Atemprobleme mit 18?

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6 Antworten

Eine Atemstörung kann Ausdruck einer Angststörung sein.

Den Wechsel zwischen Weite und Enge, zwischen Ausweitung und Verengung erlebst du am eigenen Körper ununterbrochen durch die Atmung. Weite und Enge oder Angst in der Brust wird zur Körpersprache. Atemvolumen und Atmungshäufigkeit sind das Barometer der seelischen Wetterlage. Freudvolle Begeisterung und Erwartungen weiten die Brust. Bittere Enttäuschungen und Erwartungsangst, Angst etwas Geliebtes zu verlieren, und Sorgen beengen wie ein Albtraum.

Die Angst vor der Veränderung, vor dem Verlust der menschlichen Beziehungen oder an Besitz ist bei vielen psychosomatischen Erkrankungen mitbeteiligt.

Psychoanalytische Untersuchungen haben ergeben, dass Patienten mit Atemnot den Vater oft als bedrückende Autorität empfunden haben. Das hat bewirkt, dass sie sich vermehrt an die Mutter anklammerten. Die vertrauensvolle Liebe und die aufgeschlossene Teilnahme der Mutter, ihr liebevoll-verwöhnendes Umsorgen haben dem Kind zunächst ein Paradies der Heiterkeit und des Vertrauens bereitet. Früher oder später wird aber jeder aus diesem Paradies vertrieben. Die Fürsorge der Mutter zu entbehren und mit der schonungslosen Realität konfrontiert zu werden, der Verlust des paradiesischen Zustandes erzeugen ein Gefühl der Verlassenheit. Das ist ein todesähnlicher Schock, ein Alptraum, ein atemberaubendes asthmatisches Engegefühl. Die Selbstbehauptung ist dadurch schwach und wird kompensatorisch übersteigert.

Es besteht auch eine Verwandtschaft zwischen dem Asthma und der Depression. Sie wird klinisch als „Feldwechsel“ zwischen Asthma und Depression öfter beobachtet.

(Max Lüscher: "Signale der Persönlichkeit")

Signale der Persönlichkeit - (Gesundheit, Medizin, Lunge)

Dafür gibt es Ärzte. Sogar ganz spezielle Lungenärzte. Was für eine Überraschung.

Zur Not die 112 wählen, wenn es zu schlimm ist.

grau1949 ich hoffe du liest das, du musst ja sowieso zum Arzt damit es sich nichts entwickelt. Als...Atemprobleme bekommst du wenn du eine Schlechte Blutversorgung hast oder besser gesagt Anämie, wodurch kein Sauerstoff genug zum Körper übertragen wird. Das zweite ist Asthma, aber hast irgendwelche andere Probleme?, Erbrechen, Müdigkeit, Depression, das Gefühl dass du einfach alles essen willst, Augenringe?

Jetzt im Moment auch gerade?
Und wie oft ist das am Tag?

30.April hats begonnen 3 Monaten

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@grau1949

Und hast du Techniken, um dich zu beruhigen?

Eine kann ich dir hier anbieten:
ein Mittel zum Abbau von akutem Stress und Aufgeregtheit:

(Klopfakupressur): Du klopfst mit der rechten Handkante relativ schnell (etwa 180 bpm) auf die Oberkante deiner linken Hand. Der Auftreffpunkt liegt zwischen Daumen und Zeigefinger, mehr in Richtung Zeigefinger (also ca. 1,5 cm oberhalb der Kuhle von Daumen und Zeigefinger). Relativ fest klopfen, aber natürlich nicht super-fest. Das Ganze ca. 60 sec. (es kommt nicht auf die genaue Zeit drauf an). Und diesen Vorgang immer wieder mal wiederholen und schön atmen dabei.

Probier das ruhig mal übungshalber des Öfteren aus!
Und gerne lass ich mir von dir hier eine Rückmeldung geben, ob es sich positiv für dich ausgewirkt hat!

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Man könnte einen Mediziner zu Rate ziehen ... könnte ...

Aha. Und nu? Warum erzählst du uns das?

Geh zum Arzt.

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