Auferstehung zum Gericht?

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7 Antworten

Nach Apostelgeschichte 24:15 wird es eine Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten geben. Verstirbt also jemand, egal wie gerecht oder ungerecht er vorher war, wird er trotzdem auferstehen und noch "eine Chance" zu Besserung erhalten. Lehnt er diese ab, ist Folge der "zweite Tod, von dem es keine Auferstehung gibt".

Grüße

Micha

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Kommentar von wfwbinder
19.05.2016, 11:51

Spannendes Thema, ich mache mir ab und zu Gedanken über etwas profaneres, wie z.B.: "Wenn ein Papst nach seinem Tod ins Paradis kommt (da er ja ein gottgefälliges Leben geführt haben sollte, setze ich das Voraus), was wird er sagen, wenn er sieht, das Martin Luther und Mohammed einträchtig mit Jesus einen Kaffee trinken?"

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Du überinterpretierst. Denn auch die "Heiden" haben ihr Gesetz und sind nach Paulus gerechtfertigt, wenn sie danach leben.

Wenn Du Christus nicht annimmst, obwohl Du in klarem Bewußtsein weißt (!), daß er für Dich der einzige Weg ist, stirbst Du den zweiten Tod. Und ähnlich wie die "Sünde wider den Geist", die nicht vergeben werden kann, ist hierbei wohl kaum ein Mensch in der Lage, sich so zu entscheiden. 

Wer die Lehre von Christus kennenlernt und sich nich für sie entscheiden kann, weil es noch so viele andere Angebote gibt, die im gleichviel wert erscheinen oder weil er sich nicht sicher ist oder warum auch immer, ist von diesem Wort nicht betroffen, weil er im paulinischen Sinn unwissend ist. Gruß, q.

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oder interpretiere ich an dieser Stelle die Texte 
falsch?

Nun - du wählst dir Bruchstücke von Texten aus den Schriften raus um deine Frage zu stützen und nicht um Antworten zu erhalten.
So geht das nicht - und das weißt du auch.
Die Aussagen in den Briefen, besonders von Paulus, sind außerdem oft allegorisch zu verstehen und nicht "wörtlich", die "Offenbarung" kannst du in diesem Zusammenhang ganz vergessen.
Wer wissen will, wer durch was das "Heil" entsprechend der Botschaft  Jesu erlangt, sollte sich auch dort informieren und weder Briefe oder "geheime" Offenbarungen forcieren. Sollte jeder intelligente Mensch machen.
Dort ist  zu lesen (z.Bsp.Mt.25,31-46) wonach der Mensch "gerichtet" wird.
Nichts von Glaube an Erlösung oder Bekenntnis zu Jesus (25,37 spricht eher dagegen). Dort steht auch nicht die Art der "Bestrafung" im Vordergrund
Auch Mt.7,22 ist deutlich.
Und wenn du auch noch Paulus willst dann vielleicht Röm.2,12-16 wo auch "Ungläubigen" das "Heil" zugestanden wird.
Das mit dem ersten oder zweiten Tod wollen wir auch mal nicht forcieren sondern  allegorisch betrachten.
Der zweite Tod ist wohl eher geistig gedacht, als das Fehlen von "Leben".
Ich will jetzt nicht weiter darauf eingehen.

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Kommentar von Rosenblad
19.05.2016, 18:11

Die Antwort auf meine Art der Fragen, die Dir abstrus vorkommen mögen, hatte ich Dir ja schon einmal mit dem Hinweis auf 1. Kor. 13:12 gegeben – es sind „bewegliche“ Spiegelfragen (d.h. ich kann den "Spiegel" in alle Richtungen drehen).
Der von Dir ausgewiesene Römerbrieftext besagt lediglich das Nichtjuden das mosaische Gesetz (Kontext Röm. 13:9) aus Gründen der „Vernunft“ (Gewissensgründen) im übertragenen Sinn erfüllen könnten – von „Heil“ ist keine Rede; es geht ja Paulus gerade darum den Heiden die „Botschaft“ bringen zu können und damit den Juden verstehen zu geben, das obwohl Jesus Jude war, diese "Botschaft" auch für die Nichtjuden zu gelten habe (für die damaligen Juden ein unvorstellbarer Affront) – wir haben hier eine subtile Argumentationskette vor uns. Die Du natürlich anders auslegen kannst – das steht jeden frei. Allerdings stände dann eine solches "Heil" dem gesamten Kontext der neustemantarischen Schriften der damaligen "Ausgabe" entgegen - vielleicht sagen nachfolgende katholische Lehramtstexte etwas anders, das kann ich nicht beurteilen.
Auf das sog. „Gleichnis vom Weltgericht“ gehe ich einer späteren Frage ein.

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Der zweite Tod ist meiner Meinung nach das, was Jesus auch 'verloren sein' nennt. Johannes 3, 14-18

Die ewige Gottesferne, dort wo Heulen und Zähneknirschen sein wird.

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und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. (Joh 5,29)

Dies zeigt wohl eindeutig, dass auch Menschen mit einem nicht-gottkonformen Leben auferstehen werden. Sie bleiben also nicht für alle Ewigkeit nicht-auferstanden, wie das einige pseudochristliche Gruppen lehren.

Allerdings spricht die Textstelle von einem Gericht, nicht von dem was nachher folgt.

Das Wort 'Gericht' wird aber in der Bibel auf mehrere Arten verwenden.

  • Erstmals ist es eine Gerichtsverhandlung, die gut oder schlecht für den Beschuldigten ausgehen kann (z.B. 5Mo 25:1 ...)
  • In diesem Sinn wird es auch für das letzte Gericht verwendet. (Mt 11:22 ...)
  • Gericht steht in der Bibel aber auch im Sinn von 'Verurteilung' (1Tim 5,24 ...)

Tatsächlich sagt aber die Bibel wenig darüber aus, was mit den Verurteilten geschehen wird.

Sie beschreibt es so, dass sie in einen 'feurigen Pfuhl' geworfen werden (Offb 21:8). Das wird der 'Zweite Tod' genannt, obwohl sie dabei irgendwie weiter existieren. (Offb 20,10).
Tatsächlich ist aber das Gleichnis vom reichen Mann und Lazarus (Luk 16:19-30) die einzige Stelle, die etwas mehr über das Leben der Verurteilteen nach dem Tod aussagt.

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Die "Auferstehung zum Gericht" wird für die meisten Menschen am Ende der 1000 Jahre von Gottes Reich sein (Joh.5,29; Offb.20,5).

In dieser Zeit ist Satan noch gefangen und wird, nach ca.100 Jahren, noch einmal auf die Menschheit, die inzwischen Gott und Seine Liebe angenommen haben, losgelassen (Offb.20,7.12).

Wer sich "dann" noch nicht zu "Gott bekennen" kann, wird ewig "erlöst" (Offb.20,14).

Mit dem Tod "bestraft" wird man also nur am Ende des Gerichtes (Offb.20,15).

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Hallo Rosenblad

Menschen können nur einmal sterben.

Und ehrlich gesagt wäre mir als Toter das ganze etwas unangenehm wenn mir ein Burger,Schnellgericht usw mit ins Grab gelegt wird.

Zum Christentum habe ich mich in jungen Jahren bekehrt.Manche Frauen sind schon eine Sünde wert.

Übrigens Rosenblad:Wusstest Du schon das in Amerika ein Mensch nicht zweimal für eine Tat bestraft werden darf?

Zusammenfassung:Die Chance wahrnehmen.

Gruß Ralf

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Kommentar von Garfield0001
19.05.2016, 12:29

... ist in der Bibel nicht anders mit dem jüngsten Gericht

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