Au Pair und Epilepsie

2 Antworten

Hi,

also generell kann man Au-Pair werden, ich habe selber Epilepsie und war inzwischen 5 Mal Au-Pair. Es kommt allerdings natürlich darauf an, was für eine Art Epilepsie du hast (Häufigkeit und v.a. ob du es vorther merkst wenn ein Anfall kommt). Für die USA braucht man so viel ich weiß einen Führerschein, deswegen vermute ich, man muss auch "fahrtüchtig" sein. Also könnte es da schon Probleme geben, wenn du momentan nicht fahren darfst. Wie lange ist dein letzter Anfall denn her?

Ich war nur innerhalb Europas unterwegs, aber der Agentur hat es gereicht, dass ich ein Attest vom Neurologen geschickt habe, in dem er schreibt, dass ich durchaus in der Lage bin Au-Pair zu sein, da ich Medikamente nehme und die Wahrscheinlichkeit auf einen Anfall sehr gering ist. Ich hatte nie Probleme eine Familie zu finden (ist also quatsch, dass es generell ein Problem ist) und bei meinem ersten Au-Pair Aufenthalt war die Epilepsie noch relativ neu und der letzte Anfall gerade mal ein halbes Jahr her. Allerdings muss ich sagen, ich habe immer nach Familien geschaut, bei denen die Kinder schon aus dem Säuglingsalter raus sind.

Aber wie gesagt, ich weiß nicht ob das in den USA auch so einfach ist, wollte dir aber hiermit sagen, dass es eine Alternative gibt, falls es dir hauptsächlich ums Au-Pair sein geht, also dass es in anderen Ländern auf jeden Fall geht :) Auch war es eigentlich hier mit der Auslandskrankenversicherung kein Problem. Aber ich würde dir raten, da eben, weil das scheint ja bei den USA schwieriger zu sein, dich bei deiner Krankenverischerung hier und auch bei der Agentur für die du dich entscheidest (weil ich glaube man ist auch über die Agentur dann versichtert) zu informieren. Frag die dann auch, ob die ein Attest wollen usw.

Viel Erfolg auf jeden Fall!

Das schwierige ist gar nicht mal unbedingt das Finden einer Familie (wie schwierig das ist, dürfte von deiner Anfallsart und der Häufigkeit abhängen).

Darfst du z.B. nicht Auto fahren, dann sinken die Chancen zumindest in Nordamerika drastisch.

Schwierig ist es aber in erster Linie einer Krankenversicherung zu finden. Denn bei Abschluss werden normalerweise bereits bestehende Erkrankungen ausgeklammert oder die Versicherung nimmt einen gar nicht erst auf.

Ersteres ist keine wirkliche Option, denn wenn einmal etwas passiert, dann entstehen schnell horrende Kosten...letzteres sowieso nicht.

Ich habs damals (High School) nur geschafft eine Versicherung zu finden, weil der Vertreter einen Fehler gemacht hat und gemeint hat, es wäre kein Problem.

bei welcher organisation warst du denn..?

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