Atemstillstände in der Nacht

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ich glaube, dass dir das mit dem atemstillstand nur so vorkommt. man merkt nicht, dass man schon eingeschlafen ist und dass man viele sachen einfach nicht mehr wahrnimmt. diese lücke in der wahrnehmung scheint bei dir dann angst und erwachen auszulösen. oder aber du schreckst aus einem anderen grund hoch. beim einschlafen ist es ja manchmal so, dass man plötzlich irgendwie zusammenzuckt, ein ruck durch den ganzen körper geht und man ist wieder wach.

wenn dir das deine bedenken nicht nehmen kann, dann kannst du dich in einem schlaflabor anmelden (überweisung von hausarzt?). da kriegst du allerlei geräte angehängt, die deine physiologischen daten sammeln und da kann man dann feststellen, ob du atemstillstand hast oder doch nicht.

so hab ich das noch nie betrachtet... danke für deine antwort :)

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Der Hausarzt oder ggf. auch der Lungenfacharzt kann eine mobile 24-Stunden- Atemüberwachung anbringen - das ist so ein kleines handliches Gerät, ähnlich wie ein 24-Std-EGK. Es zweichnet zunächst mal mehr oder weniger grob auf, ob nächtliche Atemaussetzer auftreten.

Falls ja, möchte der Lungenfacharzt evtl. weiterführende Diagnostik und wird einen Aufenthalt von 3-5 Tagen in einem Schlaflabor anordnen. Dort wird zunächst mal die Atemfunktion insgesamt überprüft (also Lungenfunktionstest, Sauerstoffsättigung während der Nacht, in Bewegung während des Tages etc. Und wenn sich dabei weitere Unklarheiten bzw. Verdachtsmomente ergeben, wird man für eine nacht im so genannten Schlaflaborraum - vielfältig verkabelt undüber Elektroden an den Überwachungsmonitor im Nebenraum angeschlossen, wo dann bis ins kleinste Detail die Schlaf- und Traumphasen, die Atmung dabei, die Bewegungen der Arme und Beine, ggf. Schnarchen und Zähneknirschen und alles, was den erholsamen Schlaf sonst noch stören könnte, aufgezeichnet wird. Je nach Ergebnis kommt dann im Anschluss nötigenfalls der oder die Therapievorschläge - zum Beispiel, ein Gerät, das daheim die nächtliche Atmung überwacht und ggf. über ein akustisches Signal oder über eine so genannte Schlafmaske den Patienten zum regelmäßigen Atmen veranlasst. Letzteres ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber wirklich sehr zuverlässig und effektiv.

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