Auf meinem Arbeitszeugnis steht der Kündigungsgrund nicht drauf?

5 Antworten

hatte heute ein Bewerbungsgespräch, ich wurde darauf hingewiesen dass auf meinem Arbeitszeugnis kein Kündigungsgrund steht (wusste nicht dass das normalerweise drauf steht) 

Ich weiß ja nicht an wen du bei diesem Bewerbungsgespräch geraten bist, Fakt ist aber dass der Arbeitgeber den Grund des Ausscheidens im Arbeitszeugnis nicht erwähnen darf, wenn der Arbeitnehmer dies nicht wünscht.

Habe ihm dann gesagt dass ich ein kundigungsschreiben vom Ex AG habe und ihn angeboten diese nachzureichen, das wollte er und ich habs ihm per Mail geschickt.
Habe ich überhaupt Chancen mit so einem Arbeitszeugnis und so einer Kündigung mich ernsthaft zu bewerben?

Das Kündigungsschreiben geht einen potentiellen neuen Arbeitgeber nichts an. Alleine aufgrund der Tatsache dass in deinem Zeugnis der Grund deines Ausscheidens nicht genannt wird, wird deine Bewerbung kaum aussortiert werden. Sehr wohl aber solltest du auf eine entsprechende Rückfrage vorbereitet sein und eine unschädliche, die Wahrheit zumindest tangierende Antwort parat haben.

Bei einer Kündigung durch den AG seht der Kündigungsgrund normalerweise nicht im Zeugnis - außer du möchtest das ausdrücklich.

Das Kündigungsschreiben deines Ex-AG geht auch niemanden etwas an.

Naja, als ich heute gefragt wurde warum das Arbeitsverhältnis geendet hat habe ich die Wahrheit gesagt, aber alleine die Tatsache dass ich mit dem alten Arbeitgeber eher kompliziert auseinander gegangen bin kam mMn nicht so gut an.

Deine Ehrlichkeit in allen Ehren, aber schlecht über den ehemaligen AG reden oder Konflikte mit dem AG herumerzählen, das geht gar nicht - das ist ein KO-Kriterium. Leg dir für das nächste mal eine andere plausible Erklärung zurecht.

Ich empfehle außerdem, dass du in einer neuen Frage mal dein Arbeitszeugnis hier zur Beurteilung einstellst (natürlich anonymisiert), ggf. ist ja schon im Zeugnis etwas faul.

Offensichtlich bist du sehr unvorbereitet in das Vorstellungsgespräch gegangen, denn sonst hättest du gewusst, dass eine zentrale Frage immer beinhaltet, warum das letzte Arbeitsverhältnis endete, selbst wenn man selber gekündigt hat. Hier sollte man sich im Vorfeld immer eine gute und glaubwürdige Antwort überlegen, OHNE auf Streitigkeiten mit dem letzten AG hinzuweisen. Dass Arbeitsverhältnisse am Ende oft nicht mit Begeisterung enden, weiß jeder Personaler, dass auch Arbeitszeugnisse oft Hinweise dazu geben, ebenfalls. Daher will er im Gespräch in erster Linie deine Motivation herausfinden und auch deine Loyalität. Wenn man hier also Streit in den Vordergrund stellt, bzw. schlecht über den Ex-AG redet, so nehmen die meisten Personaler Abstand zu diesem Bewerber. Man sollte stattdessen an dieser Stelle jegliche Zweifel des Personalers aus dem Weg räumen, anstatt sie noch zu untermauern. Sein Interesse an dir bestand ja im Vorfeld, sonst hätte er dich nicht zu einem Gespräch eingeladen.

Nun kennen wir dein Arbeitszeugnis ja nicht...dem Personaler lag es ja vor. Bei einem "krummen" Austrittsdatum, also weder zum Ende des Monats noch zum 15., hätte er sofort auf eine fristlose Kündigung schließen können, auch ohne die Angabe zum Kündigungsgrund im Zeugnis, der übrigens nicht ZWINGEND in einem Zeugnis erwähnt werden muss, aber auch im Interesse des AN üblich ist, um Spekulationen auszuschließen. Die freiwillige Schlussformulierung mit dem Bedauern über dein Ausscheiden, dank für die gute Zusammenarbeit und weiterhin Erfolgswünsche für die Zukunft gehört ebenfalls in ein gutes bis durchschnittliches Zeugnis. Anscheinend stand dazu Nichts in deinem Zeugnis, was dem Personaler auffiel, und immer auf ein unterdurchschnittliches Zeugnis hinweist. Dennoch hatte er bis zum Gespräch Interesse an dir und du die Chance, alle Zweifel auszuräumen, die du leider nicht genutzt hast und schwer vergeigt hast. Niemals sollte man seine Kündigung dem potentiellen AG vorlegen, das merke dir auch bitte für die Zukunft. Vielleicht solltest du dein AZ mal prüfen lassen und ggf. reklamieren, denn es begleitet dich dein gesamtes Arbeitsleben.

nach Kündigung werden Stundenzettel vom Ehemaligen Arbeitgeber eingefordert.

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