Aufenthaltsbestimmungsrecht- hat sie eine Chance?

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7 Antworten

die kindesmutter war nicht gerade sehr schlau, überhaupt 1 jahr zuzulassen, dass die kinder bei ihrem vater in super verhältnissen leben, wenn sie die kinder doch nochmal zurück haben möchte.

is doch klar, dass die kinder sich dort super einleben und je länger die kinder nicht mehr bei der mutter leben, die chancen für euch besser werden, dass die kinder bei euch bleiben.

die freizeitgestaltung is bei euch für die kinder sicher eine ganz andere, als bei der alleinerziehenden mutter ohne einkommen, was die kindheit schöner macht und wo die kinder wahrscheinlich auch dann eh lieber bleiben.

Bei den vielen Infos ist nicht einfach durchzublicken, zumal was die "Institution" betrifft

Bei solche Aktionen sollte "eigentlich" das Jugendamt involviert sein - vor dem Familiengericht hat die Meinung der zuständigen Mitarbeiter viel Gewicht

Aber auch halt die von anderen Hilfsorganisationen - also keine großen Gedanken machen, solange diese der Verhandlung beiwohnen - das Kindeswohl hat ein größeres Gewicht als "Mutterwünsche"

Die Institution ist ein freier Hilfsträger. Diese ist nicht das Jugendamt (welches auch involviert ist) , hat aber mit dem Jugendamt gesprochen. Das Gespräch beim Jugendamt wurde abgebrochen von dem Mitarbeiter. Die Kindesmutter hat in einer Tour geredet und uns schlecht gemacht sodass mein Mann nicht zu Wort kam. Da sagte der Mitarbeiter es lohne sich hier nicht, das müsse vors Gericht=/ Die beim freien Träger war richtig erschrocken da der Wunsch der Kindesmutter wegen dem Aufenthaltsbestimmungsrecht einen Tag nachdem wir eine einvernehmliche Umgangsregelung für ein halbes Jahr gemacht haben kam

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@AnnaMSB

Kein Problem - braucht doch nur nachweisen, daß an einem Tag eine einvernehmliche Lösung gefunden wird und am nächsten Klage eingereicht wurde.

Das belegt doch die Unberechenbarkeit der Kindesmutter und das wiederum, daß sie als Sorgeberechtigte kaum taugt ;-)

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Wie sieht es denn mit dem Sorgerecht aus? Ist das geteilt?

So, wie sich der Bericht liest, würde ich mir aber auch keine allzu großen Sorgen machen. Dem Kindeswohl wäre es wohl nicht zuträglich, sollte die Mutter die Kinder zugesprochen bekommen.

ja Sorgerecht ist geteilt

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Können sich die Eltern nicht selbst einigen, bei wem die Kinder leben sollen, muss gerichtlich über das Aufenthaltsbestimmungsrecht entschieden werden.
Dabei steht das Wohl der Kinder im Mittelpunkt.
Zwar könnte später anders entschieden werden, das ABR auch dem anderen Elternteil zugesprochen werden, aber dazu müssten schon "zwingende Gründe" vorliegen.

Auch wenn der andere Elternteil später ggf. in der Lage ist, die Kinder ebenso gut zu versorgen wie das bis dahin geschah, wäre das kein Grund, die Kinder aus ihrem gewohnten Lebensumfeld (Freundeskreis, Schule, Sportverein etc...) zu nehmen durch Änderung des ABR, "nur" weil vielleicht der andere Elternteil "jetzt mal dran ist".....

Ab ihrem 14. Geburtstag können die Kinder selbst entscheiden, bei welchem Elternteil sie leben möchten, wenn dies bei beiden "gleichwertig" möglich wäre.

" Hat sie eine Chance das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen und uns die Kinder wegzunehmen?"

kurz und knapp ja. Wie hoch diese Chance allerdings steht das bleibt noch offen.

und wovon ist das dann abhängig?

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Vor Gericht ist das Kindeswohl entscheidend. Die Kinder sind bei ihrem Vater und Dir besser dran als bei ihrer Mutter. Sehr großes Gewicht hat die Aussage der Frau der behilflichen Institution (Jugendamt?) vor Gericht. Alle Punkte sprechen für euch. Alles Gute

Also wenn das JA und der Anwalt das schon so bestätigen, würde ich mir keine Sorgen mehr machen. Ihr hättet eher Probleme wenn das Jugendamt/ Berater auf der Seite der Mutter wären und sie sich besser "auf die Hinterbeine" stellen würde. Ich sehe hier kein Problem für euch und eure Kinder.

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