Auf Konzerte gehen Lifestyle...Erfahrungen?

7 Antworten

Nach meiner Schulzeit haben sich aus zeittechnischen Gründen meine Konzertbesuche rapide verringert. Jetzt kann es schon mal sein dass ich ein Jahr auf gar keines gehe, aber wenn sich dann wieder einmal eines ausgeht, bin ich dabei. Mir geht es bei den Konzertbesuchen nur um die Bands und die Musik. Das Drumherum ist natürlich auch toll, aber bringt mich auf kein Konzert.

Früher hatte ich nie einen Gehörschutz drinnen und habe zum Glück noch keinen Gehörschaden, sollte sich aber wieder einmal ein Konzert ausgehen werde ich es mit Gehörschutz besuchen, da das Gehör geschädigt wird mit der Zeit.

Da hat er nicht ganz unrecht. Siehe z.B. Brian Johnson, der da bald taub ist. Und dabei muss man bedenken: Der Bühnensound ist leiser als der Publikumssound. Deswegen stecken sich viele Leute auf der Bühne Earplugs in die Ohren, oder betreiben In-Ohr Monitoring per Kopfhörer die abdämpfen.

Ich bin davon auch betroffen. Da ich bis vor ca. 5 Jahren noch dem absolut dummen Irrglauben aufsaß, dass es uncool sei ein Konzert mit Ohrstöpseln anzusehen, steh ich jetzt vor der Schwelle zum Tinitus. Bzw. steh ich nicht davor, sondern hab ihn schon, jedoch Gott sei Dank mit  geringem Leidensdruck (Das nennt sich tatsächlich so). Das ganze hat bei mir 3 Jahre gedauert, wobei im Schnitt bestimmt jeden Monat auf ein Konzert kam. Das kann also recht fix gehen. 

Und ich kann dir sagen, das macht ziemlich Spaß wenn du gelegentlich ein spontanes Gefühl eines Druckabfalls im Ohr bekommst und es zu piepen beginnt, oder du Schlafstörungen hast, weil du Abends wegen des ,,Lärms" nicht einschlafen kannst, oder dich in einer Prüfung nicht konzentrieren kannst, weil es dich ablenkt.

Also: Benutz Ohrstöpsel. Das ist kein dummes Gerede. Und dann ist es auch kein Problem auf Konzerte zu gehen.

Der aktuelle Stand von Technik und Wissenschaft geht von folgenden Grenzwerten aus, die ebenfalls im BImschG festgehalten sind:


ab ca. 60dB(A) - Psychonervale Reaktionen (Unwohlsein, "Spüren" des Basses im Magen, etc.)


ab ca. 80 dB(A) kann es zu temporären Hörstörungen kommen (welche nach ein paar Stunden bis Tagen wieder vollständig verschwinden

ab 85dB(A) kann es zu dauerhaften Schädigungen des Gehörapperates kommen


bei 130dB(A) liegt die Menschliche Schmerzschwelle.

Prinzipiell hängt der Schalldruck, der deine Ohren bei einem Konzert erreicht davon ab, wo du gerade stehst (direkt vor einer Box oder ganz hinten am Ausgang?). Jedoch kannst du davon ausgehen, dass der Schalldruck auf Konzerten normalerweise oberhalb der 85 dB(A) liegt, so dass es insbesondere bei häufigeren Konzertbesuchen zu nachhaltigen Gehörschäden kommen kann und häufig wird.



Vor ein paar Tagen sind wir hier zur der Erkenntnis gekommen, das es mit moderner Technik gar nicht mal mehr so davon abhängt wo man steht, weil die Technik so gut ist eine Halle (auch ganz hinten) recht gut zu beschallen.

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@Vando

Klar geht das, aber eben nur theoretisch. Hier musste der Schalldruck über die Reflexionsmessung laufend überprüft und die einzelnen Frequenzen angepasst werden. Dafür braucht  man erhebliches und teures Eqipment. Man kann das aber selbst mit dem Handy sehr schön überprüfen, App aufspielen, externes Mikrofon anklemmen und messen. Hier wird man schnell je nach Standort Unterschiede von teilw. über 5 Db messen können.

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@Russiangirl15

Bist du dir da sicher, dass das nur theoretisch geht und noch nicht in der Praxis angelangt ist?

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