Auf Youtube Video gefunden in dem scheinbar Deutsche Bundeswehrsoldaten Gaskammer Tests machen mussten?

8 Antworten

Das Training in der "Gaskammer" (das Wort ist sehr unglücklich gewählt, weil es üblicherweise anders belegt ist) dient zum einen der Dichtigkeitsüberprüfung, denn einen schlecht sitzende oder defekte ABC-Schutzmaske nützt nichts, zum anderen dient es dazu, den Filterwechsel zu üben.

Verwendet wird i.d.R. CN = Omega-Chloracetophenon und nicht CS = ortho-Chlorbenzylidenmalodinitril.

Und es wird auch niemand eingesperrt, jeder kann jederzeit den Raum verlassen.

Alle Bundeswehrsoldaten mussten und müssen heute wahrscheinlich immer noch einige Zeit in einen Raum der mit CN = Tränengas begast wurde. Die Maßnahme diente zum einen dazu, die Dichtigkeit der ABC-Schutzmaske zu überprüfen und zum anderen, um die Soldaten an das Tragen derselben zu gewöhnen. Ich gehe mal davon aus, dass das in allen Armeen so oder ähnlich gehandhabt wird.

Nein! Herr Gott noch. Die Amis mögen das machen. Aber nicht jeder Soldat wird in Deutschland in ne CS-Kammer gesteckt und das gefoltert. Der Staat nimmt seine Fürsorgepflicht sehr sehr ernst.

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@19Sunny96

Jetzt hör mal auf zu hyperventilieren. Jeder Soldat ist mit einer ABC-Schutzmaske ausgestattet und um die Dichtigkeit dieser Maske zu überprüfen wird er damit in einen mit CN und manchmal auch mit CS-Gas begasten Raum geschickt und muss sich dort eine gewisse Zeit aufhalten. Mit Folter hat das rein gar nichts zu tun und der Staat würde seine Führsorgepflicht sträflich vernachlässigen, wenn er Soldaten in den Einsatz schicken würde, ohne vorher zu überprüfen, ob deren Ausrüstung in Ordnung ist. Was dein hysterisches Gegeifere soll, kann ich nicht nachvollziehen.

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@Aliha

Ohohoh, da ist wohl jemand ganz mies informiert, vorallem was die Pflichten eines Vorgesetzten bei der Bundeswehr angeht. Und so Punkte wie: Misshandlung von Untergebenen, unnötige Diensterschwerung ... ein Soldat muss einer medizinischen Behandlung nicht mal zustimmen, wenn er diese mögliche Körperverletzung ablehnt! Lediglich Feststellung der Tauglichkeit müssen toleriert werden. 

Das Recht auf körperliche Unversehrtheit kann nicht mal eben so für eine "Dichtigkeitsprüfung" gebrochen werden! Das ist ein GG. Wirf mal einen Blick rein! Das Grundrecht ist sowieso schon eingeschränkt (Bezug zum Einsatz, etc.). Aber doch nicht für ne Dichtigkeitsprüfung! Wenn man keine Ahnung hat, sollte man für gewöhnlich die Futterluke geschlossen halten.

Ich weiß wovon ich rede; schließlich bin ich nicht erst seit vorgestern dabei!

Wie können Sie es sich anmaßen ein Urteil über etwas zu fällen, von dem Sie weniger als den Hauch einer Ahnung haben? Leute wie Sie machen mich krank! 

Als würde jeder Soldat in 'ne CS-Kammer gesperrt ... tzzz ...

Durch Menschen wie Sie bekommen Außenstehende ein absolut verfälschtes und unechtes Bild von der Materie. Und das nur, weil Sie ihren FALSCHEN Senf zu Sachen dazu geben müssen, von denen Sie 0 Ahnung haben - over and out.


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@19Sunny96

Nun heul mal nicht rum, genau so wurde es bei mir in der Grundausbildung gemacht. Und das war keine Folter, sondern ein offizieller Programmpunkt des Dienstplans. Es hat auch niemand Schaden genommen oder gelitten, weil die Masken natürlich üblicherweise dicht sind. Probleme konnte es bei Bartträgern geben, weil der Bart einen Schluss zwischen Haut und Gummimaske behindern konnte. Aber mit entsprechender Hautcreme im Bart klappt aus das.

Und zum Thema keine Ahnung: Das sind praktische Erfahrungen. Mehr Ahnung kann man gar nicht haben.

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@19Sunny96

Apropo 0 Ahnung, ich war 12 Jahre Soldat und habe als Zugführer selbst einige Dichtigkeitsprüfungen absolviert und auch geleitet. In jedem Fall wurde dazu CN-Gas eingesetzt, dieser Reizstoff ist zwar lästig wenn er in Augen und Atemwege gelangt, hinterlässt aber keinesfalls Schäden auch wenn das nicht in dein verqueres Weltbild passt. Ohne jegliches Fachwissen solltest du dich an einer solchen Diskussion nicht beteiligen.

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Du hast es dir schon selbst beantwortet. Nicht nur scheinbar, das wird tatsächlich gemacht, damit man sich klar wird, dass man auf die Ausbilder hören soll wie man richtig mit der Ausrüstung umgeht und so. Das wird auch in Deutschland gemacht, aber nicht nur beim Militär. Bei der Atemschutzausbildung von Feuerwehren auch. Nun, dann vielleicht nicht unbedingt mit Tränengas.

Auch bei der Bundeswehr nicht!

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@19Sunny96

Ja gut dann nicht.... Ich weiß jedenfalls von Feuerwehr und THW das da auch mal mit Geruchsstoffen gearbeitet wird, bei Ausbildung mit Atemschutzmaske mit Filter oder Pressluftatmer. (Natürlich nur mit Stoffen, die auch sonst nicht ungesund wären, halt nur über riechen... soll aber schon vorgekommen sein mit Tränengas oder so)

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