Auf welche Sozialleistungen haben ich/ mein Freund im Fall einer Schwangerschaft Anspruch.. Ich: Abitur 03/16,Ausbildung 09/16,kein Einkommen Er: 1200 Netto.?

7 Antworten

Wenn du jetzt vorhast, schwanger zu werden, sind deine Angaben zu Abitur bzw. Ausbildung wohl hinfällig ;-). Was ihr in jedem Fall bekommen werdet, wenn das Kind da ist, sind Kindergeld (derzeit 184 €) und Elterngeld ( 300 € bei dir). Grundsätzlich dürften deine Eltern ja auch noch für dich unterhaltspflichtig sein und zur Kasse gebeten werden, bevor HartzIV greift. Der Vater des Kindes ist dir und dem Kind zu Unterhalt verpflichtet. Klingt ehrlich gesagt, nach keiner optimalen Situation, um freiwillig schwanger zu werden... :-(

Die Situation ist die, dass wir beide gerne ein Kind hätten und auch für nächstes Frühjahr unsre Hochzeit planen. Theoretisch wäre der Zeitpunkt direkt nach dem Abitur als im April zu entbinden, dass ich dann im August/ September meine Ausbildung beginnen kann. Denn während der Ausbildung kann ich schlecht schwanger werden und so müssten wir mehrere Jahre warten... 

Das Problem ist, dass ich nicht bei meinen Eltern wohne und der Kontakt über einen Gerichtsprozess läuft, in dem ich mir meinen mir zustehenden Unterhalt einfordere. Dieser wird schätzungsweise bis nächsten April entschieden sein. 

Es geht lediglich um einen Zuschuss in den 4 bzw 5 Monaten, in denen ich weder zur Schule gehe, noch eine Ausbildung angefangen habe bzw anfangen kann.

Weißt du zufällig, ob ich Kindergeld und Elterngeld bei der Familienkasse oder beim Sozialamt beantragen muss?

Danke übrigens für deinen Beitrag!

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@helpme183

Deine  Ausbildung kannst du nur dann beginnen, wenn die Kinderbetreuung gesichert ist. Hast du da schon was 100%iges oder wie stellst du dir das vor? Und ob du mit Baby überhaupt `nen Ausbildungsplatz bekommst, sei auch dahin gestellt... Kindergeld beantragst du bei der Familienkasse, Elterngeld beim Versorgungsamt oder der Elterngeldstelle. Bis da Geld kommt, kann je nach Bundesland bis zu einem halben Jahr und länger ins Land gehen. Richte dich auf Geldknappheit und evtl. Inanspruchnahme von Tafel etc. ein. Oder verschiebe deinen Kinderwunsch, es ist leider eher kompliziert.

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@MenschMitPlan

Ich hatte vor mich im Oktober 2015 zu bewerben. Meine Chancen auf einen Ausbildungsplatz bei meiner Wunschfirma stehen gut, da mein Zeugnis den Anforderungen mehr als entspricht. So weit ich weis, muss ich den Arbeitgeber zu diesem Zeitpunkt nicht über meine Schwangerschaft informieren. Wegen der Kinderbetreuung wollte mein Freund der momentan im Dreischichtsystem arbeitet nur noch Nacht- und Spätschicht arbeiten, so dass ich dann wieder zuhause bin wenn er zur Arbeit geht. Meine Oma würde das Kleine auch nachmittags stundenweise nehmen bis es alt genug ist für Krippe/ Kindergarten. Kann ich das schon beantragen wenn das Baby noch nicht da ist? Dann wäre das halbe Jahr an sich ja nicht weiter tragisch ..

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@helpme183

Du musst bei der Bewerbung nichts von deiner Schwangerschaft sagen, das ist richtig. Ich denke aber, ihr wisst noch nicht, was ein Baby zu haben in der Realität bedeutet und wie kräftezehrend das sein kann. Das Kind betreut und versorgt man nicht mal so neben ´nem Job im Schichtdienst. Und auch du gehst ja nicht nur 8 Stunden arbeiten, sondern musst auch für die Ausbildung lernen. Schlafen müsst ihr auch. Und ob das Kind sich nach euren Vorstellungen verhält? Ab welchem Alter kann das Baby in die Kita? Such dir besser eine Tagesmutter, die das Kind von Anfang an aufnimmt. Fang mit der Suche schon in der Schwangerschaft an!

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Wenn du weder zur Schule gehst,noch eine Ausbildung beginnen kannst,weil du in der Elternzeit bist,dann würde dir auf jeden Fall Kindergeld für das Kind zustehen,derzeit 184 € bzw. 188 € und das Elterngeld von 300 €,dass ist das staatliche Mindestelterngeld !

Solange die Beantragung bzw. die Bearbeitung läuft,wird dann ggf. nur eine ALG - 2 Aufstockung in betracht kommen,wenn das Geld knapp wird,dann würde das Jobcenter in Vorleistung gehen und bei den entsprechenden Stellen einen Antrag auf Erstattung stellen,die verrechnen das dann untereinander.

Würdest du dann auch Unterhalt bekommen,würde der natürlich auf den evtl. Bedarf angerechnet,wenn ihr dann verheiratet sein würdet,dann sieht es meiner Ansicht nach nicht mehr so gut aus,dann geht meines Wissens die Unterhaltspflicht auf den Ehepartner über,nur wenn dieser dann den Unterhalt nicht sicherstellen könnte,kämen dann evtl. wieder die Eltern in betracht.

Euch würden dann derzeit folgendes zustehen,wenn das Kind geboren wäre.

- Regelsatz du 360 €

- Regelsatz er 360 €

- Regelsatz Kind 234 €

- KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete )

Das würden also alleine für die Regelsätze min. 954 € machen + die KDU.

Wenn er dann 1200 € Netto hat und min. 1500 € Brutto,dann stehen ihm auf das Bruttoeinkommen nach § 11 b SGB - ll min. 330 € an Freibeträgen auf das Erwerbseinkommen zu.

Diese min. 330 € würden ihm dann theoretisch von seinem Netto abgezogen und würden dann ca. 870 € anrechenbares Einkommen ergeben.

Euch würden dann also derzeit schon min. ca. 84 € bis zu euren Regelsätzen fehlen und dazu käme dann noch die KDU - das würde dann eure ALG - 2 Aufstockung ergeben.

Kommen dann aber die 300 € Elterngeld dazu + die dann min. 188 € Kindergeld,dann würde nicht mehr viel an Aufstockung übrig bleiben,wenn überhaupt noch etwas gezahlt würde.

Dann käme evtl. Wohngeld + Kinderzuschlag in betracht,dazu gibt es im Internet kostenlose Rechner.

Vielen Dank für deine umfangreiche Antwort!

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Wohnt ihr denn zusammen? 

Wenn ihr zusammen wohnt, zählt das als eheähnliche Gemeinschaft. Ihr bildet gemeinsam, und später mit eurem Kind, eine Bedarfsgemeinschaft. 

Dein Freund als Alleinverdiener wäre also für deinen Unterhalt und den deines Kindes mit zuständig. Soweit ich weiß, würde das Amt bei einem Nettoverdienst von 1200 € sagen, dass dies zum Leben ausreicht. Ihr würdet höchstens einen geringen Zuschuss bekommen, keine 300 €. Also sprich, du hast keinen Anspruch mehr auf Hartz IV. 

Sobald das Kind da ist dann 184 € Kindergeld und 300 € Mindestsatz Elterngeld, da du nicht arbeitest. Du kannst beides online beantragen. Wenn du in Google nach den Anträgen suchst, erscheinen schon die richtigen Behörden. 

Ansonsten steht dir als Schülerin ja noch BAföG, ist allerdings eine andere Behörde als das Jobcenter, zu! 

Hoffe, bin soweit richtig informiert :) 

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Ist das "normal" ? Da das Elterngeld ja von 12 Monate Netto einkommen berechnet wird.

Und ja sie ist in keinem Arbeitsverhältnis mehr da der Arbeitgeber ja keine Verlängerung macht weil sie ja eh zu Hause bleibt.

 

Lässt sie da nichts mehr machen?

Gruß

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