Auffahrunfall bei Vollbremsung an gelber Ampel ,teilschuld?

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6 Antworten

Eigentlich zählt in dieser Situation, der Auffahrende hat Schuld.

Es steht nirgendwo geschrieben, dass man gezwungen ist bei gelb über die Ampel zu fahren, sondern dieses Signal deutet darauf hin jetzt in genau diesem Moment zu entscheiden was zu tun ist.

In meinen Augen hast Du völlig richtig gehandelt, da es für Dich nicht sicher war in Sicherheit zu kommen bevor andere Verkehrsteilnehmer durch Dich behindert wären.

Der Autofahrer hätte es sicher geschafft, aber er hat ja auch Rücksicht auf Dich zu nehmen, das regelt schließlich der gute alte §1

Egal was und wie es auch immer war - an einem Unfall hat JEDER der Parteien Schuld. Und zwar schon allein deshalb, weil JEDER der Parteien sich im Straßenverkehr bewegt hat.

Das war das Urteil, welches ich bekommen habe, als mir beim Abbiegen einer reingefahren ist, der zu schnell war (war meine Auffassung). Ich war daran genauso Mitschuld, so das Gericht, da ich mich überhaupt im Straßenverkehr bewegt habe. Wäre ich morgens nicht losgefahren und dann nicht an der Stelle gewesen, wäre der Unfall nicht passiert. Hammer oder?

Ein sehr komischer Urteil, da wäre ich ganz sicher gegen angegangen.

Eine dämlichere Begründung habe ich bisher noch nicht gehört

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Prinzipiell hat der Hintermann die Schuld, im Einzelfall kann das auch mal anders ausgehen. In diesem Fall hast Du richtig gehandelt, bei Gelb fährt man nicht mehr in die Kreuzung ein.

Wenn gelb ist kannst du ja bremsen wenn du es selber so einschätzt dass du es nicht mehr schaffen kannst. Wenn er dir dann drauffährt ist er schuld.

Streng genommen ist es eine Ordnungswidrigkeit bei Gelb noch zu fahren wenn man anhalten könnte. Daher - alles richtig gemacht, du hast keine Schuld!

Du bekommst leider immer eine Mitschuld. Aber 70%+ wird der Autofahrer bekommen. Du hast dich ja an die Verkehrsregeln gehalten.

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