Audiodatei zulässig als Beweis der Undchuld?

8 Antworten

Nun ja, ich sehe da ein großes Problem, das Gespräch wurde nicht von Beginn an aufgezeichnet und auch das Ende fehlt, da kann noch viel gesagt worden sein. Worte sind Schall und Rauch und wenn Deine Freundin zeigen möchte, dass sie in der Richtung keine Äußerung getätigt hat, dann kann sie doch bitte nicht einen Ausschnitt als Beweis vorlegen, denn es fehlt da Etwas.

Doch der tolle Nochmann weiß doch nicht was nun aufgenommen wurde und ob direkt vom Beginn und bis zum Ende und somit würde es reichen, wenn Du im Auftrag Deiner Freundin dem Göttergatten am Telefon Fetzen des Gespräches vorspielst und ganz klar zum Ausdruck bringst, dass man sehr wohl nachweisen kann, dass keinerlei Äußerungen dahingehend geflossen sind und so ein Band doch sehr aufschlussreich für einen Richter sein kann, der auch neugierig ist und es sich anhört.

Seine Unwissenheit und Unsicherheit könnt Ihr gut nutzen und lasst ihn ein wenig strampeln und mit seinem Anwalt reden, doch er wird sich nicht sicher sein.

Das heimliche Aufzeichnen von Gesprächen stellt einen Datenschutzverstoss dar. Da Gesprächszeugen ein zulässiges Beweismittel sind, würde ich in jedem Fall Abstand davon nehmen, die Audioaufnahme zu verwenden. Zudem könnte die Gegenpartei. behaupten,dass die Passage mit den Drohungen gelöscht worden sei...

Hat er den gedroht, sie anzuzeigen oder liegt ein offizielles Schreiben vor mit einer entsprechenden Anzeige?

Wenn Ersteres, dann ganz einfach nichts machen.

Wenn Zweiteres, dann würde ich in einem ersten Schritt ebenfalls nichts machen und relativ gelassen auf eine Verhandlung warten. Es waren 6 Leute bei dem Gespräch. Da werden sich die Zeugen der Gegenpartei es sich zweimal überlegen, was sie sagen, wenn der Richter oder Staatsanwalt fragt, ob diese Aussage gefallen ist. Vor allem dann, wenn bekannt ist, dass es eine Aufnahme gibt. Auch für eine uneidliche Aussage vor Gericht gibt es schon mal einen heftigen Denkzettel vom Richter.

Ob der Richter die Aufnahme zulässt, liegt in seinem Ermessen. Das entscheidet alleine er. Wenn er denkt, dass es hilft, dann wird er sich das Band anhören. Aber das wird in dem Fall wohl kaum nötig sein.

Auf keinen Fall bei der Polizei oder so vorspielen. Das Ding geht ganz alleine zum eigenen Anwalt, zum Richter oder Staatsanwalt.

 

"Ob der Richter die Aufnahme zulässt, liegt in seinem Ermessen."

Echt? Dachte immer es gäbe die Regeln des Strengbeweises zur Urteilsfindung und Beweiserhebungs-/verwertungsverbote. Da haben die StPO und alle Gerichte wohl nicht nicht aufgepasst und ich wieder was dazugelernt.

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@Bananarama1986

Denke aber eher, Du hast nicht richtig aufgepasst:

Die Zivilprozessordnung kennt für rechtswidrig erlangte Informationen oder Beweismittel kein - ausdrückliches - prozessuales Verwendungs- bzw. Verwertungsverbot. Nachzulesen unter 2 AZR 546/12.

... die Gerichte ... sind befugt, Erkenntnisse zu verwerten, die sich eine Prozesspartei durch Eingriffe in das allgemeine Persönlichkeitsrecht verschafft hat, wenn eine Abwägung der beteiligten Belange ergibt, dass das Interesse an einer Verwertung der Beweise trotz der damit einhergehenden Rechtsverletzung das Interesse am Schutz der Daten überwiegt.

Auch das könnte helfen:

§ 201 StGB sagt u.a.: Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes ... ist nicht rechtswidrig, wenn die öffentliche Mitteilung zur Wahrnehmung überragender öffentlicher Interessen gemacht wird.

Und: Die Tat ... ist nur strafbar, wenn die öffentliche Mitteilung geeignet ist, berechtigte Interessen eines anderen zu beeinträchtigen.

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