Auf welche Änderungen durch IPv6 sollt man sich im Rechtswesen (Datenschutz, Urheberrecht) einstell

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2 Antworten

Es hat sich doch für den Anwender bezüglich Datenschutz sogut wie nichts verändert.

Im Gegenteil, hat man mehrere Vorteile dadurch:

  1. Vergrößerung des Adressraums von IPv4 mit ≈ 4,3 Milliarden Adressen auf ≈ 340 Sextillionen Adressen bei IPv6.

  2. Vereinfachung und Verbesserung des Protokollrahmens (Kopfdaten); dies entlastet Router von Rechenaufwand.

  3. zustandslose automatische Konfiguration von IPv6-Adressen; zustandsbehaftete Verfahren wie DHCP werden beim Einsatz von IPv6 damit in vielen Anwendungsfällen überflüssig

  4. Mobile IP sowie Vereinfachung von Umnummerierung und Multihoming

  5. Implementierung von IPsec innerhalb des IPv6-Standards. Dadurch wird die Verschlüsselung und die Überprüfung der Authentizität von IP-Paketen ermöglicht.

  6. Unterstützung von Netztechniken wie Quality of Service und Multicast

Durch Verfahren wie Privacy Extensions ist IPv6 genauso wie IPv4 nicht einem Benutzer zuordbar, nur dem des Netzes. Das war aber mit IPv4 genauso, teilweise sogar Benutzerbezogen.

Warum also deaktivieren, vorallem da erst Neukunden eines DSL Vertrages für IPv6 freigeschaltet werden? Bisher wird IPv6 nur zwischen Firmennetzwerken oder innerhalb eines LAN genutzt.

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Zuerst einmal: http://www.golem.de/news/bundesdatenschuetzer-ipv6-sind-autokennzeichen-fuer-jeden-internetnutzer-1206-92322.html

Was bedeutet es für den Datenschutz...? Naja nach dem ja Facebook & Co. schon auf IP V6 umgestellt haben würde ich mal tippen das es keine Krone für den Datenschutz ist.

Aber man kan nsich ja gegen IPV6 auch wehren, nämlich einfach auf dem Rechner deaktivieren. Ich fahre schon seit längerer Zeit mit abgeschaltetem IPV6 und stelle keine Probleme fest. Okay, was nun bei Facebook und Co. nicht funktioniert interessiert mich mal nicht als nicht Nutzer dieser Dreckschleudern.

Wenn man bei Google eingibt: IPV6 deaktivieren bekoimmt man hübsche Anleitungen dazu.

IpV6 ist für mich bisher eine weitere Methode um an die Verkehrsdaten der Nutzerinnen und Nutzer zu kommen ohne das man offiziell die Vooratsdatenspeicherung einführt, schleichend im Hintergrund ist sie ja vorhanden.

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