Aufbau oder Grundmuster der Wiener Klassik?

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Der Begriff "Klassik" spielt bei der "Wiener Klassik" auf die Kunst des Klassischen Altertums an und ihre klare,ausgewogene Formgebung, außerdem bedeutet "Klassik" hier auch, dass etwas völlig unabhängig von irgendwelcher Mode wertvoll und mustergültig erscheint. Durch die Französische Revolution kamen immer breitere Bevölkerungsschichten in den Genuss von Konzerten, was sich auch im Leben der Komponisten bemerkbar machte: Sie wurden nämlich zunehmend unabhängig von einer Stelle an irgendeinem Hofe und konnten sich auch durch Musikunterricht, Notenrechte und ihre Aufführungen finanzieren. Besonders hervorzuheben sind in der "Wiener Klasik" die Sinfonie, das Singspiel,die Opera seria und die Opera buffa. Eine zentrale Gestaltungsweise der "Wiener Klassik" ist die Sonatenhaupsatzform (die kannst du googlen), die auch die häufiger werdenden Klaviersonaten, die Kammermusik und die Instrumentalkonzerte beeinflusst. Die Komponisten benutzen die Musik verstärkt, um einen eigenen (Personalstil) Stil zu finden. Der Generalbass aus dem Barock verschwindet völlig. Der durchbrochene Satz wird wichtig, bei dem meistens in denMittelstimmen Teile einer Melodie auf verschiedene Instrumente aufgeteilt werden (die Instrumente zu der Zeit kannst du auch googlen). Joseph Haydn entwickelte außerdem maßgeblich das Streichquartett (kannst du auch googeln). Goethe sagte mal, das Streichqaurtett höre sich wie ein Gespräch unter vier vernünftigen Leuten an. Die Sonate der "Wiener Klassk"ist meistens ein Werk für Klavier oder für zwei Instrumente, beispielsweise Klavier und Violine. Es gibt keine bestimmten Tonarten, in denen Werke der "Wiener Klassik" geschrieben wurden und die charakteristisch für die "Wiener Klassik" wären.

Vielen, vielen Danke! Du hast mir wirklich sehr weitergeholfen!

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