auf alg1 verzichten, vom ersparten leben, KK Beiträge selber bezahlen, wäre das ziemlich unklug?

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6 Antworten

Unklug wäre es in jedem Fall und über welche Summe Erspartes redest Du denn? Jetzt die Flügel zu strecken ist keine Option, denn Du schadest Dir damit und somit auch indirekt Deinem Kind.

Und nun sage ich Dir was Du machen musst, damit Du in den nächsten Wochen gut durch Dein Leben kommst. 

Medikamente helfen nur bedingt und Antidepressiva wirken erst nach Wochen der Einnahme und verschlimmern zumeist vorerst die Krankheit. Ich denke allerdings, dass Du schlichtweg überfordert bist und eine richtige Auszeit bräuchtest und Dich den Anforderungen des täglichen Lebens gar nicht mehr stellen kannst. 

Du hast ein Kind und auch so eine Verantwortung braucht man nicht zu unterschätzen und dann noch so ausgebeutet zu werden und jeden Tag über lange Zeit seine eigenen Grenzen nicht zu beachten fordern ihren Tribut und den musst Du nun zollen.

Du wirst einen Hausarzt haben und den rufst Du an und Du schilderst der Arzthelferin Dein Problem. Es kann gut sein, dass die Dich auffordert in die Praxis zu kommen und wenn Du es nicht schaffen kannst zumindest eine stark verkürzte Wartezeit zu ergattern, dann musst Du halt da durch, denn es ist vorerst nur Heute! 

Lasse Dich sofort krankschreiben und hoffentlich geht es nahtlos vom Arbeitsverhältnis über, denn im Nachhinein wirst Du nicht mehr krankgeschrieben und Du hättest Anspruch auf Krankengeld und müsstest Dich die nächsten Wochen, Monate lediglich um eine weitere kümmern. Dann hole Dir einen Termin bei einem Neurologen und mache es dringend und schildere auch dort Deine Problematik. So ein Arzt hat Medikamente, die Dir sehr schnell helfen, damit Du Dich nicht mehr ganz so schlimm fühlst, doch Neurologen haben auch lange Wartezeiten und Du musst schon so mit 3 - 4 Stunden rechnen.

Wenn es ein Krankenhaus in Deiner Nähe gibt und die eine angeschlossene Psychiatrie haben, dann gehe dort zur Ambulanz. Der Vorteil ist, dass Du dort nicht ganz so lange warten musst, die teurere Medikamente verordnen können und Du dort dann zu einem Psychologen kommst. Keine Angst, Du wirst nicht dortbehalten werden und Keiner kann Dich zwangseinweisen. 

Für die Zukunft würdest Du extrem lange Wartezeiten beim Neurologen umgehen, bessere Medikamente und psychologische Betreuung. Daneben kannst Du noch eine Therapie bei einem niedergelassenen Psychologen beantragen.

Nehme Deine letzte Kraft zusammen und leite Alles in die Wege und dann hast Du erstmal Ruhe und bist dem Arbeitsamt nicht ausgeliefert.

Hm. Dich jetzt zurückzuziehen ist genau das was dir nicht wirklich raushelfen wird.
Die Antidepressiva wirken erst nach ca 10-14 Tagen.
Dann muss die richtige Dosis gefunden werden, bis du dich gut damit fühlst.
Also jetzt wäre es günstig diesen einen Arztbesuch mit anschließendem Apothekenbesuch noch mit letzter Kraft zu machen.

Kündigen wäre jetzt auch schlecht. Ein Krankenschein wäre das beste. Denn du bist krank.

Und auf ALG1 zu verzichten ist eine blöde Idee.
Denn du hast Jahrelang in die Kasse eingezahlt. Du hast Anspruch drauf.
Die Rentenversicherung läuft da auch weiter.
Das Ersparte verwendest du später für eine schöne Sache.
Das hast du dir verdient.!

Hi :)  in so einer ähnlichen Situation war ich auch mal, nur das ich keine Kinder habe und ein Mann bin.

falls du noch an die 20 bist, wird man dich beim Amt immer wider in die Arbeit schicken.  (Für die Wirtschaft ist das rentabel. 

Solange du etwas bei denen unterschrieben hast, ist es so, als würdest du einen Vertrag mit denen eingehen und die dürfen mit dir machen was die wollen. Ja und du bekommst auch noch Geld von denen. 

Viele Mütter nehmen eine Teilzeitstelle an und lassen sich den Rest so aus auszahlen vom Amt. 

Was schlimm bei KV ist, das wenn du paar Fehltage im Jahr hast, dann wird es später schwerer bei der gesetzlichen Versicherung. Wir ja alles für die Rente angerechnet. 

hatte bekannte, die konnten wegen den versäumten kranken Tagen nicht mehr nachweisen, das die da krank waren.  Und mussten zum Partner ziehen. 

Doch Frauen haben da meistens etwas einfacher.  

Meine Bekannte hat danach einfach einen mann geheiratet, und schon ist man in einer Versicherung mit dem Partner drin.  

hatte ja auch einmal ein Fehl tag (an einem blöden Samstag)  war angeblich auch Samstag Krank geschrieben ( da ich in einer Firma auch Samstag Arbeiten musste, war aber da krank geschrieben)  

Und den Zettel hat die KV am Montag bekommen und halbes Jahr später sagen die, aber sie waren da nicht versichert, da ist ein Fehl Tag.  Ohne Worte !  

Glaube die machen das mit Absicht.  ja das ist so bei uns, man hilft dir, solange du noch naiv und unerfahren bist, aber dann findet man einen Grund, wo du eigentlich nix dafür kannst und das nervt mich hier richtig!

Ich glaube, dass Du das nicht blickst! Natürlich ist man versichert, wenn man eine Arbeitsstelle hat und dann auch, wenn man krankgeschrieben wurde. Bezieht man allerdings Krankengeld und ist dann die Krankschreibung nicht durchgängig, dann hat man keinen Anspruch mehr auf Krankengeld und muss zum Arbeitsamt, damit man versichert ist. 

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@Welfenfee

Sorry, habe da was übersehen. Ich war in krank in der Woche, wo ich gekündigt wurde und aber bis bis Freitag noch beschäftigt. Für Samstag aber krank geschrieben.  Die Kündigung habe ich am Dienstag bekommen und Krnakgeschrieben am Monat. Auch den Kranken Zettel am Monat bei der KV weggeschmissen. 

heißt Samstag war ein Fehltag. bin da nirgend eingetragen :D

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Ja, sehr unklug. ALG I solltest du auf jeden Fall "mitnehmen", das steht dir zu. Irgendwann läuft ALG I aus. Was du dann machst, kann du dir dann immer noch überlegen.

Das tut mir sehr leid für Dich. Wirklich.

Aber wieso willst Du auf etwas verzichten, das Du Dir verdient hast? Ich meine, Du hast doch die ganze Zeit ALV eingezahlt...

Also melde Dich arbeitssuchend, gehe zum Arzt, damit er für Dich etwas tun kann, kümmere Dich um Dich selbst, bevor Du so weit bist, dass Du Dich auch nicht mehr um Dein Kind kümmern kannst.

Dir alles Liebe und Gute!

Ja, das wäre es.

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