Atemprobleme Hausstauballergie und Sport?

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5 Antworten

Moin, ich bin 31 und habe seit Kind auf an Asthma und Hausstauballergie. Ich kämpfe also schon eine ganze Weile damit und habe viel Erfahrung gesammelt. Jeder Lungenfacharzt den ich getroffen habe hat mir bisher empfohlen Ausdauersport zu machen. Das trainiert nämlich die Lunge und deren Muskeln. So weiten sich die Lungenflügel und können besser atmen.

So wie ich dich verstehe möchtest du gerne Fitness mit reinem Krafttraining machen. Das ist in deinem Fall keine gute Idee, da so nur deine Körpermuskeln in den Armen, Beinen, Bauch, Rücken trainiert werden, aber nicht deine Lunge. Denn die Übungen sind meist 3 Satz à 15 Wiederholungen und langsam ausgeführt. Hierbei kommt man nicht in eine ausdauernde Anstrengung sondern nur in eine kurzweilige, die für deine Lunge kein Training ist, sondern nur noch mehr beansprucht. Deine Befürchtung vor Atemnot ist daher berechtigt.

Du solltest in dein Training unbedingt ausdauernde Übungen einbauen wie Laufen, Rudern, Schwimmen, Fahrrad fahren und das für mindestens 30 Minuten damit es ausdauernd ist. Denn erst dann gewöhnt sich deine Lunge an diesen Zustand der Anstrengung und wird trainiert. Deutlich geringere Zeiten der Übung belasten deine Lunge nur unnötig.

Was ich dir empfehlen kann und wie ich auch selbst trainiere ist ein „Trimm-Dich-Pfad" im nächstgelegenen Park. Dafür muss nicht unbedingt ein Trimm-Dich-Pfad im Park vorhanden sein, es reichen einfache Objekte wie Bänke, Bäume und Kinderspielplätze. Geh laufen im Park und baue kleine Stationen mit verschiedenen Übungen ein wie Liegestütz, Crunches, Klimmzug, hängende Crunches, Skullcrusher, etc. So kannst du hauptsächlich mit Ausdauer deine Lunge trainieren und bekommst dabei auch noch deine Körpermuskeln. Außerdem bist du an der frischen Luft, die wie ich finde viel besser zu atmen ist und der Lunge viel besser tut als die stickige verbrauchte und schwitzig feuchte Fitnesshallen-Luft.

Wenn du allerdings gerne in der Fitnesshalle bleiben möchtest, solltest du unbedingt vor dem Training und optional auch danach noch 30 Minuten Laufen oder Rudern.

Was alternativ auch richtig gut ist, ist mit dem Fahrrad zur Schule/Uni/Arbeit fahren, auch wenn es nur 15 Minuten sind. Diese tägliche und regelmäßige Anstrengung trainiert eine gesunde Basis für deine Lunge.

Die Hausstaubmilbenallergie geht hiervon natürlich nicht weg. Der Arzt wird dir vielleicht eine Hyposensibilisierung empfehlen. Bei dieser nimmst du regelmäßig (wöchentliche Spritze oder tägliche Lyo-Tablette) über mehrere Jahre hinweg das Allergen ein gegen welches du allergisch bist, jedoch in so geringem Maße, dass du über diese lange Zeit eine Immunität dagegen aufbaust. Ich habe gerade vor ein paar Monaten eine solche Hypo angefangen und bin sehr glücklich darüber. Hätte ich schon viel früher machen sollen. Wenn du wirklich eine Hausstaubmilbenallergie hast kann ich das wirklich empfehlen!

Dich gegen Hausstaubmilben abzuschotten ist kaum möglich. In jedem Textil sind die Dinger drin. Was jedoch kurzfristig eine Besserung ergibt sind Encasings für Matratze, Bettdecke, Kopfkissen. Die sind so dicht gewebt, dass die Milben da nicht reinkommen und falls sie schon drin sind ersticken. Es raschelt dann am Anfang ein wenig, aber das ist nach dem ersten Waschen vorbei. Diese Bezüge solltest du dann aber mit speziellem anti-allergenen Waschmittel waschen.

So, ich hoffe das hilft dir :-) Falls du noch Fragen hast, versuche ich diese gerne zu beantworten.

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Ich würde das morgen mit dem Arzt besprechen.

Ich würde mal testen ob es besser wird, wenn du einige Zeit (z.B. 2 Stunden) nicht in der Wohnung bist. Wenn es dann deutlich besser ist, dann sollte nichts dagegen sprechen, sobald es besser wird zum Sport zu gehen. Aber auch beim Sport immer auf den Körper achten und lieber doch abbrechen, statt es zu übertreiben.

Oft wird es langsam schlechter und dann verschlechtert es sich plötzlich rapide. Daher gleich auf Frühwarmzeichen achten. Zudem lieber gewohnte Sachen machen und beim Training nicht übertreiben von der Intensität.

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du solltest das übel an der wurzel packen. eine hausstauballergie ist eigendlich die allergie gegen die Milben die drin sind. respektive deren kot...

du solltest also darüber nachdenken, den teppich entweder heraus nehmen zu lassen, oder ihn gründlich zu reinigen bzw. reinigen zu lassen....

ggf. beteiligt sich die krankenkasse an den kosten für die maßnahme, das sind aber einzelfallentscheidungen.

lg, Tessa

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Kommentar von SiiiiinaB
10.11.2016, 13:18

Vielen Dank für deine Nachricht! :) Ich mache gerade nur ein Auslandssemester in England, weshalb ich hier sowieso nur ein halbes Jahr bin, deshalb ist das leider nicht möglich.

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Wichtig ist es die Milben vor allem aus dem Bett zu vertreiben.

Manche nehmen plastikbezüge, wir sprühen seit Jahren milbiol, und jetzt Milbopax auf die Matratzen.

Nicht nur die Symptome, wie rote Augen, hießen, Reizhusten usw sind nervig, das gefährliche ist der etagenwechsel: drohendes Asthma.

Am besten Wohnung ohne Teppiche, vorhänge von Ikea, die mit dem schienensystem. 

Matratze, Sofa und Autopolster mit Milbopax einsprühen. Das ist biologisch. 

Dann hat man schon einen ersten Schritt gehalten.

Hypos sind nicht immer erfolgreich und können einen allergischen Schock auslösen. Musst mal googeln. 

Alles gute 

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Das Problem ist, dass wir staubige Luft nicht ertragen. Die Atemwege werden davon gereizt und darum sind wir oft erkältet. Als Vorsorge hilft nur eines. Einen Luftreiniger kaufen und ins Zimmer stellen und 24 Stunden laufen lassen. Damit kommt der Staub aus der Luft und du atmest saubere Luft ein.

Es ist nicht die Luftfeuchtigkeit wie überall gesagt wird. Es ist der Staub in der Luft welchen wir nicht ertragen.

Auch der Teppich kann nicht schuld sein. Weil bei glatten Böden noch mehr Staub in der Luft ist.

viel nach draussen gehen ist wichtig, weil dort die Luft sauberer ist.

 

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