audio interface mit midi und mikro anschluss unter 80euro?

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3 Antworten

"Unter 80 €" wird schwierig.

Dieses hier gibt's für 90 €: http://www.amazon.de/Presonus-AudioBox-Kompaktes-USB-Recording-Interface/dp/B00154KSA2

Ist aber recht "unbekannt" und hat mit einer Abtastrate von 48 kHz nicht gerade viel "headroom", um Dinge, wie Anti-Alias-Filterung und solche Späße zu machen. Vom reinen "Klangbild" her ist diese Abtastrate ausreichend. Gemäß Nyquist-Theorem ist die Darstellung aller Signalanteile bis einschließlich halbe Abtastrate (in diesem Fall also 24 kHz) exakt und der Mensch hört sowieso nur (bestenfalls) von 20 Hz bis 20 kHz.

Wenn Du aber ohnehin schon in diesem Preisbereich bist, dann würde ich an Deiner Stelle auch nochmal 10 € drauflegen und mir das Behringer UMC204HD holen. Das hat 192 kHz Abtastrate und ich weiß, dass die Behringer-Interfaces von richtig guter Qualität sind, habe nämlich hier selbst den Vorgänger (das UMC204 - noch mit 96 kHz Abtastrate) stehen.

Insbesondere freut mich, dass Behringer in ihren Interfaces D/A- und A/D-Wandler verbaut, die absolute "Standardkost" sind. Ich kann das Interface an einen Linux-Rechner anschließen und es sofort verwenden. Keine proprietären Treiber, keine Inkompatibilitäten, nichts. So gehört sich das!

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Ich denke nicht, dass es da etwas brauchbares gibt für unter 80€ mit MIDI... du kannst überlegen dir ein Behringer Interface zu besorgen und dazu eines von diesen USB-MIDI-Interfaces. Die kosten um die 15 oder 20€ http://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc22.htm

Ich würde aber auch eher dazu raten etwas mehr draufzulegen und sich das Steinberg UR22 zuzulegen.

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Kommentar von NoHumanBeing
14.01.2016, 03:18

Das Steinberg UR22 kostet ~15 € mehr, als das Behringer UMC204HD, ist aber "nur" ein 2x2-Interface statt ein 2x4 und hat nur einen Eingang auf Hi-Z umschaltbar (das Behringer hat beide umschaltbar). Außerdem hat das Behringer "Signal"- und "Peak"-Anzeigen für jeden Eingang, das Steinberg hingegen nur "Peak"-Anzeigen. Zudem gibt es beim Behringer für jeden Eingang noch ein für jeden Eingang separat zuschaltbares 20 dB Pad, sowie je einen dezidierten Einschleifweg (Insert) pro Eingang in Form von TRS-Buchsen.

Ansonsten, von der grundlegenden Ausstattung her, sind die beiden Interfaces ziemlich exakt identisch. Beide 192 kHz, 24 bit, symmetrisch beschaltete XLR/TRS-Kombobuchsen als Eingänge 2x symmetrisch TRS als Ausgänge (das Behringer hat zusätzlich noch 4x unsymmetrisch Cinch als Ausgänge), schaltbare 48 V Phantomspeisung, MIDI-In/-Out über DIN-Buchsen, 2x Gain, Mix-/Phones-/Output-Regler.

Das Behringer hat auch noch einen Schalter, der es ermöglicht, die Eingangssignale für den Monitorausgang zu summieren und auf beide Kanäle zu legen, anstatt den ersten Eingang auf den linken Ausgang zu summieren und den zweiten Eingang auf den rechten Ausgang. Das fehlt dem Steinberg ebenfalls.

Zugegeben, die Unterschiede sind (abgesehen von den zusätzlichen Kanälen für die Wiedergabe) doch eher gering, aber das UMC204HD ist dann eben doch flexibler. Vor allem durch die 4 Ausgänge eignet es sich beispielsweise auch super für DJs zum Auflegen. 2x Stereo-Out für zwei Decks und dann Abmischen in Hardware. Braucht der Fragesteller zwar alles nicht, aber wenn man Funktionalität schon "für Lau" bekommt, dann sollte man nicht nein sagen. Vielleicht soll irgendwann ja mal ein Dry-/Wet-Signal für irgendeinen Zweck herausgeführt werden und schon ist man froh, wenn man mehr Kanäle zur Verfügung hat.

Die Preamps, die Behringer bei der UMC-Serie verbaut, kommen von übrigens Midas. Da kann man auch nichts falsch machen. Beim Steinberg sind Preamps von Yamaha verbaut. Nimmt sich wahrscheinlich nichts. Die Möglichkeit, über einen Insert-Weg zwischen den Mic-Preamp und den A/D-Converter noch etwas einzuschleifen, könnte aber irgendwann eventuell auch mal nützlich werden.

Außerdem weiß ich, dass das Behringer "Allerwelts-Wandler" verbaut hat, was hilfreich ist, wenn man das Ding mal unter Linux laufen lassen möchte. ;-)

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