Aufenthaltsbestimmungsrecht streitig machen

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6 Antworten

Ganz ehrlich, deine Chancen gehen da gegen 0 Prozent, das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu kriegen.

Du schreibst hier ellenlang ueber Geld, das du nicht hast, fehlendes Einkommen usw. Klar ist das ein Problem, wenn man nicht genuegend Einkommen hat und dann auch noch fuer ein Kind zahlen soll/muss. Das ist sicher ein wichtiger Punkt. Allerdings hat das alles rein gar nichts mit einer Entscheidung ueber das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu tun. Dieses kann man im Prinzip der Mutter nur entziehen, wenn die Mutter nachweislich sich nicht um das Kind kuemmern kann, wenn sie das Kind eindeutig regelmaessig vernachlaessigt oder eben starke Probleme mit sich selbst hat (psychisch, Drogen, usw). Und das muessen schon massige Probleme sein. Und davon lese ich nun gar nichts in deinem langen Text, dass es da irgendwas gaebe.

Nur weil du Geld sparen willst und deine Machtposition verbessern willst, das ist sicher kein Argument, auch wenn ich es immer wieder schade finde, wenn Elternteile ihre Machtposition dazu verwenden, um ihre Position durchzusetzen. Aber das macht wohl jeder indirekt, so liest man ja auch bei dir, dass du, wenn du das Aufenthaltsbestimmungsrecht haettest, ihr vorschreiben zu wollen, wer das Kind zu betreuen hat. Das ist das selbe umgekehrt. Jeder meint, dass er weiss, was fuer das Kind das beste ist und will das dann erzwingen. DU schreibst, du willst Gespraeche und nicht, dass sie bestimmt. Aber wenn man bei den Gespraechen auf keinen gemeinsamen Nenner kommt, wer bestimmt dann, wenn du das Aufenthaltsbestimmungsrecht hast? Die Situation verbessern wuerde sich fuer das Kind sicher nicht dadurch. Streit wird bleiben.

Aber gehen wir mal davon aus, dass die Mutter echt nicht mehr in der Lage waere, sich um das Kind zu kuemmern. Selbst dann stellt sich die Frage, ob das Amt dir dann das Kind und Aufenthaltsbestimmungsrecht einfach so geben wuerden, denn durch deine Probleme bist du ja auch psychisch nicht auf der Hoehe und es waere nicht sicher, dass du auf Dauer wirklich in der Lage sein wirst, dich um dein Kind zu kuemmern. Auch hier hat sie wohl die besseren Voraussetzungen.

Dass du wegen dem Unterhalt weiter kaempfst, das kann ich nachvollziehen, leider ist die Gesetzgebung da noch nicht auf deiner Seite, aber in den Punkten erfolgt immer mehr ein Umdenken.

Aber das mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht wuerde ich lieber lassen, das bringt dich nicht weiter. Versuche lieber vielleicht mit gemeinsamen Gespraechen ueber das Jugendamt weiter zu kommen, um euren Umgang besser und einfacher zu machen. Das hilft dann allen.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht regelt den Wohnort, sonst nichts.

Selbst wenn du das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht bekämst, könntest Du nicht darüber bestimmen, ob und wie sie ihre Zeit mit dem Kind verbringt.

Hier fehlt es an allem, was für ein alleiniges ABR für Dich stimmen würde.

Du musst schon gravierendes Fehlverhalten nachweisen. Wenn du das nicht kannst, kannst du ihr auch nichts vorwerfen.

sry. nach allem, was ich im hinterkopf habe, sehe ich keine möglichkeit der kindesmutter das bisher bewährte aufenthaltsbestimmungsrecht streitig zu machen.

da ihr anscheinend nicht verheiratet wart, ist deine position noch aussichtsloser und der wunsch allein reicht nicht aus.

das abr wirst du nicht bekommen. das gemeinsame sorgerecht müsstest du erstmal haben und selbst dann bleibt das kind bei der mutter, da du nichts vorträgst das ihr negativ angekreidet werden könnte. sie müsste das kind verwahrlosen, missbrauchen und schwer misshandeln.

du selbst sagst das du psychisch labil bist und ausgebrannt also überhaupt nicht geeignet das kind zu versorgen und zu erziehen. du kommst deiner unterhaltspflicht nicht nach und tust nichts um dies zu verändern. vielleicht kümmerst du dich erstmal um deine psyche und suchst einen therapeuten auf um dich wieder in richtung zu bringen.

das aufenthaltsbestimmungsrecht kannst du für dich abschreiben genauso wie die schnapsidee das das kind zu dir kommt.

Du wirst hier keine Tipps bekommen um der Mutter das Kind weg zu nehmen.

casala 06.09.2014, 13:30

ja doch - aber es gibt trotz allem ausnahmen, die ich hier allerdings zugegebenermaßen nicht sehe.

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