Auf Linux umsteigen und Provider wechseln?

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5 Antworten

Linux Mint (am besten mit Cinnamon) ist sehr gut zum unsteigen - jedenfalls wenn man voher Windows Nutzer war ;)

Wenn du ein Einsteiger-Linux-System suchst, bist du vielleicht bei Linux Mint gut aufgehoben. Das System ist komplett in die deutsche Sprache übersetzt, es gibt verschiedene Desktopumgebungen (fang mal mit Cinnamon an, das ist Windows im Aussehen sehr ähnlich), so etwas wie ein App- und Update-Manager ist auch schon mit an Board, dazu LibreOffice für Dokumente, Firefox für's Internet und Thunderbird für E-Mails und Kalender.

Dass Provider wie die Telekom einen ausspionieren und etwas mit der NSA zu tun haben, weiß ich nicht, ich glaube aber nicht, dass da etwas dran ist (auch aufgrund der starken Datenschutzgesetze in Deutschland). Du solltest auf jeden Fall auch darauf achten, keine Daten in online-Speichern wie OneDrive, GoogleDrive, etc. abzulegen oder sie zumindest verschlüsseln, wie E-Mails, damit dich niemand "abhören" kann. VPN ist sicherlich auch ein guter Weg.

Dass Windows 10 Daten über die Benutzer sammelt, kann man aber auch umgehen, zB sich nicht mit einem Microsoft-Konto anmelden, die Einstellungen anzupassen, etc.

ArminBe 01.07.2017, 15:43

keine Ahnung, habe letztens dieses NSA Untersuchungsausschusberichtdingsda gelesen (halt etwas dringelesen) und was die machen können übersteigt fast schon die Vorstellung, is schon ziemlich krass

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Der Provider spielt keine Rolle und Linux ist auch nicht unhäckbar. Aber das wichtigste ist, wenn dich eine Regierungsbehörde, ob deutsch, amerikanisch oder was anderes überwachen will, schafft sie es immer. Wenn sie  es schnell können, bist du schnell durch und denen ist klar, dass du nichts böses vorhast. Wenn aber der Zugang zu dir schwer ist und sie dich aber verdächtig für irgendwas halten, investieren sie mehr Energie und sind umso motivierter etwas zu finden. Und dann finden sie auch Kleinigkeiten, die sonst denen egal wären wie eins-zwei heruntergeladene Filme oder Spiele und du hast dann Probleme damit. Dazu ist auch wichtig, dass die Überwachungsbehörden keine unendliche Reserven haben, daher nutzen sie diese für wirklich wichtige Dinge, wie der Schutz vor Terroristen, organisierten Verbrechen, für die Unterbindung von Waffen und Drogenschmuggel usw. Wenn du also irgendwie herausfindest, dass dein Pc von einer Behörde überprüft wurde, ist dein größtest Problem wahrscheinlich nicht dein Betriebssystem oder Provider. Wovor du dich aber umbedingt schützen solltest, und wobei mittlerweile auch Windows und Android uws. relativ gut schützen, sind Häckerangriffe von Privatleuten, die wichtige Daten, wie Passwörter oder Bankdaten klauen wollen, oder persönliche Sachen, wie Sextapes, Bilder oder Dokumente mit denen sie dich zu erpressen können. Dieser Grund ist auch wichtiger um deine Kamera abzukleben oder für gute Sichrheitssoftware zu investieren. Zudem denk daran, die Behörden haben schon lange bevor dem Einsatz von Computer Leute überprüft, übewacht und können es immer noch, nur ihre "Spielzeuge" dafür sind viel moderner und ausgereifter. Einfacher ist es sich damit abzufinden, dass man jederzeit überwacht werden kann und dadurch Kompromisse eingehen, wie zB. keine verdächtige Dinge zu googeln, oder zu veröffentlichen.

Jaja typischer Fall von "hilfe ich werde ausgespäht". Aber schön auf dem Handy tausende Apps die Aufenthaltsort, eigene Bilder und andere Daten nutzen dürfen, bei Google immer schön auf "ich bin bin einverstanden" klicken sobald es Änderungen in den Bestimmungen gibt und aktiv in den sozialen Netzwerken posten.

Du glaubst doch nicht etwa, dass bei der NSA, beim BND oder wo auch immer hunderttausende Mitarbeiter sitzen die nichts besseres zu tun haben als die Facebooksposts, Whatsappnachrichten und das Internetsuchverhalten von 81 Millionen Deutschen mitverfolgen.


Ich würde einen vertrauenswürdigen VPN Anbieter nehmen. Auf jeden Fall NICHT Hide My Ass. Die haben in der Vergangenheit Daten an die NSA weitergegeben.

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