Auf dem Konto liegt eine Pfändung von einem Gläubiger, Freigrenze 1622€ Darf die Bank mehr pfänden als dem Gläubiger zusteht?

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4 Antworten

um es mal etwas genauer zu beschreiben, auf dem P-Konto hat ein Gläubiger eine Kontopfändung erwirkt. Diesen Monat kam eine Nachzahlung vom JobCenter welches die Bank sofort auf das Auskehrungskonto gebucht hat. Dieser Betrag deckt die Summe des Gläubigers von der Kontopfändung. Nun wurde das Kindergeld ausgezahlt, welches auch ausgekehrt wurde. Im August werden jetzt noch die Zahlungen für September vom JobCenter und die Einkünfte aus dem Job erwartet. Ich vermute mal dass die Bank all das Geld auskehren wird womit wir dann ja bei weitem die Summe überschreiten die dem Gläubiger zustehen würde.

Was ist dann mit dem bereits zuviel ausgekehrtem Betrag welches dem Gläubiger gar nicht zusteht? Das liegt ja nun auf dem Auskehrungskonto...muss da nun bis September gewartet werden oder wie verhält sich das jetzt ?

Nein warum sollte der Gläubiger mehr bekommen als die Forderung ausmacht.Du hast deinen Freibetrag und über den kannst du auch verfügen.

Die Bank pfändet gar nicht, das macht der Gläubiger. Und nein, natürlich darf sie nicht mehr überweisen, als als gepfändet wurde.

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