Auf Ganztagsschule besser für mich gewesen?

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3 Antworten

Würde ich nicht als Allheilmittel sehen. In meiner Umgebung ist fast niemand auf einer Ganztagsschule gewesen und die Leute haben trotzdem Abitur und studieren. Ganztagsschule ist eher eine Maßnahme um Kinder zu unterstützen das Lernpensum zu schaffen, Talente zu fördern oder auch diese zu betreuen weil die Eltern den ganzen Tag arbeiten sind.

Das Ganztagskonzept ist aber als reines Lerngeschehen also Unterrichtsstunden nach 15, 16 oder gar 17 Uhr eher ungenügend. Ich hatte selbst mal Physik in der Oberstufe bis 17 Uhr. Folge war unnötig viele Freistunden zum himn und her gondeln und dann um der Zeit niemanden der noch motiviert gewesen wäre, egal wie lang man es kannte.

Davon ab, wenn du die Diszipin hattest dich von der Hauptschule bis zum Studium hoch zu arbeiten, musst du ja eine gewisse Diszipin gehabt haben. Sich von hinten zur Spitze zu arbeiten ist um einiges schwerer als direkt das Gym zu durchlaufen.

Am Ende, wenn es nicht am Studiengang, die Art des Studierens etc. liegt muss man auch sagen, dass es an dir liegt. Als Student solltest du ein Alter erreicht haben, in dem du die Reife besitzt dir selbst in den Hintern zu treten und gerade eben auch als werdender Akademiker die Folgen deines Handelns zu reflektieren. Du bist um die 20 und kein Kind mehr welches sagen kann "XY ist Schuld". Sicher gibt es immer wieder Dinge die wirklich schuld sein können, aber an deiner Uni werden hunderte rumrennen, die eine Ganztagsschule nie von innen sahen. Das Konzept wächst gerade erst in den letzten Jahren heran, vor 5-10 Jahren war der Anteil an Ganztagsschulen noch bei weitem geringer.

So platt es klingt, aber wenn es einzig und allein deine Faulheit ist, dann heißt es Arschbacken zusammenkneifen, die Reife als erwachsener Mensch nutzen und Prioritäten setzen.

Andere müssen mit 16+ schon jeden Tag 8 Stunden arbeiten gehen und neben der Berufsschule den gesamten Arbeitsalltag mitmachen. Da ist schon in jüngeren Jahren eine verantwortungsvolle Reige gefragt, dagegen ist eine Uni noch eher gnädig so lange man die wichtigsten Veranstaltungen vernünftig besucht.

Solltest du etwas studieren was dich in eine Selbstständigkeit führt, ist das nun schon mal ein Vorüben. Als Angestellter wird Freiß, Zuverlässigkeit etc. gefordert und selbstständig zu sein bedeutet zwei Dinge. Selbst und ständig, gerade in der Anfangsphase. Da interessiert keinen o

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Kommentar von kilian161
21.07.2016, 17:36

naja ich kam ja auf die Hauptschule weil ich immer faul war/bin. Mittlere Reife habe ich so in der Klasse 10B (Hauptschule NRW) bekommen. Dann Fachhochschulreife gemacht, auch nie was für getan. Schnitt nur befriedigend. Danach Ausbildung 3 Jahre und jetzt studieren.

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Ich war auf einer Ganztagsschule, habe auch studiert und war ebenso faul und aus mir ist trotzdem was geworden. Wichtig ist, dass man später genau das macht, was einem Spaß macht. Dann ist man automatisch gut.

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