Aufgabe: Wie kann ich verdeutlichen, das Menschen im Leid durch den Glauben an Gott tragfähige Hilfe erfahren?

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8 Antworten

Verdeutlichen kannst du das am Besten durch selber Erlebtes - und da musst du dich somit in deinem eigenen Leben umschauen, oder bei den Christen die du persönlich kennst.

Ich kann dir einfach sagen was ich selber erfahren habe, und bei anderen sehe.

Der Glaube an Gott lässt viele Probleme kleiner erscheinen. Es wird einem immer wieder klar dass vieles was wir als "schlimm" empfinden, zu einem späteren Zeitpunkt unwichtig wird, und wenn wir einmal bei Gott in der Ewigkeit sind, spielt es sowieso keine Rolle mehr.

Dazu kommt, dass man aus Krisen und Leid gestärkt herausgehen kann, sofern man sich nicht dem Selbstmitleid hingibt oder sich in Drogen oder sonstiges oberflächliches Vergnügen stürzt.

Dazu macht es einen demütiger, sofern man das als geeignetes Lebensziel empfindet. Es muss nicht immer so laufen wie ich es gerne hätte oder mir vorgestellt habe - und bisher war das nicht mal so verkehrt ;-)

Wer auf Gott auch im Leid vertraut, der erfährt sich getragen und erlebt dass es, so schlimm es auch zu sein scheint, es wird ein Ende haben, auch wenn man das nicht immer so sehen kann oder sich grad nicht vorstellen will. Dazu schätzt man es wesentlich mehr wenn es einem dann mal tatsächlich gut geht!

Jesus hat auch gelitten (als er starb), und er hat seinem Vater vertraut dass es gut ausgehen wird. Und entgegen aller menschlicher Vorstellung wurde er tatsächlich wieder auferweckt!

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Kommentar von KaeteK
10.04.2016, 15:43

Jesaja 40 28 Weißt du es nicht? oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde; er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand. 29 Er gibt dem Müden Kraft, und dem Unvermögenden reicht er Stärke dar in Fülle. 30 Und Jünglinge ermüden und ermatten, und junge Männer fallen hin; 31 aber die auf den HERRN harren, gewinnen neue Kraft: sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.

lg

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Das ist wohl bei jedem Menschen verschieden.

Und es gibt auch verschiedene Formen des Leids.

Es sind zwar nur unausgegorene Gedanken, aber es gibt fassbares und unfassbares Leid.
Die Eltern sterben irgendwann, man selbst auch. Das weiß man, und man kann sich an den Gedanken gewöhnen.
Man selbst kann aber auch in frühen Jahren erkranken oder sterben, oder Freunde, Geschwister, Partner, und wohl am schlimmsten, Kinder.
Oder jemand ist schwerstbehindert.

Und dann gibt es noch Katastrophen und Kriege, Mord und Folter, und noch schlimmeres, sauber verwalteten Völkermord, Kindersoldaten, Spielzeugminen etc.

Ob jemandem das Leben leichter fällt, wenn er davon ausgeht, dass er nicht endgültig stirbt, ist eine Sache.
Ob er Trost im Glauben bei unfassbarem Elend findet, eine andere.

Ich kenne da keine Zahlen, und finde Zahlen auch nicht so wichtig.
Leid kann zum Glauben führen, und auch zum Unglauben, jedenfalls bei Einzelnen.

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Ein glaubender Mensch kann einen Teil seines Kummers über sein Leid an eine andere Instanz abgeben, nämlich an Gott. Er kann glauben, daß Gott sich seiner Schwierigkeiten und Schmerzen annimmt. Und das führt dazu, daß ein Mensch sich getröstet, gehalten und gestärkt fühlen kann. Selbst Unerträgliches kann erträglich werden, kann ausgehalten werden, ohne daß der Mensch verzweifelt. 

Ein solcher Glaube ist nur nicht jedem Menschen zugänglich. Deutlich sichtbar ist das immer dort, wo extreme Schrecken auf Menschen einwirken: Krieg, Massenmord, Seuchen, Katastrophen. An den Reaktionen auf solche Ereignisse kannst Du ablesen, wozu ein gesunder (!) Glaube führen kann: Der Mensch akzeptiert die Realität seines Daseins wie sie ist. Das wiederum führt dazu, daß ein Mensch sich selbst und seinen Mitmenschen helfen und beistehen kann. Ein Glaube, der nicht tragfähig ist, oder nicht vorhandener Glaube führen dagegen häufig in die Verzweiflung und schaffen Wunden, die nie mehr heilen. Gruß, q.

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Menschen die leiden und an Gott glauben versuchen mit Gesprächen zu Gott eine Hilfe zu finden. In Wirklichkeit ist es eine Selbsttherapie um über traumatische Ereignisse hinweg zu finden. Wenn man auf der Straße Menschen sieht die reden mit jemanden der nicht vorhanden ist, sind diese dann verrückt? Wer ist verrückt? Die Politiker? Die Menschen in der Psychiatrie? Oder diejenigen die im Sommer mit Skistöcken durch den Wald laufen? Menschen die Stimmen hören und mit jemanden reden der nicht vorhanden ist können eine psychische Erkrankung haben die medikamentös geheilt werden kann. Gehen wir in die Kirche und finden Menschen  die auch mit jemanden reden der nicht vorhanden ist, müssen die auch behandelt werden?

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muss nicht unbedingt der Glaube an Gott sein, aber es muss ein sehr starker positiver Glauben sein, der den Zugriff auf die eigenen Kraftreserven direkt oder indirekt möglich macht. Das kennen auch Ärzte, vor allem psycho-somatische Mediziner.

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Nein kann man nicht. Das einzige was der Glaube bringt ist eine Form des Selbstbetrugs der in den Menschen falsche Hoffnungen weckt, welche sie im Endeffekt antreiben sich selbst zu helfen.

Aber das hätten sie auch ohne den Glauben an Gott geschafft, also ist der Glaube absolut sinnlos.

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Menschen die einen Glauben haben sind in der Regel belastbarer und dadurch leistungsfähiger.

Dies resultiert aus dem Gefühl der Sicherheit. 

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