Auf wieviele Kilometer Laufleistung ist ein Rennfahrzeug Motor ausgelegt?

6 Antworten

Jetzt hast du Glück, dass ein Nismo GTR Motor kein Rennmotor ist.

Bei Le Mans halten die Motoren knapp 6000 km. In der Formel 1 nur roundaboud 2500km. Allein daran sieht man schon, dass ein echter Rennmotor in einem Seriensportwagen absolut untauglich ist.

Wenn man einen Sportwagen ständig auf der Rennstrecke oder Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten fährt, und ihn nicht warm/kaltfährt dann kann der durchaus bei 100.000km ausfallen. Pflegt und fährt man den Wagen vorbildlich, kann man mit solchen Autos auch 150.000km und mehr erreichen.

Wovon Japaner definitiv Ahnung haben ist der Bau von haltbaren Hochleistungsmotoren! Die Nissan Skyline GT-T und GT-R R32-34 sind alle für ihre tuningfreundlichkeit bekannt und weltweit in der Szene sehr begehrt. Der R35 mit 600PS ist noch weit vom ausgereizt sein entfernt! Der Wagen hält bei guter Pflege und nur seltenem artgerechten Gebrauch 200.000km und mehr, Kurzstrecke ist bei dem aber absolut tödlich, auch der unsachgemäße Umgang mit dem Motor (schonend warm und wieder kalt fahren) sind absolutes Gift! Dir sollte klar sein, dass so ein GTR kein Daily im eigentlichen Sinne sondern ein Sportwagen für die Rennstrecke sowie eine fantastische Basis für Leistungstuning ist. Das ist ein Wagen für Leute die locker 1.500€ und mehr nur für so nen Wagen im Monat übrig haben...

Das kann man nicht pauschal beantworten. Am extremsten war es, als in der Formel 1 Turbomotoren zugelassen wurden und es noch nicht die ganzen Begrenzungen wie heute gab. Da durfte der Ladedruck und Drehzahl beliebig hoch sein. Diese Motoren wurden in der Quali so extrem ausgereizt und auf weit über 1000 PS gebracht, dass ein Motor nur etwa 3-4 Runden hielt. Dann waren z.B., die Kolbenbolzenaugen durch die Belastung schon nicht mehr rund sondern oval. Zum Rennen wurde dann ein neuer Motor eingebaut, der danach ebenfalls hinüber war.

GTs sollten eigentlich schon so ausgelegt sein, dass sie eine Rennserie durchhalten.

Wenn man sich so ein Teil zulegt, es gut  pflegt und schonend fährt, also auf die hohen Belastungen verzichtet, kann man auch höhere Laufleistungen erreichen. Kaltstarts und Kurzstrecke sind für Rennmotoren wegen der geringen Toleranzen und knappen Spiele aber pures Gift. Man sollte ihn aber auf jeden Fall regelmäßig bewegen. So mal eine Autobahnfahrt von ein paar 100 km tut ihm gut. Da kann man dann warm auch mal 200 fahren, ohne dass dies großen Verschleiß bedeutet. Unter günstigen Umständen kriegt man da ein paar 10.000 km zusammen, bevor er schlapp macht.

"Wenn man sich so ein Teil zulegt, es gut  pflegt und schonend fährt, also auf die hohen Belastungen verzichtet, kann man auch höhere Laufleistungen erreichen. "
Von welchem Teil reden wir gerade? Vom Nissan GT-R Nismo oder vom F1 wagen mit Turbomotor?

0
@Eddcapet

Ich meine Rennfahrzeuge allgemein. Den GT-R kenne ich nun nicht im Einzelnen.

0

Was möchtest Du wissen?