Attentat in Köln! Was denken linksorientierte darüber?

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9 Antworten

Ich finde das Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker durch einen Rechsextremisten schrecklich, absolut alarmierend. Man muss nun aber auch mal klar sagen, wer Schuld ist an diesem Attentat, an vergleichbaren Attentaten und an den Anschlägen auf Flüchtlingsheime.

Es sind nämlich all jene, die Stimmung gegen Flüchtlinge und Zuwanderer im allgemeinen machen. Diese Leute haben derartig wenig Anstand, dass sie jetzt sogar die Vorfälle von Köln instrumentalisieren- auf dem Rücken der Opfer wohlgemerkt, denen all das nicht im geringsten hilft.

 Und dank dieser Leuten diskutieren wir jetzt nicht, was gegen sexuelle Gewalt getan werden kann, sondern in erster Linie, ob ein Generalverdacht gegen Flüchtlinge angebracht ist. 

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Kommentar von Hoegaard
20.01.2016, 08:59

Kommt es dir nicht auch sonderbar vor, dass man von dem Attentäter gar nichts mehr hört? Der war nämlich Spitzel des Verfassungsschutzes

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Es gab an Silvester kein Attentat in Köln. Die zwei letzten wirklichen Attentate in Köln waren der Anschlag des NSU und der auf Frau Reker.

Solltest du die Übergriffe meinen kann ich dir dazu folgendes sagen: Schuld an einer Straftat hat nur der Täter. Dafür alle Menschen der selben Ethnie pauschal zu verurteilen ist Schwachsinn. Immerhin bin ich auch nicht für die Anschläge auf Asylbewerber-Heime verantwortlich. Was nun passieren muss ist eine Ermittlung und Verurteilung der Täter. Man sollte die Vorfälle nicht instrumentalisieren um Stimmung gegen Minderheiten zu machen. Linke Gruppen setzen sich seit langem für Frauenrechte ein und gegen Sexismus. Die rechten hätte das nicht die Bohne interessiert, wären es deutsche Täter gewesen. Außerdem ist die gewählte Sprache sehr aussagekräftig. Es wird sich nämlich oft darüber beschwert, dass "unsere Frauen" angegriffen wurden. Das ist sexistisch und besitzergreifend.

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Kommentar von Miramar1234
19.01.2016, 16:14

Der NSU liegt zu zwei Dritteln im Grab und zu einem Drittel sitzt er in Haft.

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Kommentar von Kanatar
19.01.2016, 17:47

1. wenn sie da meinen. dann bestand die RAF wohl auch bloß aus Herrn Bader und Frau Meinhof. 2. was hast das mit damit zu tun? oder ist das bloß eine semi-interessante Randnotiz?

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Zuerst einmal waren es nicht tausende Straftäter. Es gingen mehrere hundert Anzeigen ein und die Polizei ermittelt momentan gegen 21 Straftäter.

Meine Haltung ist selbstverständlich diese Leute zu bestrafen und ins Gefängnis zu stecken mit einem Strafmaß was jeder hier in Deutschland bekommt.

Die Vorkommnisse ändern aber nichts an meiner Haltung, dass ich Geflüchtete willkommen heiße. 

Solche Dinge passieren bei Großereignissen in Deutschland bei denen Leute viel Alkohol konsumieren zuhauf. Ich führe nur Oktoberfest und Kölner Karneval als Beispiele aus. 

 

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Kommentar von xenoxis
19.01.2016, 13:03

Über 600 Anzeigen.

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Ich denke er meint die Vorfälle in der Sylvesternacht rund um den HBF in Köln. Und es haben sich schon Politiker aller Parteien dazu geäußert. Das kannst du in den Online Nachrichten von Spiegel, Focus, NTV usw. nachlesen.

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Das Attentat auf die Oberbürgermeisterin wie auch die Brandanschläge auf Flüchtlingsheime zeigen, dass es seitens "besorgter Bürger" nicht nur bei Worten bleibt. Die geistigen Brandstifter hetzen im Internet, bei Aufmärschen und auf Parteitagen. Einige irre Fanatiker fühlen sich dazu berufen der Hetze Taten folgen zu lassen. Die braune Brut ist hierzulande so gefährlich wie seit langem nicht mehr.

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Kommentar von 19hundert9
19.01.2016, 13:37

Der Fragestellende meint aber nicht das Attentat auf die Oberbürgermeisterin, sondern die Vorfälle in der Silvesternacht am Bahnhof Köln.

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In Köln gab es kein Attentat, wohl aber in Paris. Du wirst doch nicht etwa die beiden Städte verwechselt haben?

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Kommentar von 04041999
19.01.2016, 10:55

nein ich meine nicht das Attentat in Paris. Ich habe das Wort Attentat benutzt da viele Zeitungen dieses Geschehen als ein Attentat bezeichnen, wie zum Beispiel der Spiegel 

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Kommentar von barfussjim
19.01.2016, 12:12

Der Messerangriff auf die Oberbürgermeisterin fällt für dich also nicht unter die Definition von "Attentat"? Was soll es denn sonst gewesen sein? Ein bedauerlicher Unfall?

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Linke denken ( nur) und genau das ist das Grundproblem.Gilt von Marx bis heute.Für Lösungen ist es zu spät,alles sind Flickereien.Für eine umfassende und tiefgreifende Lösung wäre es wichtig festzustellen:Deutschland ist kein Einwanderungsland.Welche Einwanderiung lassen wir zu? Was darf es kosten und was muß es nützen? Welche Risiken gibt es und wie sind die auszuschließen? In Deutschland undenkbar.Das wäre radikal,Lösungen an der Wurzel anfassen und nicht am Stamm ,irgendwo einen Ast abschneiden.) Beste Grüße.

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Kommentar von PatrickLassan
19.01.2016, 10:52

Deutschland ist kein Einwanderungsland.

Warum? Weil Helmut Kohl das in den neunziger Jahren mal gesagt hat?

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Kommentar von Lennister
19.01.2016, 13:02

festzustellen:Deutschland ist kein Einwanderungsland.

Du meinst wohl: Sich immer noch nicht von der kollektiven Lebenslüge, Deutschland sei kein Einwanderungsland, zu verabschieden. Tatsächlich ist Deutschland ein Einwanderungsland, und das nicht erst seit gestern. Es ist ein Einwanderungsland, weil in den 60ern Millionen an Zuwanderern("Gastarbeiter" genannt) hierhergekommen sind, weil seit der Eurokrise jedes Jahr bis auf 2015(da war er wohl deutlich höher) ein Wanderungssaldo von 400 000-500 000 Menschen gegeben war, weil letztes Jahr 1,1 Millionen Flüchtlinge allein eingewandert sind.

und jeden abwägend und vorausschauend denkenden Menschen

Falsch. Das Gegenteil ist der Fall: Jeder abwägende und vorausdenkende Mensch akzeptiert, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und befürwortet das Schaffen von Regeln und Institutionen, um eine andauernd hohe, hinreichend qualifizierte Einwanderung zu Gewährleisten.

Es ist nämlich so, dass wir jedes Jahr ein Wanderungssaldo von ca. 500 000 Menschen brauchen, um die Altersstruktur Deutschlands bloß zu erhalten. Wenn wir also nicht für eine anhaltend hohe Zuwanderung sorgen, dann droht uns in einigen Jahrzehnten die Überalterung. Die führt u.a. zu völlig überhöhten Lohnnebenkosten, dadurch zu steigender Arbeitslosigkeit.

Und zum Thema "Probleme bei der Integration": Ja, die gibt es, aber sie werden weniger, das zeigen alle Studien. Und diese Probleme sind auch nicht notwendig, quasi-natürlich entstanden. Sie sind die Folge von politischen Fehlern, namentlich vom Fehlen von Integrationsmaßnahmen unter allen Regierungen von Schröder, da man sich eingeredet hat, die Leute würden ja wieder gehen. Dazu kommt noch das deutsche Schulsystem, in dem Migranten gegenüber Nichtmigranten benachteiligt werden(gutes Vorbild hier: Kanada).

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Kommentar von SarcasticSard
19.01.2016, 15:09

Dann eben keine oder wenig Einwanderung. Dann müssen wir aber soziale Leistungen massiv kürzen- denn einen so ausgeprägten Sozialstaat wie jetzt werden wir uns in Zukunft ohne viel Einwanderung nicht mehr leisten können. Der demografische Wandel wird dafür sorgen. 

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Wenn du vielleicht noch sagen könntest, was du mit "Attentat in Köln" meinst...

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Kommentar von 19hundert9
19.01.2016, 09:45

In der Silvesternacht haben tausende männliche Ausländer Frauen bedrängt, bestohlen und vergewaltigt.

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moment ... hab ich da was verpasst?

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