Aufbewahrung Kontoauszüge

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12 Antworten

Die Aufbewahrungspflicht ist Teil der steuerlichen und handelsrechtlichen Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten. Handelsrechtlich gilt § 257 HGB, steuerrechtlich § 147 AO. Folglich ist derjenige, der nach Steuer- oder Handelsrecht zum Führen von Büchern und Aufzeichnungen verpflichtet ist, auch verpflichtet, Kontoauszüge aufzubewahren. Eine allgemein gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungspflicht von Kontoauszügen gibt es für Privatpersonen nicht. Bankbelege wie Scheckeinreichungen, Überweisungen, Lastschriften und Kontoauszüge dienen jedoch als Zahlungsnachweise. Seit dem 1. Januar 2002 können Belege für regelmäßige Zahlungen, die über einen längeren Zeitraum getätigt werden (z. B. Miete), noch vier Jahre als Beweis herangezogen werden. Bei einmaligen Zahlungen gilt eine Frist von zwei Jahren. Fehlt nach Ablauf dieser Fristen dennoch ein Beleg, kann dieser bei der Bank angefordert werden. Allerdings brauchen die Kreditinstitute entsprechende Unterlagen nur zehn Jahre zu archivieren (§ 257 HGB). Privatleute haben seit dem 31. Juli 2004 eine zweijährige Aufbewahrungspflicht zu beachten, wenn sie Auftraggeber von Handwerkerleistungen im Zusammenhang mit selbst genutztem Wohneigentum oder zu eigenen Wohnzwecken angemieteten Immobilien nach § 14b Abs. 1 Satz 5 des Umsatzsteuergesetzes sind. Dann trifft sie die Pflicht, Rechnungen, Zahlungsbelege oder andere beweiskräftige Unterlagen zwei Jahre lang aufzubewahren, sofern es sich um eine gewerbliche Tätigkeit handelt. Vermieter unterliegen einer zehnjährigen Aufbewahrungsfrist. Die gesetzlichen Verjährungsvorschriften (§§ 194 ff. BGB) können zwar nicht unmittelbar als Normen für die Aufbewahrungsfristen privater Unterlagen herangezogen werden. Vielmehr sind die Unterlagen aus Gründen der Beweiserleichterung und Beweisführung allgemein so lange aufzubewahren, wie die Gefahr besteht, dass Ansprüche aus dem Rechtsverhältnis geltend gemacht werden können. Um jedoch bei Alltagsgeschäften später leichter Beweis über Zahlungsgrund, Betragshöhe oder Zahlungszeitpunkt führen zu können, sollten Kontoauszüge drei Jahre lang aufbewahrt werden, weil nach Ablauf dieses Zeitraumes Alltagsgeschäfte in der Regel verjährt sind und niemand mehr durchsetzbare Ansprüche geltend machen kann.

Quelle: Wikipedia

Nein, da gibt’s keine Gesetze darüber oder so Aber ich bewahre immer alle Kontoauszüge ein Jahr lang auf, dann kommt Ende Jahr ja dieser Zinsausweis (so heissts in der Schweiz) und wenn dann das neue Jahr beginnt, werfe ich diese des letzten Jahres weg und behalte nur den Abschluss Kontoauszug vom Jahresende

Privatpersonen sind gesetzlich grundsätzlich nicht verpflichtet, Kontoauszüge und andere Bankbelege aufzuheben

HI. Also ich mache das immer so, dass ich alle Kontoauszüge des letzten Jahres (also von 2011) genau ein Jahr aufbewahre. Wenn dann 2013 anbricht, werfe ich die Auszüge des Vorvorjahres (2011) dann weg.

So kann man immer 1 Jahr zurück alle Kontoaktionen prüfen.

Gruß!

ich denke 3Jahre mindestens ich habe allerdings noch welche die schon 7Jahre sind und bisher nicht brauchte.

Ich hebe meine 2-3 Jahre auf, kann ja immer noch mal etwas sein! Ist ja auch zur eigenen Sicherheit!

man hat keine frist, braucht sie aber z.b. bei schulden, rente und so aber die bank hat das auch auf pc als ich würds nicht wegwerfen

Private Auszüge gar nicht, Selbstständige müssen sie 10 Jahre aufheben.

1-2 jahre sllte man sie aufheben.

Ja: Privet mind. 2 Jahre

Ich hab ne kleine Akte in meinem Büro.

TheUKfella 21.03.2012, 14:00

Vergisst die Antwort. Habe die Frage nur überflogen und falsch aufgefasst ;)

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