Aufgabe Mischungsrechnen , kann mir wer helfen?

3 Antworten

Ich bin auch kein Fan vom Mischungskreuz und rechne in solchen Fällen immer vom Resultat zurück.

Du willst 1 l 10%ige HNO₃ haben (ρ=1.05 g/ml). Die wiegt m=ρ·V=1050 g, davon sind 10% also m(HNO₃)=w·mₜₒₜ=105 g reine HNO₃, das entspricht mₜₒₜ=m/w=131 g der 80%igen HNO₃ oder V=m/ρ=90 ml davon.

Du mußt also 131 g oder 90 ml der konzentrierten HNO₃ mit 1050−131=919 g ≙ 919 ml Wasser mischen, dann kommen genau 1050 g ≙ 1000 ml der Endlösung heraus.

Dein Punkt 5 ist falsch, weil Du da die Additivität der Volumina voraussetzt, was für solche Lösungen nicht gilt. Wenn Du so wie Du es schreibst vorgehst, dann mischt Du 90 ml der Säure (≙ 131 g) mit 910 ml Wasser, bekommst also insgesamt 1041 g der fertigen Lösung — nach Angabe willst Du aber einen Liter mit ρ=1.05 g/ml also genau 1050 g. Das paßt nicht wirklich zusammen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Chemiestudium mit Diss über Quanten­chemie und Thermodynamik

Ich war noch nie ein Fan des Mischungskreuzes, dafür war ich immer schon zu blöd.

Im Prinzip stellst du einfach eine Gleichung auf:

c1 x m1 + c2 x m2 = cg * mg

Wobei hier c für Konzentration (oder wahlweise Dichte oder auch Massenanteil) steht udn m für Masse oder auch Volumen.

Und dann setzt du das ein, was du hast. Das verwirrende an deiner Aufgabe ist, dass du redundante Daten hast. Ich würde rechnen:

1,46 g/ml * V1 + 1 g/ml * V2 = 1000 ml * 1,05 g/ml

Sowie: V1 + V2 = 1000 ml

Die 2. Gleichung stellst du um:

V1 = 1000 ml - V2

und setzt ein:

1,46 g/ml * (1000 ml -V2) + 1 g/ml * V2 = 1000 ml * 1,05 g/ml

Wenn ich nicht gepatzt habe, sollte das aufgehen.

Das sieht auf dem ersten Blick etwas kompliziert aus, aber ich finde das dfeutlich logischer als das Mischungskreuz.

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