe es war verständlich und hat Dir was gebracht... Viel Erfolg.

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