Aufenthaltsbestimmungsrecht durch das Kind

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4 Antworten

Schau mal, hilft das? Pflegeeltern, die ein Kind nach § 33 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII über das Jugendamt aufgenommen haben, erhalten vom Jugendamt ein Pflegegeld. Das Pflegegeld setzt sich aus Leistungen für den Unterhalt des Kindes und für die so genannten „Kosten der Erziehung“ zusammen. Seine Höhe wird von den Landesbehörden bestimmt und ist innerhalb eines Bundeslandes gleich. Damit ist unabhängig von der Herkunftsfamilie der Unterhalt eines Pflegekindes gesichert. Das Jugendamt holt sich von den unterhaltspflichtigen Herkunftseltern des Kindes davon zurück, was diese zu leisten in der Lage sind. Eigene Einkünfte des Pflegekindes wie etwa eine Halbwaisenrente werden auf das Pflegegeld angerechnet.

Das Pflegegeld für Nordrhein-Westfalen beträgt (Stand 2011) für Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr 677 Euro für Kinder vom 7. bis zum vollendeten 14. Lebensjahr 744 Euro für Jugendliche vom 14. bis zum 18. Lebensjahr (in Ausnahmefällen auch für junge Volljährige) 857 Euro

Von den Gesamtbeträgen sind jeweils 219 Euro Ersatz für die „Kosten der Erziehung“.

Über das Pflegegeld hinaus gibt es noch eine Reihe von Sonderleistungen, die vom Einzelfall abhängen und beim Jugendamt zu erfragen sind.

Kindergeld: Wenn ein Kind dauerhaft in eine Pflegefamilie aufgenommen wird, dann hat diese auch Anrecht auf Kindergeld und alle an das Kindergeld gebundenen weiteren Vergünstigungen. Die Höhe des Kindergeldes richtet sich nach der Position des Pflegekindes in der Geschwisterreihe. Das Kindergeld wird allerdings auf das Pflegegeld anteilig angerechnet. Bei einem Pflegekind in der Familie wird die Hälfte des Erstkindergeldes mit dem Pflegegeld verrechnet, bei weiteren Pflegekindern jeweils ein Viertel des Erstkindergeldes.

Pflegeeltern, die ein Kind auf Dauer aufnehmen, haben wie leibliche Eltern oder Adoptiveltern einen Anspruch auf Elternzeit. Die Elternzeit kann ab dem Zeitpunkt der Aufnahme des Pflegekindes, bis dieses acht Jahre alt ist beansprucht werden. Ein Anspruch auf Elterngeld besteht in der Regel nicht, da ja Pflegegeld gezahlt wird.

Wichtig: Pflegeeltern, die kein Pflegegeld erhalten, weil sie ihr Pflegekind nicht über das Jugendamt, sondern z. B. ein verwandtes Kind aufgenommen haben, haben Anspruch auf Elterngeld!

Sowohl das Pflegegeld als auch anlassbezogene Beihilfen und Zuschüsse für Pflegekinder aus öffentlichen Mitteln gelten als steuerfreie Beihilfen im Sinne des § 3 Nr. 11 Einkommensteuergesetz (EStG), wenn die Pflegetätigkeit nicht erwerbsmäßig betrieben wird. Eine Erwerbstätigkeit wird vermutet, wenn mehr als sechs Kinder gleichzeitig im Haushalt aufgenommen sind. „Bei einer Betreuung bis zu sechs Kindern ist ohne weitere Prüfung davon auszugehen, dass die Pflege nicht erwerbsmäßig betrieben wird“, so das Bundesfinanzministerium in einer Mitteilung vom 06. Mai 2011.

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hast du schon mal erlebt daß ein amt rational entscheide?ich nicht.wenn die auf stur schalten wird man da nicht viel machen können.tut mir sehr leid fùr dich.

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Nein, das ist nicht Rechtens. Die Kinder die ich in Pflege habe, haben doch auch alle leibliche Eltern und die haben auch Sorgerecht. Das kann ich mir nicht vorstellen, das deine Pflegemutter kein Geld dafür bekommt. Vor allem, kann dich niemand zwingen zu deiner Mutter zu gehen, du hast Jahre bei deinem Vater gelebt. Ruf doch mal bei einem anderen Jugendamt an und erkundige dich da. Kann sein, das sie nur sparen wollen

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ja kann sein.

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