Auf eigene Faust nach Lyon - leben und arbeiten.

4 Antworten

Detail-Antworten kann ich Dir nicht geben, aber nach Deiner Situationsbeschreibung sehe ich Eure Planung mit großer Skepsis. Frankreich ist nicht gerade ein Billigland, und ohne gute Sprachkenntnisse kommt man in Frankreich nicht zurecht(viele Franzosen können oder wollen nicht Englisch sprechen). Hinzu das "auffällige Aussehen" und Euer Geldproblem.... Selbst 10 000 Euro sind in Frankreich, wenn man keine Arbeit hat, sehr schnell ausgegeben.

Hallo, eigentlich erschreckend, wenn man sieht das Menschen mit solchen Vorraussetzungen und auch noch zu zweit solche Ängste haben, zumal man sich ja in Europa befindet. Selbst das Arbeitslosengeld wird von Deutschland aus 6 Monate weitergezahlt .. Ich denke ihr macht Euch zuviele Gedanken und wenn ich die Leute hier lese, schafft es kein Student in Frankreich zu überleben ..am meisten kommt es wohl auf die eigenen Ansprüche an. Möbelierte Wohungen gibt es genauso. Jedenfalls wünsche ich Euch viel Glück und würde Euch raten schon mal einen Trip nach Frankreich zu starten um sich selbst ein Bild zu machen.

Die Wohnung ist ein echtes Problem: In Frankreich wird der Nachweis eines monatlichen Netto-Einkommens vom 3-fachen des Mietpreises verlangt. Ob man Geld hat oder nicht, ist uninteressant. Also für eine Miete von 500 Euro wäre der zu erbringende Nachweis dann 1.500 Euro. Es gibt kaum Wohnungen ohne diese Klausel - und die sind unter der Hand schnell weg und warten nicht auf "Fremde".

Zu den anderen Themen kann ich nichts sagen, weil ich darin keine Erfahrung habe.

Würde ein Kontoauszug über das Vermögen meines Freundes denn nicht stellvertretend dafür ausreichen?

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@irezumi

Nein, eben nicht. Es gilt nur das monatliche Netto-Einkommen.

Ihr könnt auch nochmal den Frankreich-Führer von Michale Kuss-Setz lesen, da sind viele praktische (und richtige Tipps) für Wohnung, Arbeit, etc. drin.

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