Atheistin - Moslem: HEIRATEN?

13 Antworten

Hallo! Checke auf jeden Fall ab wie er die islamischen Dogmen in Bezug auf eine Ehefrau sieht und durchsetzen will. Und ob Du diesen Weg gehen willst - ist dann Deine Entscheidung. Hier eine Sure :

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah sie (von Natur vor diesen) ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen (als Morgengabe für die Frauen) gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind (Allah) demütig ergeben und geben acht mit Allahs Hilfe auf das, was (den Außenstehenden) verborgen ist. Und wenn ihr fürchtet, daß (irgendwelche) Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch (daraufhin wieder) gehorchen, dann unternehmt (weiter) nichts gegen sie! Allah ist erhaben und groß. (Sure 4:34) <

Sollte man vorher drüber reden. Ich wünsche Dir alles Gute.

Hallo,

frag drei Moslems und Du wirst drei verschiedene Antworten erhalten, und jeder wird fest behaupten, seine Antwort sie die einzige im Sinne Allahs. Entscheidend ist doch, was Dein Freund glaubt, und versuche auch mal rauszufinden, was sein Umfeld glaubt, denn es besteht das Risiko, dass er seine Meinung unter deren Einfluss ändert.

Was mich stutzig macht ist Deine Aussage, "er glaubt brav an alles". Ehrlich gesagt, wenn das so ist, und er nicht fähig ist, seinen Glauben und dessen Regeln auch kritisch zu hinterfragen und zugunsten anderer Werte zu ignorieren oder zu durchbrechen, dann musst Du mit dem Risiko leben, dass Du Dich den religiösen Regeln, die man ihm gibt, früher oder später unterwerfen musst. Checke also lieber ab, ob er auch Deine Wünsche und Vorstellungen respektieren würde, auch wenn es gegen das verstößt, was er selbst oder sein Umfeld (Eltern etc.) als vom Glauben vorgegeben ansieht. Welche Lebensweise und Freiheiten verlangst Du, welche bist Du bereit, aufzugeben, und zwar nicht nur jetzt in der Phase der Liebe und Verliebtheit, sondern auch später, wenn die Verliebtheit nachgelassen hat und die Ehe immer mehr den Charakter einer - hoffentlich respekt- und liebevollen - Alltagsbewältigungsgemeinschaft angenommen hat.

Wenn sich herausstellt, das die Heirat nach dem Islam, wie Dein Freund ihn versteht (eventuell nachdem er sich bei seinen religiösen Führern und Vorbildern informiert hat), nicht möglich ist, wenn Du eine Ungläubige bist, dann verlange von ihm, zugunsten Eures Zusammenseins von seinem Glauben abzukehren. Ist er dazu nicht bereit, kann der Rat nur sein: Heirate ihn im eigenen Interesse nicht, auch nicht, wenn Du dazu bereit wärst, dafür zum Islam oder Christentum o.ä. überzutreten! Du bist ihm nicht wichtig genug und wirst es später noch weniger sein!

Ich glaube schon das alle Muslime an das gleiche glauben.

"frag drei Moslems und Du wirst drei verschiedene Antworten erhalten"

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@earnest

Wer alles glaubt, braucht nichts zu wissen. Ein Integrationsproblem!

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Einem Muslim ist nicht erlaubt eine Ungläubige Frau zu heiraten.

Auszug aus dem Scheineheratgeber: Habibi der Traum aus 1001 Nacht von Bettina LIeblich Kapitel:22g) die religiöse Zugehörigkeit der Braut** **Die Glaubenszugehörigkeit der Braut ist von enormer Wichtigkeit. Denn muslimischen Männern ist es nicht erlaubt ungläubige Frauen zu heiraten. Die Braut muss zu einer Religion von den „Leuten der Schrift“ gehören. Das bedeutet: „Sie muss dem Glauben eines Volkes angehören welche die Religion durch göttliche Offenbarung erhalten haben, die in einem Buch festgehalten wurde, z.B. Juden oder Christen.“ Ungläubige oder beispielsweise Hindus gehören zu dem Personenkreis, „der nicht geheiratet werden darf“, es sei denn die Frau bereut ihre bisherige Lebensweise und nimmt den islamischen Glauben an. Auszüge aus dem Qur`an: Bismillah al-Rahman al-Rahim
„Heute sind euch die guten Dinge (al-Tayyibĝt – alle Arten von guten/Halal Lebensmitteln, die Allah erlaubt hat – das Fleisch geschlachteter, essbarer Tiere, Milchprodukte, Fette, Obst und Gemüse) erlaubt. Und die Speise (geschlachtetes Vieh, essbare Tiere)derjenigen, denen die Schrift gegeben wurde (Juden und Christen) ist euch erlaubt, und eure Speise ist ihnen erlaubt. Und (zur Ehe erlaubt sind euch) die Ehrbaren von den gläubigen Frauen und die ehrbaren Frauen von denjenigen, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, wenn ihr ihnen ihren Lohn gebt (Mahr – Brautgabe, die der Mann seiner Frau zum Zeitpunkt der Heirat gibt), als ehrbare Ehemänner, nicht als solche, die Hurerei treiben und sich Liebschaften halten (sondern zu legaler Ehe). …“ (5:5).

„Ein Unzuchttreiber heiratet keine andere, als eine Frau die Unzucht begeht, oder eine Götzendienerin. Und eine Unzuchttreiberin heiratet kein anderer, als ein Mann der Unzucht begeht, oder einen Götzendiener. Den Gläubigen ist dies verboten.“ (24:3).

Aus diesen Qur‘anversen geht auch hervor, dass es einem Muslim nicht erlaubt ist eine Frau zu heiraten, die geschlechtliche Beziehungen hatte ohne verheiratet gewesen zu sein. Auch ihm selbst ist es nicht gestattet eine Beziehung ohne Trauschein zu führen. Geht der Mann trotzdem eine solche Beziehung ein, versündigt er sich schwer. Es sei denn der Mann bereut seine Tat später und kehrt nicht zu seinem Fehlverhalten zurück. Besinnt er sich also später auf seine religiösen Pflichten, würde dies zwangsläufig bedeuten dass er die Ehe mit der ungläubigen, unkeuschen Frau, nicht fortsetzen kann. Es sei denn sie bereut ihr Handeln ebenfalls. Bleibt sie aber trotz Reue ungläubig und tritt nicht zum Islam über, wäre der Mann trotzdem gezwungen sich von ihr zu trennen. Ein Fortsetzen der Ehe würde ihn selbst zu einem Ungläubigen machen. Also sollte eine Frau auch überprüfen ob sie sich in einer Position befindet, die aus islamischer Sicht respektabel oder verwerflich ist. So kann sie einschätzen ob ihre Beziehung auf einem sicheren Fundament gebaut ist oder auf wackeligen Pfeilern.

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