Aubildung zum Kinderpfleger( Probleme mit der Chefin)?

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9 Antworten

Abgesehen davon, was die Chefin macht, soll man doch die Kinder auch bilden, oder nicht? Also nicht nur einfach so vor sich hin spielen lassen, sondern das Spiel so gestalten, dass bestimmte Fähigkeiten (Motorik, Umgang miteinander, Naturerleben, Kenntnisse über Zahlen usw.) geschult werden?

Ich würde mal folgendes machen: Erstelle dir zu Hause einen Plan, was die Kinder allg. lernen könnten. Dann überlege dir zu jedem Feld/ Thema Lerngelegenheiten und Unterstützung dafür (Fragen, Spiele, Anregungen, Aktivitäten etc.). Nur aufpassen, dass sich keiner streitet, ist eher passiv. Die machen halt irgendetwas. Wenn es ein ganz freies Spiel, quasi "Freizeit" ist, ist das okay. Dann wäre deine Aufgabe, Kinder zu beobachten, also nicht nur als Gruppe zu beaufsichtigen, dass keiner das Geländer verlässt und sich keiner verletzt, sondern auch zu schauen (und evtl. zu dokumentieren als Hilfe für dich), wer was macht, wer Beziehungen zu wem hat, wer sich mit wem nicht versteht (nicht mitspielen darf), wer gut oder schlecht in was ist usw. Das kannst du dann als Grundlage für Förderung nehmen. Einer darf nie mitspielen, weil der keinen Ball werfen kann? Vielleicht kann man das mal spielerisch mit ihm üben oder ihn besonders in Aktivitäten einbinden, in denen er seine Hand-Augen-Koordination schult.

Nimm deine Beobachtungen als Grundlage für spätere Aufgaben/ Anregungen. Spiele, in denen bestimmte Bewegungen geschult werden, Aktivitäten, in denen bestimmte Kinder miteinander arbeiten müssen, die sich draußen nicht so gut verstehen, und das auf eine Weise, dass sie sich besser kennenlernen, Spiele/ Lieder über die Jahreszeit, die die Kinder zu Beobachtungen/ Interaktionen/ zu besserem Verständnis für bestimmte Naturbeobachtungen anregen (welche Vögel kann man sehen, welche Blätter fallen, was kann man mit dem Blättern basteln, wie ist das Wetter (Spiele/ Lieder dazu gibt es oft zuhauf).

Ich weiß nicht, ob das in das Aufgabenfeld der Kinderpflegerin fällt, aber Donata Elschenbroich hat doch in ihren Büchern über Naturwissenschaft im Kindergarten einige Anregungen zu Lernmöglichkeiten in diesem Bereich gegeben.

Immer gut als Einstieg für die Interaktion mit Kindern sind Fragen an sie als Experten: Was macht ihr da? Wie geht das Spiel? Wer ist wer (beim Verkleiden, Rollenspiel), was habt ihr gebaut, was habt ihr gefunden, was wollt ihr damit machen? Dann fangen die Kinder an zu reden. Man kann dann Ideen einbringen: Könnt ihr auch? Wer kann am schnellsten/ weitesten? Und was kann der andere gut, der nicht am schnellsten war? Kann der auch ...? Wie weit/ hoch/ oft könnt ihr? Und dann staunen! Jedes einzelne Kind ermutigen, loben, unterstützen. 

Wenn sie draußen spielen, bewegen sie sich, das ist ein Thema unserer Zeit, auch schon früh. Das sollte man fördern, also Lust an der Bewegung, Bewegung für jeden, auch Kinder, die langsamer oder dicker sind oder motorische Probleme haben sollten Spaß an der Bewegung finden. Das kann man auch schon in diesem Alter fördern, mit Rollenspielen und anderen Spielen (Rollenspiele z.B. Kind ist ein Tier oder eine Figur aus einem Buch/ Film etc.).

Anregungen: Was kann man auf dem Gelände sammeln - Bucheckern, Kastanien, Blätter usw. - was kann man später damit basteln, wie kann man evtl. mit dem Gebastelten spielen? Auch hierfür findet man Anreungen im Internet oder in speziellen Büchern (Bücherei).

Suche DIR eine Aufgabe, die aktiv ist (du machst dir im Geiste Notizen, entwickelst Ideen, machst aktiv etwas mit den Kindern, aber mit Hintergedanken wie Förderung von Xyz - Wissen, Fähigkeiten, Haltungen. Dann ist dir auch nicht langweilig bei der "Beobachtung" oder du musst nicht auf Anweisungen der Chefin warten. Wenn sie fragt, was du machst, kannst du genau sage, "ich beobachte Kinder A, B, C im Hinblick auf Aspekte D, E, F weil ich später G, H und I fördern (oder darauf aufbauen) möchte und zwar mit den Methoden/ Spielen/ Ideen J,K und L. Dann kann sie wohl nicht viel meckern, oder?

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Sie ist die Chefin und kann ihre Leute scheuchen. Mal übertrieben ausgedrückt.

Sie wird auch kaum den ganzen Tag nur Kaffee trinken, sondern wird noch viele andere Aufgaben haben, von denen du al Azubi wahrscheinlich kaum etwas mitkriegst.

Ich verstehe auch nicht, warum du Mobbing taggst und dann schreibst, dass sie nett ist. Mobbing kann ich nirgends in deinen Ausführungen erkennen. Eigentlich nur ein recht entspanntes Betriebsklima. Sofern Entspannung und eine Horde Kinder zusammenpassen.

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Du und Deine Chefin entsprechen genau dem Klischee einer Erziehern. Den ganzen Tag Kaffee trinken, Kinder beobachten, keine Beschäftigung mit den Kindern, aber dafür ein Gehalt kassieren. Du könntest Dich auch mit den Kindern beschäftigen oder ist das unter Deinem Niveau. 

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Man erwartet von dir nicht, dass du rumsitzt und rumstehst, auch wenn die anderen Erzieher das machen.

Man erwartet von dir, dass du selbst Initiative ergreifst, mit den Kindern Verstecken oder Fangen o.ä. spielst, dich mal mit einem oder mehreren Kindern hinstitzt und ihnen was erklärst, ihnen beim Klettern hilfst, dass du das Erlernte (jetzt ist es noch ein wenig zu früh) in der Praxis umsetzt.

Schau, die anderen Erzieher sitzen ja nicht den ganzen Tag rum und trinken Kaffee, sie sind mit den Kindern aktiv, machen Angebote und regeln den Tagesablauf, beobachten und gestalten das Freispiel. Das siehst du vielleicht noch nicht, aber mit der Zeit wirst du lernen, wie viel Arbeit da dahintersteckt.

Wenn sie dann im Garten sitzen und beobachten scheint dir das etwas passiv vorzukommen. Aber das ist es nicht. Es findet u.a. auch ein Austausch über die Kinder statt oder Infos werden weitergegeben.

Aber von dir verlangt man mehr Aktivität mit den Kindern, vor allem in der Anfangszeit.

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Sie ist der Chef da kannst du nichts machen, mach es einfach so wie sie sagt und fertig.

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Setz dich ab sofort zu den Kindern und versuche evtl dich in ihr Spiel einzubringen. Meistens kommen die Kinder dann von sich aus auf doxh zu und fragen, ob du mitmachen möchtest. Wenn du die Nähe zu ihnen suchst, dann vertrauen sie dir eher als wenn du einfach nur rumstehst. Ich spreche aus Erfahrung, denn ich habe mehrere Praktika in Kindergärten gemacht und je mehr ich mit den Kindern gespielt habe desto mehr sind sie von sich aus zu mir gekommen.

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Als Chefin darf sie das. Und in der Ausbildung muss sie dich anleiten. Wenn alle nur die Kinder beobachten, heißt das nicht, dass das pädagogisch wertvoll ist. Deswegen solltest du aktiv mit den Kindern spielen. Nicht die anderen nachahmen. Was die machen ist nicht unbedingt richtig.

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Ich erkenne hier kein Mobbing, sondern sie sagt dir, was du machen sollst.

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Als Chefin...  Na weißt Du... ein bissl Unterschied muss doch sein zwischen Azubi und Chefin!

Deine Kritik steht Dir einfach nicht zu! Sie weiß eh, wie's geht. Sie leitet Dich an, Du musst es lernen! Also tu, was man Dir sagt und fertig!

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