Attraktivität des Buddhismus in der westlichen Welt? (Gliederung?)

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6 Antworten

War meine mündliche Abitur/Matura-Frage!

Habe da ungefähr folgende Punkte behandelt (musste aus dem stegreif ungefähr 10 Minuten vor 2 Experten referieren)

  1. Buddhismus als Abgrenzung gegenüber der Masse von Christen und Atheisten (Individualismus)

  2. Buddhismus verlangt nicht zwingend einen konkreten Gottesglauben wie etwa das Christentum. Für viele Zeitgenossen macht das den Glauben sehr viel einfacher, weil das eher unserem Zeitgeist entspricht: Ein bisschen Religion und übernatürliche Kräfte JA, aber bitte nicht zu konkret mit einem Gottvater, der alles in der Hand hat. (ein Stück weit geht das auch unter das Thema Modeerscheinung)

  3. Der Buddhismus ist eine sehr mystische Religion. Diese Mystik ist dem Christentum (insbes. dem protestantischen) spätestens im Mittelalter leider grösstenteils verloren gegangen. Aber das Mystische gehört irgendwo zum Mensch sein. Er sehnt sich danach.

  4. Unkenntnis. Leider haben viele unserer europäischen "Buddhisten" ein mehr als dürftiges Wissen über ihre neue Religion. Ein authentisch gelebter Buddhismus verlangt sehr viel mehr als ein wenig Meditation und Räucherstäbchen. Dieser Religion liegt ein komplexes Weltbild zu Grunde, dass einem eigentlich sehr viel persönliches Engagement abverlangt. Viele sind sich dessen nicht bewusst. Der Buddhismus hat durchaus auch seine Schwächen: Man schätz heute, dass für jeden Westeuropäer, der zum Buddhismus konvertiert 30 (!) buddhistische Asiaten zum Christentum übertreten.

Fakten und Zahlen würde ich nicht als Extra-Punkt nehmen, sondern zwischendurch mit ienbringen (zum Beispiel beim ersten Punkt). Sonst wird dieser Abschnitt sehr öde. 1.1 Buddhismus- Lehre, Grundlagen, Geschichte 1.2 Geschichte der Verbreitung in Deutschland *Vergleich mit Christentum *Gründe für Attraktivität *Beispiel einer Konvertierung? *Eigene Einschätzung

Vielleicht bekommst du hierbei noch Ideen: http://www.stern.de/panorama/:Buddhismus-Deutschland-Auf-Pfad-Erleuchtung/520065.html?id=520065

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bei fakten und zahlen dachte ich halt eher an eine tabelle die ich ganz am ende hinstelle, dass man sieht wieviele buddhisten es in europa und amerika gibt. falls ich zu wenig seiten haben sollte ;)

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@nuessli

Okay, das ginge. Falls dir nichts anderes einfällt ;) Aber da müsstest du evtl. was zu schreiben..... und dann wirds vielleicht zu lang (wie Baiana angedeutet hat), bzw. ginge das etwas am Thema vorbei, wenn du Amerika auch noch mit einbeziehst?

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@Vertumnyx

hm ja amerika ist ja auch mit "westliche" welt gemeint ... eben ich werde dann sehen, wieviel ich schreiben kann ;) hauptsache es ist nicht zu wenig, was ich dann jetzt eher auch nicht glaube.

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@nuessli

Uups, sorry: hab mich in Gedanken auf Deutschland konzentriert.

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@Vertumnyx

Und das ist sicherlich auch absolut ausreichend (hatte ich auch... ;-))

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@Vertumnyx

.... dann ist das natürlich ein sehr weites Thema von vorneherein

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  • Einleitung: 1 Seite

  • Grundlagen und Entwicklung der buddhistischen Lehre: 2 Seiten

  • Aufnahme von buddhistischen Elementen im Westen: 3-4 Seiten mit Untergliederung: Angefangen mit Schopenhauer und Blavatsky (1 Seite); dann sicherlich mögliche Gründe für die Verbreitung (1-2 Seite); Zahlen und Fakten zur heutigen Situation (1 Seite).

  • Zusammenfassung/Ausblick: 1 Seite

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Das ganze in einer 12er Schriftgröße mit 1 1/2 Zeilenabstand, 2,5 cm an allen Rändern (außer links, da nimmst Du 3,5 wegen der Heftung/Lochung).

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Nimm Dir nicht zuviel vor. 8 Seiten sind total schnell voll. Du wirst eher das Problem haben, sinnvoll zu kürzen.

:-)

Danke, das ist super! :)

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@nuessli

Eine Bochumer Arbeitsgruppe (gefördert vom Bund) untersucht derzeit die Verteilung der unterschiedlichen Weltanschauungen in Deutschland (oder in NRW? Bin mir gerade nicht sicher). Dort findest Du vielleicht aktuelle Zahlen: http://www.religion-plural.org/

Nimm ein oder zwei allgemeine religionswissenschaftliche Einleitungsbücher. Evlt. noch die Religionssoziologie von Hubert Knoblauch, um kurz zu diskutieren, ob Buddhismus überhaupt eine Religion ist, ein Lexikonartikel aus dem RGG (Religion in Geschichte und Gegenwart) und einen Artikel Deines Profs, wenn er irgendwo auch nur einen Pups über das Thema abgelassen hat.

Mach Dir nicht zuviel Arbeit. Und wenn es nur 7 Seiten Text werden, dann ist das nicht halb so schlimm, als wenn es 8 1/2 Seiten werden. Bei allem über 10 Seiten Text musst Du nicht nur mit einem gequälten Gesicht, sondern mit mindestens 1/3 Note schlechter rechnen - auch wenn das nicht offen gesagt wird.

Achte vor allem auf Perfektion beim Formalen, erkundige Dich dazu nochmal ganz genau nach den Standards an Deiner Fakultät - das macht meist (offiziell und tatsächlich) ein Drittel der Note aus. :-)

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@Baiana

naja das wird ja eine hausarbeit im fach ethik, also dh ich gehe noch zur schule und mache dieses jahr mein abitur ;) und der lehrer nimmt das nicht wirklich ernst, deshalb kann ich das etwas lockerer angehen. aber das mit der form mache ich auf jeden fall, der zeilenabstand haut auch schon einiges drauf :D bei ihm heißt es, je mehr desto besser, auch wenn die qualität darunter leidet. hauptsache ich fange nicht an mich zu wiederholen. dann schaue ich doch gleich einmal in der bibliothek nach diesen büchern, ich hoffe ich werde fündig :)

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Bei Christen ganz sicher nicht, wenn sie tatsächlich welche sind.

pack noch was über christen rein. stelle übereinstimmung und gegensätze fest, soweit vorhanden...

Solltest nicht du die Ideen haben?

sollte ich eigentlich ja. aber deswegen wende ich mich ja an euch, weil mir nichts mehr einfällt, über was ich noch schreiben könnte(das ich dann btw alleine mache) ;)

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