Auffahrunfall - wer hat Schuld / wer hat Recht?

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12 Antworten

Wenn Dein Hintermann noch rechtzeitig bremsen konnte, sollte die Frage nach Deiner Mitschuld vom Tisch sein - nur wenn er Dir aufgefahren wäre, hätte Dein Bremsen schuldhaft sein können.

Ganz offenbar ist dessen Hintermann aber zu dicht bei ihm aufgefahren - Dein Hintermann hätte wegen allem möglichen bremsen können, und dessen Hintermann hätte es ja trotzdem nicht geschafft.

Ist meinem Vater mal vor vielen Jahren ähnlich passiert - mitten auf einer Kreuzung fiel ihm auf, dass die Werkstatt, zu der er wollte, gleich hinter der Kreuzung lag - und als er bremste, schafften es seine Hintermänner auch, bis irgendeiner schlief und die ganze Kolonne dann zusammenschob - bis auf meinen Vater, der schon in der Einfahrt war.

Gerichtsurteil dann ganz eindeutig: Schuld war der, der die Kolonne zusammenschob - und da der Hintermann meines Vaters rechtzeitig hatte bremsen können, war er aus dem Schneider..

Sicher kann man dich Haftbar machen, Vollbremsung ohne ersichtlichen Grund.

weil mir plötzlich total der Kreislauf wegsackte und mir schwindelig und übel wurde

empfinde ich als Ausrede und nicht Beweisbar. Dein Hintermann hatte NOCH genügend Abstand, aber der Nachfolger durch die Reaktonszeit eben nicht mehr. Da hätte ich die Blauen zu Hilfe gerufen, so aber wird das Ganze sicher noch ein gerichtliches Nachspiel haben.

§ 4 Abstand StVO


(1) Der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug muss in der Regel so groß sein, dass auch dann hinter diesem gehalten werden kann, wenn es plötzlich gebremst wird. Wer vorausfährt, darf nicht ohne zwingenden Grund stark bremsen.



Man kann jetzt darüber streiten ob Dein Bremsmanöver einen zwingenden Grund darstellte und wie glaubwürdig das erscheint.

Ich sehe hier aber den Auffahrenden in der Schuld, denn der hätte seinen Abstand zum Vordermann so groß halten müssen das er jederzeit gefahrlos anhalten kann, siehe Satz 1 des obigen Zitats. Dein direkter Hintermann hat es ja auch geschafft anzuhalten bzw. nicht aufzufahren.

Ich würde an Deiner Stelle keine Zahlungen leisten.

Auch wenn du den Unfall durch dein Bremsmanöver ausgelöst hast - Schuld hat eindeutig derjenige, der aufgefahren ist. Wenn der hinter dir fahrende Autofahrer rechtzeitig halten konnte, ist der letzte offensichtlich zu dicht aufgefahren. Von mir würden die beiden keinen Cent sehen. Fürs nächste Mal weißte Bescheid: Unbedingt Polizei rufen!!!!!

Ich würde keinesfalls etwas bezahlen oder eine Schuld anerkennen. Zunächst haben die beiden hinteren einen Unfall gehabt und nicht du.

Der Auffahrende kann sich m.E. auch nicht auf den Paragraphen berufen wegen unberechtigtem Abbremsen, sonndern derjenige, dem er aufgefahren ist, hat mit gutem Grund gebremst und der hat es ja auch noch geschafft. 

Schwierig, du hast für die anderen ohne erkennbaren Grund abrupt abgebremst. Somit hast du, wenn auch indirekt, den Unfall verursacht. Andererseits hat der aufgefahrene wohl den Sicherheitsabstand nicht eingehalten. Ich würde mir an deiner Stelle einen Anwalt nehmen. Der wird dich auch dahingehend beraten, wie es mit der Aussage "ich hatte Kreislaufprobleme" steht. Vielleicht wäre es besser gewesen, den Warnblinker einzuschalten und den Wagen nach rechts zu ziehen und auslaufen zu lassen. Aber wie gesagt, ein Anwalt kann das besser beurteilen.

... na, ob das gut geht? Wieso mußte stark gebremst werden für so etwas? Die Zufahrten sind doch klar und offen, oder? Ich fürchte: Starke Mitschuld, aber dafür leistet man/Frau sich ja die Versicherung.

Melde das mal vorsichtshalber deiner Versicherung ......denn ...

Du hast ....mit deiner abrupt starken Bremsung ....ohne zwingenden  Grund ..... einen VU verursacht ......indirekt ........Das sollten die Versicherungen untereinander klären ....... so wie ich das sehe ....trägst du die Hauptschuld am Unfall ......

Du hast dein Fahrzeug ohne zwingendem Grund auf einer Landstraße stark abgebremst .....damit müssen andere Verkehrsteilnehmer nicht rechnen ......Ohne deine Bremsung wäre es folglich nicht zum Unfall gekommen !

Der auffahrende bekommt ...wegen dem unterschreiten des Sicherheitsabstandes .....eine nicht geringe Teilschuld zugewiesen ......Ich tippe mal ..... das deine Versicherung 60 % des Schadens bezahlen wird ..... und dich dann folglich höherstuft .

Wenn der, der deinem Hintermann hinten raufgefahren ist hatte er wohl nicht genügend Sicherheitsabstand. Dann ist er schuld. Ich würde nichts dazu zahlen. Du hast zwar stark gebremst aber wenn man aufmerksam und mit genügend sicherheitsabstand fährt sollte sowas nicht passieren.

Mit einen ausreichenden Sicherheitsabstand passieren auch keine Auffahrunfälle, und da der hinter dir ja offensichtlich passend abbremsen konnte, hatte er wohl einen richtiges Abstand, der der aufgefahren ist wohl eher nicht, es heißt nich umsonst wer auffährt hat schuld, naja angesehen davon, hätte bei deiner plötzlichen Schwindelkeit, die warnblinkanlage und ein rechts haltet ausgereicht, anstatt von einer vollbremsung mit fast still stand, den eine warnblinkanlage warnt und man geht auf die bremse... Aber Schuld solltest du eig keine haben..

Die Polizei zu rufen, wäre sinnvoll gewesen.

Super Ausrede, das mit dem Kreislauf ;-) muss ich mir echt merken.

angelstar1831 17.07.2015, 13:45

Also ich finde deinen Kommentar echt total fehl am Platz und wenig hilfreich!! Glaubst du, ich bremse aus lauter Spaß mal eben stark ab, damit ich ein Päuschen auf einem Parkplatz machen kann??!! Ich wünsche dir, daß du von so einer unangenehmen Situation verschont bleibst - denn das ist nicht wirklich witzig - zumal ich noch meine Kinder mit im Auto hatte!!!!!!!

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