Auf einem Foto sieht man anders aus.

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Eins vorweg; du bist damit nicht allein, es geht vielen Leuten so! :)

Ich denke es gibt mehrere Gründe, weshalb man auf Bildern häufig doof guckt.

  1. der Fotograf lichtet dich eher nie genau von vorn ab, sondern meist etwas von der Seite. Darum schaut es schon mal anders aus als vor dem Spiegel. Und es ist eine Momentaufnahme. Im Spiegel schau man doch immer so, dass es einem gefällt, oder?

  2. auf Bilder versucht man immer möglichst "gut" zu schauen, aber genau das gelingt nur Profis richtig gut. Ein guter Forograf hat dafür einen Blick und macht die Aufnahme gar nicht erst oder eben nochmal.

  3. auf einem Bild bist du nicht spiegelverkehrt, sondern genau so abgebildet wie andere dich sehen. Meiner Meinung nach, macht das einen Unterschied! :)

  4. Es gib Objektive, welche verzerren bzw. ein Objekt (eben dich) vielleicht anders abbilden. Manchmal bedarf es da auch nur einer geübten Hand.

  5. und dann gibt es Leute, die sehen sich nicht gern auf Bildern, eben weil sie meist komisch gucken. Sei es weil Sie es nicht mitbekommen haben das fotografiert wurde oder weil sie lieber hinter der Kamera und nicht gern im "Rampenlicht" stehen. Ich zähle zu letzteren! :)

Gib Oeli125 auf jeden Fall die hilfreichste Antwort, besser kann man es nicht ausdrücken!! =)

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Sehr gute Antwort. Besser kann mans garnicht ausdrücken ein dickes Lob :D

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Danke! :)

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Ein Spiegel "spiegelt" dich nur. Das heisst alles an deinem Gesicht ist spiegelverkehrt. Wenn du zum Beispiel ein Muttermal an der rechten Wange hast, zeigt der Spiegel es auf der linken Seite. Du gewöhnst dich also an das Spiegelbild und prägst dir ein dass du so aussiehst. Wenn du jetzt aber ein Foto machst, ist das nicht mehr spiegelverkehrt d.h. nicht mehr gespiegelt. Du siehst dich jetzt so wie dich andere Leute auch sehen. Aber du siehst dadurch so komisch aus, weil du dich erstens an dein Spiegelbild und nicht an dein "echtes" Aussehen gewöhnt hast und weil es nur ein kleiner Augenblick ist der "aus der Luft gegriffen ist". Ich mach es immer so; ich nehme mich per Video auf, laber ein bisschen und danach guck ich es mir an, dann sehe ich wie ich in echt aussehe wenn ich mich auch bewege. Du kannst aber auch mal zwei Spiegel (am besten ohne Rand) im rechten Winkel aufstellen und dann ist dein Spiegelbild nochmal gespiegelt, also siehst du dich jetzt wie du in Wirklichkeit aussiehst. Probier das am besten einmal aus, ich mach das jeden Tag damit ich ein Gefühl dafür bekomme wie ich in echt aussehe. (Du wirst dich am Anfang erschrecken aber nur weil du nicht daran gewöhnt bist, so auszusehen, ist bei mir auch am Anfang so gewesen!) Seitdem finde ich mich auch Fotos auch eigentlich immer völlig ok. Weil ich jetzt an mein richtiges Aussehen gewöhnt bin :) Probier das mit dem Spiegel wirklich mal aus das ist total super.

Das geht glaube ich jedem Mensch so... Vielleicht liegt das dran, dass man mit den Augen ja eigentlich zwei Bilder sieht, also mit jedem eins, und die dann ja wie "zusammengesetzt" werden vom Hirn, aber der Fotoapparat bzw. das Handy hat ja nur ein "Auge"... Ich weiss es nicht, das ist 'ne total unsichere Hypothese von mir, aber vielleicht ist das ja der Grund... Aufjedenfall kann ich dir sagen, dass das bei mir und fast allen genauso ist, ich denke nicht, dass das was mit fotogen zu tun hat...

Ein Fotoobjektiv bildet die Realität nie so ab, wie sie ist. Es verzehrt. Meist wird die Nase größer als sie ist. Der Effekt wird extrem, wenn man zu dicht am Objektiv ist. Du kennst das beulige Gesicht und die Riesennase, wenn man mit der Nasenspitze das Objektiv berührt. Schau mal hier, der Effekt ist zwar nicht extrem, dennoch da: http://www.dr-georg-roth.de/typo3temp/pics/718b8f2c99.jpg

Gute Fotografen kennen die verändernden Eigenschaften der Fotografie und nutzen sie, um dich schöner Abzubilden, als du in Wirklichkeit von anderen Menschen gesehen wirst.

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