auf lohnfortzahlung verzichten?

3 Antworten

Vielleicht hat das Verlangen Deines Arbeitgebers damit zu tun, dass er je nach den konkreten Umständen auch länger als 6 Wochen Lohnfortzahlung leisten muss.

Beispiel:

Du bist 5 Wochen erkrankt wegen eines Beinbruchs: der Arbeitgeber muss 5 Wochen Lohnfortzahlung leisten.

Nach 2 Wochen Arbeit wirst Du 3 Wochen lang krank mit einer schweren Grippe: der Arbeitgeber muss 3 Wochen Lohnfortzahlung leisten - insgesamt bisher also schon 8 Wochen.

Vielleicht bezieht sich sein ansonsten unsinniges Verlangen auf solche Situationen.

Aber erstens könntest Du eine solche Vereinbarung sprichwörtlich zehnmal unterschreiben: sie wäre rechtlich unwirksam und der Arbeitgeber müsste auf jeden Fall trotzdem zahlen, weil diese Verpflichtung nicht - auch nicht freiwillig - ausgeschlossen werden kann; zweitens entstehen dem Arbeitgeber (jedenfalls dann, wenn er nicht mehr als 20 Arbeitnehmer hat) durch die Lohnfortzahlung kaum finanzielle Belastungen, weil ihm die Aufwendung aufgrund eines verpflichtenden Umlageverfahrens von den Krankenkassen erstattet werden (und da könnte dann hinter seinem Verlangen ein Betrugsversuchen stehen: er leistet an Dich keine Lohnfortzahlung, kassiert aber von der Krankenkasse die Erstattung) !

Nach 6 Wo bekommst Du eh keinen Lohn mehr, sondern Geld von der Krankenkasse. Nichts unterschreiben!

Oder führt er die Kassenbeiträge nicht ab? (BETRUG)

nach 6 wochen gibt es das krankengeld das weiß ich aber muß der chef auch was dazu tun...

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wie krieg ich das raus?bei der krankenkasse nach fragen?

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@gabiniepmann

Eigentlich schon. Solltest aber direkt hingehen und denen schildern, was Du unterschreiben sollst. Nicht am Telefon klären!

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@wotan0000

dann wird am montag der erste gang zur krankenkasse sein....vielen dank

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Ich rate dir das nicht zu unterschreiben

aber warum?was könnte da auf mich zukommen?

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