Aufbau von Rechtsnormen?

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1 Antwort

Also deine Hausaufgaben werde ich jetzt nicht machen, aber ich versuche dir den Aufbau solcher Rechtsnormen zu erklären. ...außerdem hasse ich solche Aufgabenblätter... -.-

Bsp: §105 (1) BGB

Die Willenserklärung eines Geschäftsunfähigen ist nichtig.

Solche Rechtsnormen sind immer aus "zwei Teilen" aufgebaut.

Sie enthalten einen Tatbestand und geben eine Rechtsfolge vor.

Hier ist der Tatbestand z.B., dass derjenige, der eine Willenserklärung abgibt geschäftsunfähig ist. Die Rechtsfolge, die sich daraus ergibt ist, dass seine Willenserklärung nichtig (nicht gültig) ist.

Die Rechtsfolge kann sein, wie hier, dass dann ein gewisser Zustand eintritt - sie kann aber auch z.B. der zuständigen Behörde eine Zwangs- oder Ermessensvorschrift bieten. So z.B "ist die Fahrerlaubnis zu entziehen" oder "können Maßnahmen ergriffen werden".

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Kommentar von Fabixy
05.03.2016, 17:48

War auch nicht Sinn und Zweck, dass jemand meine Hausaufgabe macht....

Aber dennoch Danke

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