Auf welcher Grundlage darf Jugendamt im Kindeswohl für noch ungeborenes Kind tätig werden?

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Bei Geburten in Krankenhäusern oder ähnlichen Einrichtungen sind die Träger der Einrichtung dazu verpflichtet, die Geburt zu melden. .. Standesamt/Einwohnermeldeamt..

Das Jugendamt wird auch informiert um den Vater schnellstens ausfindig zu machen ..

jeder der bei einer Geburt dabei ist kann die Meldung machen!!!

seit Okt. 2013 gibt es das ..Gesetz zur Vertraulichen Geburt .. seit Jan 2014 in Kraft

Bei meinem Kommentar bin ich wohl in die falsche Zeile gerutscht , deshalb hier nochmal: Die Antwort ist zumindest sachlich und insofern auch richtig. Meine Frage bezieht sich aber darauf, ob das Jugendamt für ein noch ungeborenes in Aktion treten darf und wenn ja, ab welcher Schwangerschaftswoche? Das nach einer Geburt das Standesamt/Einwohnermeldeamt informiert wird, ist völlig normal und richtig. Nicht normal ist, dass aufgrund einer Vorab-Aufforderung durch das Jugendamt die Geburtsmeldung nachts direkt aus dem Kreissaal das Jugendamt informiert mit der Folge, dass Sachbearbeiterinnen des Jugendamtes 4 Std. später auf der Säuglingsstation erscheinen, um der Mutter mitzuteilen, dass ihr das Kind weggenommen werde und gerichtliche Eilmaßnahmen zur Kindesentziehung einleiten, ohne sich über die Situation der Mutter erst nach der Geburt ein Bild verschafft zu haben, sondern schon während der Schwangerschaft aufgrund eines anonymen Anrufs aktiv wegen "Kindeswohlgefährdung" wird und persönliche Daten der Mutter schrotschussmäßig an alle umliegenden Krankenhäuser verschickt! Damit wird ein großer Personenkreis, nämlich alle geburtshilflichen Mitarbeiter aller umliegenden Krankenhäuser darüber informiert, das mit der genannten Frau "etwas nicht stimmt", unabhängig davon, ob das zutrifft oder nicht. Wo bleibt den da der Datenschutz? Wenn von der Klinik, wo die Mutter entbunden hat, auf "normalem" Weg eine Geburtsmeldung an die zuständigen Behörden, von mir aus auch an das Jugendamt, erfolgt, dann ist das etwas anderes. Ich glaube nicht, dass für ein neugeborenes Baby auf der Säuglingsstation das Kindeswohl gefährdet sein könnte. Dort wird es schließlich auch von Ärzten und Krankenschwestern umsorgt. Das ist Fachpersonal. Das Jugendamt könnte dann getrost mit seinen Ausforschungen starten, wenn irgendwelche Unklarheiten, aufgrund welcher Information auch immer, bestehen. Dein Hinweis auf das Gesetz zur Vertraulichen Geburt ist gut. Dazu ist folgendes Zitat zu lesen: "Ziel des Gesetzes ist es, heimliche Geburten außerhalb von medizinischen Einrichtungen unnötig zu machen und zu verhindern, dass Neugeborene ausgesetzt oder sogar getötet werden. Kern des Gesetzes ist eine umfangreiche Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG). Insofern danke ich dir für die Antwort, Nun hoffe ich, noch weitere Antworten/ Hinweise darüber zu erhalten, ob das Jugendamt bereits während einer Schwangerschaft einer erwachsenen Frau zu Handlungen gegen den Willen dieser Frau tätig werden darf. Diese Antworten/Hinweise sind dann hoffentlich von anderer Qualität als bisherige Unsachlichkeiten wie "Rechtfertigender Notstand" oder "Das Jugendamt ist doch eh meist zu langsam - oder hat gar keine Zeit/Personal, um anonymen Hinweisen nachzugehen, wenn da nicht ein gewichtiger Grund vorliegt", "der Schutz eines (sogar noch ungeborenen) Kindes ist höherwertiger als das Recht einer Mutter, ihr Kind vernachlässigen zu wollen", von der Diskriminierung von Menschen, die auf Psychopharmaka angewiesen sind, ganz abzusehen. In diesem Zusammenhang fällt mir noch ein, das in Deutschland inzwischen jeder 4. irgendwann in seinem Leben an Depression leidet. Da kommt auf die Jugendämter viel Arbeit zu und viele Eltern können sich ja schon auf ein 2. finanzielles Standbein als Pflegeeltern mehrerer Pflegekinder vorbereiten. Ich kenne tatsächlich Elternpaare, die ganz gut damit und davon leben --> Natürlich gibt es auch viele Pflegeeltern, die sehr engagiert sind und dies nicht aus rein finanziellen Gründen machen. Diesen will ich hier keineswegs auf die Füße treten. Macht sich aber zum vorliegenden Fall überhaupt jemand Gedanken, welche Kostenlawine zu Lasten der Allgemeinheit durch den Überaktionismus des Jugendamtes losgetreten wurde und wird? Gibt es auch Mitglieder, die Nachempfinden können, was es eine Frau empfindet, der unmittelbar nach der Geburt ihres 1. Kindes ihr dieses entrissen wird, und das nur, weil sie auf die Medikation von Psychopharmaka angewiesen ist, dabei bisher aber ein völlig normales Leben führt? Allerdings ist ihr Leben jetzt nicht mehr normal, weil viele Menschen sich im Umfeld/Nachbarschaft schon "die Mäuler darüber zerreißen", wieso die vormals hoch-schwangere Frau ihr Baby nicht bei sich hat. Außerdem ist es für die Mutter eine große Belastung, ein Kinderzimmer mit Erstausstattung und Babywäsche angeschafft zu haben, was nun leer steht und das Baby bei fremden Pflegeeltern ist. Dies wird aber hoffentlich nicht mehr lange so sein. Ich bitte um konstruktive Beiträge - vielen Dank!

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@WZ1955

in Deiner ersten Frage schreibst Du ...Das ganze aufgrund eines einzigen anonymen Anrufs... aber wenn das JA dem Hinweis nachgegangen ist, wurde doch sicherlich mit der jungen Frau gesprochen und alles überprüft ..

Du sagst /fragst ::: ob das Jugendamt bereits während einer Schwangerschaft einer erwachsenen Frau zu Handlungen gegen den Willen dieser Frau tätig werden darf..

im Normalfall erfährt das Jugendamt immer erst nach der Geburt eines Kindes davon...

Wenn das JA vor der Geburt die Anschuldigungen überprüft hat müssen die auch Kontakt zu der Schwangeren gehabt haben.. frage doch gemeinsam mit der Mutter nach den Ergebnissen .. der Befragungen Überprüfungen und was der Frau davon mitgeteilt wurde, welche Hilfen ihr angeboten wurden..&&&

ist die Frau noch nicht volljährig, hat das JA die vorläufige alleinige Sorge für die Mutter oder hat sie einen bestellten Vormund von Amtswegen, in dem Fall würde ich mich zwecks Rücksprache direkt an den/die wenden... & an das Fam.gericht

manche KH's haben direkt auch Sozialarbeiter, die Vollmachten haben gegen den Willen der Eltern z. Bsp. auch Behandlungen durchzuführen, den Eltern werden dann auch, Null Komma Null, erstmal die elterliche Sorge entzogen. Das muß aber innerhalb einer bestimmten Frist richterlich nochmal abgesegnet werden.

L.G. ;)h

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@himako333

Hallo himako333, vielen Dank und Lob für deine bisherigen Antworten und Kommentare. Deine Beiträge sind sachlich und zeugen von gewisser Kompetenz und du liest zumindest Aufmerksam. Viele andere Antworten enthalten einfach nur klischeehafte Behauptungen nach dem Motto. "Das wird schon seine Richtigkeit haben bzw. da wird schon was dran sein, dass das liebe gute Jugendamt das arme hilflose ungeborene Kind vor seiner bösen, es vernachlässigenden Mutter beschützen muss, was mich in gewisser Weise ärgert, weil das völlig Blödsinnig ist. Den ganzen Vorgang hatte ich 1 Tag vor dieser Frage sehr ausführlich unter der Frage: "Eilig!1 Darf Jugendamt schon in Schwangerschaft im "Kindeswohl" gegen erwachsene Frau tätig werden?" geschildert. Du kannst dir die Frage in meinem Profil unter "Fragen" ansehen. Hier nochmals in Kurzform bezogen auf deinen o.g. Kommentar. Die Frau erhielt 2 Monate vor der Entbiindung vom J-A ein Schreiben worin stand, es sei ein anonymer Anruf eingegangen, das die Frau in 2 Monaten ein Kind erwarte und man mit ihr diesbezüglich ein Gespräch am dann und dann führen möchte. Wenn sie dort nicht erscheint, werde man einen Hausbesuch machen. Die Frau ist 41 Jahre alt, hatte bis dato keine Kinder, war also erstmals schwanger. Sie hatte zuvor niemals mit dem Jugendamt etwas zu tun. Deshalb war sie verwundert, weshalb die als erwachsene Frau vom Jugendamt wegen einer Schwangerschaft zu einem Gespräch vorgeladen wurde. Sie rief deshalb unter der angegebenen Telefon-Nr. zurück. Dort ging niemand ans Telefon, sondern nach längerem Klingeln wurde über einen AB mitgeteilt, dass dort niemand erreichbar sei un es wurde eine Telefonnummer der Polizei genannt, die man in Fällen "akuter Kindeswohlgefährdung" anrufen könne. Nun verstand die Frau gar nichts mehr. Es ging ihr gut und sie wahr in regelmäßiger Schwangerschaftsvorsorge bei ihrer Gynäkologin und zusätzlich in der geburtshilflichen Ambulanz zu Zusatzuntersuchungen wegen der Risikoschwangerschaft aufgrund des 41. Lebensjahres. Von der Seite war alles Bestens und komplikationslos. (Später stellte sich heraus, das die Sachbearbeiterin in Urlaub war und den Gesprächstermin auf ihren 1. Arbeitstag gelegt hatte).Zu diesem Gesprächstermin hatte die Frau gleichzeitig einen Gyn.-Termin. Deshalb ging ich mit einer handschriftlichen Vollmacht und dem Personalausweis der Frau zu diesem Termin. Gegenüber der Sachbearbeiterin wies ich mich dann als Heilberufsangehöriger aus und übergab die Vollmacht. Dann fragte ich nach dem Anlass für das Schreiben. Die Sachbearbeiterin sagte mir dann, das während ihres Urlaubs ein Kollege einen anonymen Anruf erhalten habe, dass die Frau in Not sei und dringend Hilfe bezüglich ihrer Schwangerschaft benötige. Darauf antwortete ich, dass ich die Frau persönlich kenne und sie sich in bestem. Wohlbefinden befinde. Zu der möglichen Schwangerschaft sagte ich nichts weil ich dazu nicht autorisiert war und berief mich auch auf meine Schweigepflicht. Ich fragte aber, warum das Jugendamt Kontakt aufgrund eines anonymen Anrufs Kontakt mit einer möglicherweise Schwangeren Frau aufnehme, wo doch klar sei, dass zu dem Zeitpunkt kein Kind existieren könne? Die Sachbearbeiterin sagte darauf, dass das J-A per Gesetz auch für ungeborene(!) Kinder zuständig sei, wenn das Kindeswohl gefährdet sei. (Anm: Auch für ein ungeborenes Kind, das eine in der 8. Woche schwangere legal per Abbruch nicht bekommen möchte? Ab welcher Schwangerschaftswoche beginnt denn da die Zuständigkeit? Soll eine im Schwangere im 8. Monat dann entmündigt und gezwungen werden, ihr Kind auszutragen, damit es ihr dann nach der Geburt weggenommen wird? Ich persönlich bedauere jede SS-Interruption, habe aber auch keine Möglichkeit, mich da Einzumischen, weil es Gesetzeskonform ist!) Die Sachbearbeiterin sagte mir dann noch, sie müsse in jedem Falle eine persönliche Rückinformation von der Frau haben. Dies sei auch per E-Mail möglich. Sie wolle nicht Riskieren, das wieder mal ein Fall in den Medien veröffentlicht werde. dass das Jugendamt untätig gewesen sei. Den Inhalt des Gesprächs teilte ich der Frau dann mit. Diese meldete sich dann per E-Mail beim Jugendamt, wobei sie in Bezug auf mein Gespräch mitteilte, dass sie nicht in Not sei und keine Hilfe durch das J-A benötige oder wünsche. Ob sie schwanger sei oder nicht sei nicht Sache des Jugendamtes und bei Bedarf werde sie sich an das J-A wenden. Das war es soweit. Irgendwelchen weiteren postalischen Schriftverkehr oder E-Mails** erhielt sie vom J-A nicht!** Nachdem sie dann 2. Monate morgens um 4 h ihr Kind entbunden entbunden hatte, erschienen dann um 8 h besagte J-A-Sachbearbeiterin auf der Säuglingsstation in der Klinik und teilten der Frau mit, dass sie ihr Kind nicht behalten dürfe und dies zu Pflegeeltern gegeben werde. Das Ganze ohne vorher die Frau jemals gesehen zu haben oder sich über ihre persönlichen Verhältnisse einen Eindruck verschafft zu haben! Nun ist das Text.volumen erschöpft - weitere Antwort folgt.

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Dem Jugendamt obliegt nicht nur die wichtige Aufgabe des Kinderschutzes. Es hat auch die Förderung der Erziehung in der Familie zu bedenken. Damit dies gelingt, kann man fast gar nicht früh genug anfangen bei mit Risiken behafteten Leuten.

Im Übrigen kann es das Familiengericht auf die Gefährdung des Ungeborenen hinweisen, wenn es das Jugendamt so sieht. Die Familiengerichte sind zwar zögerlich mit der Bestellung eines Pflegers für die Leibesfrucht (§ 1912 BGB), können aber im Rahmen des familiengerichtlichen Verfahrens auf die Schwangere einwirken, erforderlichenfalls quasi mit Vollendung der Geburt einen Vormund bestellen.

Wenn das Jugendamt die Krankenhäuser um Zusammenarbeit bittet, so ist dies kein Verstoß gegen die ärztliche Schweigepflicht, sondern zur Abwendung einer Gefährdung durchaus geboten. Diesbezüglich hat sich in den letzten 10 Jahren einiges geändert. Viele Jugendämter haben Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Die Rechtsgrundlage ist mit dem Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) gegeben. § 3 Absatz 3 KKG enthält Bestimmungen über verbindliche Netzwerkstrukturen. Die Krankenhäuser sind ausdrücklich einbezogen.

Über diesbezüglich von Eltern erfolgreich geführte Rechtshändel ist mir nichts bekannt.

Dann google doch mal "Amtsmissbrauch durch Jugendamt, Kindesentziehung infolge angeblicher Kindeswohlgefährdung". Dabei kannst du dich auch über bereits erfolgte strafrechtliche Ahndung gegenüber Jugendämtern sowie gerichtliche Aufhebung von missbräuchlich erwirkten Beschlüssen informieren. Wir leben nach wie vor in einem Rechtsstaat, in dem verfassungsmäßig die 3-Gewalten-Teilung gilt und die Würde des Menschen unantastbar ist und hoffentlich auch noch lange bleibt!

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@WZ1955

Ich halte mich lieber an Veröffentlichungen in der Fachliteratur.

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Ah danke, §3 KKG, das war es was mein Hirn gestern Nacht nicht ausspucken wollte... -.- Kopf ist grad voll mit Ferienbetreuung, Bastelsachen und Spielekram ...

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Wegen eines einzigen anonymen Anrufs, macht das Jugendamt nicht so einen Wind.

Tut es leider doch. Lies bitte die weiteren Antworten und Kommentare.

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Kindesentzug durch Jugendamt - Unterbringung bei Verwandten

Hallo,

gestern waren Mitarbeiter vom Jugendamt bei meiner Schwester und haben ihren Sohn (3 Jahre alt) mitgenommen. Grund war, dass ihre Wohnung, was Ordnung und Sauberkeit betrifft, in sehr schlechtem Zustand war. Dazu ist zu sagen, dass meine Schwester bereits seit längerer Zeit vom Jugendamt betreut wird, eben wegen der Wohnung. Scheinbar hat sie aber in letzter Zeit nicht mehr richtig mit dem JA zusammen gearbeitet, was wohl auch ein Grund für die Herausnahme des Kindes ist.

Nun zu meinen Fragen: Sowohl ich, als auch die Mutter des Kindes haben gestern, als die Mitarbeiter des JA da waren, darum gebeten, dass ich denn Kleinen vorläufig aufnehme. Dies wurde von den JA-Mitarbeitern verweigert. Ist das zulässig? Wann kann meine Schwester damit rechnen, ihr Kind wieder zu bekommen bzw. wann könnte der Kleine vielleicht zu mir kommen?

Ich kann das Vorgehen des Jugendamtes nicht ganz nachvollziehen, da die akute Kindeswohlgefährdung ja abgewendet wäre, wenn das Kind bei mir ist. Außerdem ist es ja wohl eher im Sinne des Kindes, wenn es zu vertrauten Personen kommt, oder?

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Was bedeutet für euch ,,Bereicherung auf Kosten anderer"?

Z.b man sagt ja immer dem Jugendamt geht es um's ,,Kindeswohl". Schaut man hinter die Fassade wird oft Hilfe wegen "Kostengründen" unterlassen - sofern die Eltern nicht mitarbeiten und nicht bereit sind ihr Kind abzugeben und "augenscheinlich" keine akute Gefährdung vorliegt. Es gibt viele verschiedene Beispiele. Mit Bereicherung auf Kosten anderer ist nicht Geld gemeint, sondern Profit aus der Lebenssituation eines anderen schlagen - unabhängig ob gut oder schlecht. Manchen Menschen geht es "besser", wenn andere leiden. Die sehen das Elend eines anderen und reagieren mit Abwertungen und einem lächeln. Wo ist das Mitgefühl? Warum trauftreten wenn man am Boden liegt?

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Hallo Ihr Lieben, vllt kann mir ja jmd weiter helfen?! Ich frage fuer eine sehr gute Freundin,die echt verzweifelt ist. Folgende Thematik: alleinerziehende Mama mit drei Kindern wurde zu einem Termin beim JuAmt gebeten im Maerz wg angeblicher Kindeswohlgefaehrdung,dort erfuhr sie dass sich eine Nachbarin (direkte Wohnung nebenan,ledig,keine Kinder) im Dezember des Vorjahres eine Beschwerde eingelegt hat,da die Kinder zu laut waeren und man die Mutter desoefteren "schreien" und auch mal schimpfen hoert. Das Gespraech dort verlief positiv und lt der Dame wuerde nichts weiter folgen seitens des JuAmtes. Meine Freundin war desoefteren und ueber einen laengeren Zeitraum bei ihrem Partner mit den Kids,leider klappte es mit der Wohnung in die sie ziehen wollten nicht und sie ging zurueck in ihre Wohnung. Nachdem sie dort dann wieder zwei Wochen war,kam Anfang Mai an einem Samstag erneut eine Einladung zum Gespraech wg Kindeswohlgefaerdung. Montags morgens um 8Uhr (Termin waere um 10 Uhr gewesen) hat Sie dann dort angerufen und mitgeteilt das ihre Kinder nicht in der Kita seien wg einer MagenDarmInfektion und vorgeschlagen das dass Jugendamt doch zu ihr heim kommen solle wg dem Termin. Die Dame vom JuAmt ging auf diesen Vorschlag nicht ein,teilte mit,dass jmd angerufen haette und ihr Drogenkonsum vorgeworfen wird. Ein neuer Termin wurde fuer Ende Mai vereinbart da sie jetzt erstmal die Woche drauf fuer zwei Wochen in Urlaub waere. Als meine Freundin dort war,wurde gefragt ob sie einen Test abgeben wuerde worauf sie zustimmte. Im Gespraech kam dann die erneute Schwangerschaft zum Thema und das Jugendamt wollte keinen Test. Nachdem meine Freundin dann das Angebot einer Familienhilfe ablehnte weitere 8 Wochen spaeter wurde ihr vom Jugendamt alles Gute gewuenscht und ein Drogentest verlangt. Dieser war negativ. Seit Ende Juli kam weder ein Anruf oder sonstiges seitens des Jugendamtes. Auf eine EMail meiner Freundin wie lange dies denn nun so gehen wuerde bez der Tests, generell die weitere Vorgehensweise kam bis heute keine Antwort. Nun ist im Nov ihr Baby geboren worden. Wie soll sie vorgehen wenn das Jugendamt nun wieder anruft wg eines Testes da ja der Erste negativ war und das alles nur auf Aussage von Unbekannt ins Rollen gekommen ist. Sie wollte damals schon zur Polizei und Anzeige erstatten.

Vielen Dank im Voraus.

Frohes neues Jahr fuer Euch!!

Lizzy

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Wieso wird Rauchen oder Alkohol trinken in der Schwangerschaft nicht bestraft?

Hallo. Bitte vor dem Antworten die Frage zu ende lesen:

Wieso wird Rauchen oder Alkohol trinken in der Schwangerschaft nicht bestraft? Laut dem deutschen Grundgesetz ist es verboten.

"Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt." Art. 2 (1) GG

Eine Schwangere Frau die z.B. Zigaretten raucht entfaltet zwar damit ihre Persönlichkeit, aber sie verletzt das Recht des ungeborenen Babys:

"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit." Art. 2 (2) Satz 1 GG

Man könne jetzt argumentieren, dass das Grundgesetz nicht auf ungeborenes Leben anwendbar ist, jedoch urteilte das Bundesverfassungsgericht bereits 1975:

"Das sich im Mutterleib entwickelnde Leben steht als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung (Art. 2 Abs. 2 Satz 1, Art. 1 Abs. 1 GG)."

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Jugendamt. Kindeswohlgefährdung. Auflage . Schwangerschaft?

Guten Tag.

Ich war paar Jahren psychisch krank ( Borderline) . War immer beim Therapeuten. Durch die Schwangerschaft geht es mir viel besser und ich bin seit dem stabil , gehe aber auch noch zum Therapeuten falls es sich ändert. Habe sogar dem Jugendamt eine schweigepflichtsentbindung gegeben damit sie mit ihm reden können, Da er ja sagt ich bin sehr stabil, aber reicht denen trotzdem nicht . ( dazu will ich noch sagen dass ich nie Probleme mit Drogen hatte und mein Freund auch nicht) Da ich leider 2 Monate vor meinem 18. Geburtstag schwanger geworden bin , hat das Jugendamt Wind davon bekommen ... ( Ich bin 18 seit Dezember und im Oktober erfahren das ich schwanger bin und er soll im Juli kommen)

Seit dem habe ich alle 4 Wochen ein Termin mit denen um zu besprechen wie es lief . Habe einen Geburtsvorbereitungskurs und einen erste Hilfe Kurs für Kinder gemacht; das kinder Zimmer ist fertig , habe eine hebamme und habe mir einen Plan , mit meiner Familie zusammen, erstellt wie sie mich nach der Geburt unterstützen können . Ich wohne mit meinem Freund(26) zusammen in einer 3 Zimmer Wohnung und er bekommt nach der Geburt 1,5 Monate frei. Wir werden geteiltes Sorgerecht haben und haben schon eine vaterschaftsanerkennung gemacht

Sie wollen dass ich zwei Betreuerinnen vom Jugendamt bekomme die 12 Stunden in der Woche vorbei gucken unangemeldet und ich soll 2 Wochen nach der Geburt zu solchen Treffen mit jungen Müttern ( das ganze soll 1 Jahr dauern) Geht das so einfach das sie mir die Auflage erteilen obwohl kein Grund zur kindeswohlgefährdung da ist ? Ich habe ja kein Problem damit wenn sie mal ab und zu kommen so 5 mal unangemeldet damit sie wirklich sicher sind das keine kindeswohlgefährdung vor liegt .

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Hilfe,ich glaub meine Freundin hat Depressionen

Also ich erklär mal die Sachlage: Eine gute Freundin von mir bekam damals nach der Geburt ihre Drillinge weggeholt. Sie wurde mit 17 schwanger,mit 18 die Geburt, das Jugendamt begründete eine Kindeswohlgefährdung(da der Kindsvater sie schlug und weil sie so jung war), sie hat den Kindsvater zwar dann verlassen,aber dann kam das Jugendamt als Begründung sie könne Überfordert sein,weil grad mal volljährig und allein mit Drillingen(da schon verheiratete mit zwillingen oft überfordert sind). Es wurde ein Gutachten gemacht,aber der Gutachter meinte ja sie käme zwar gut klar,aber das dies sich noch ändern kann (zb wenn kinder zahnen und halt älter werden) und das er denkt es könnte sie dann alleinerziehend überfordern(zumal ihr gewalttätiger Ex sie noch nicht in ruhe ließe),jedenfalls kamen die kinder zu der Oma(Mutter der Kindsmutter) und leben nun dort.Mittlerweile is meine Freundin verheiratet und hat noch ein Kind(was bei ihr lebt,da sie nun älter is,und auch nicht allein mit mehreren kids) naja und die Drillinge sollen bei der Oma bleiben(is ja ne Vollzeitpflege und sie sind schon 3 und es wäre ja gegen das Kindeswohl sie aus ihrer Umgebung nun rausszuholen). Jedenfalls hat meine Freundin oft Streß mit ihrer Mama was die Erziehung der Kinder angeht(zb sitzt die Oma die Kinder den ganzen Tag vors Tv,nur damit sie ihre Ruhe hat,letztens auf nem Ausflug musste eins der Kids aufs Wc,meine Freundin ging mit ihr,weil ihre Mutter grad dort an nem Stand was kaufen waR(obwohl sie es verboten hatte,weil sie meinte die kleine könne anhalten usw ,obwohl das kind dies schon 10 minuten tat). Dann hat die Mutter meine Freundin total angemeckert, gesagt mach mir meine Erziehung nicht kaputt sonst beschränke ich die Kontaktbesuche(normal dartf man ja nur 1 mal im Monat die Kids in ner Vollzeitpflege sehn), naja sie erpresst sie halt immer mit den Kontakt einzuschränken,die Kinder dürfen nicht mal wissen,dass diese ihre Mama ist,die Oma der Kids sagte,wenn sie zu den Kids sagt das sie ihre Mama is,dürfe sie diese nicht mehr bzw nur 1 mal monatlich sehn(die Kids nennen ihre Oma Mama usw), das alles verletzt meine Freundin sehr,jedesmal die Kids dort zu sehn, Mama zur Oma zu sagen und sie kann nichts sagen,weil ihre Mama sie erpresst. Naja und ihr gehts immer schlechter,also meiner Freundin,sie weint oft,fühlt sich deppressiv,dauernd müde, wird schnell gereizt usw,erst dachte sie das wär wegen ihrer Schilddrüsenunterfunktion,aber wurde von 2 Ärzten abgecheckt,ihre Werte sind ok,so wie sie eingestellt sind. Kann dies nun eine Depression sein? Und wie kann ich ihr helfen,sie leidet echt(is ja auch echt das Allerletzte was ihre Muztter da abzieht!) und ich mache mir wahnsinnige Sorgen

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