Atemschaukel

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1 Antwort

Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Herta Müller benutzt ja oft Metaphern, die nur schwer zu entschlüsseln sind.

Ich interpretiere den Titel folgendermaßen: Atmen ist ein Zeichen dafür, dass man lebt – also die eigentliche und unmittelbare Äußerung der eigenen Existenz. In diesem Roman werden die Lebensbedingungen der Personen jedoch extremen Veränderungen unterworfen, sie werden sozusagen unvorhersehbar umhergeschaukelt. So sehr, dass ihnen manchmal fast das Atmen vergeht.

Ich weiß, dass das eine sehr subjektive Interpretation ist, aber andere Facetten dieses Bildes haben sich mir bisher nicht erschlossen.

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