Atemnot seit 3 Jahren - Sportuntauglichkeit - 45 Jahre?

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8 Antworten

Ist ein belastungsasthma ausgeschlossen worden? Ebenso sollte mal das herz untersucht werden. Klingt für mich so ein bisschen nach Stauung im Lungenkreislauf und damit zu einem ungenügendne Sauerstoffaustausch in den Alveolen. Das sollte aber ein guter HA auch schon mal überprüft haben. Cortison hat heute seinen Schrecken verloren, da es mittlerweile Präperate gibt, die nur an der Stelle wirken, wo sie benötigt werden. Ich vermute eher, dass die Wassereinlagerungen durch die Stauung im Kreislauf kommen. Ein kardiologe sollte definitiv mehr sagen können. Sollte die Ursache nicht schnell geklärt werden und sich der Zusatnd nicht bessern, denkt daran einen GdB zu beantragen.

Bei chronischen Erkrankungen stößt die Schulmedizin ziemlich schnell an ihre Grenzen. Meine Erfahrung ist, dass ein Mensch von sämtlichen Leiden befreit werden kann, wenn er sein Leben drastisch umstellt und anfängt, nur noch Dinge zu tun die ihm Spaß machen und keine Dinge mehr tut, die ihm keinen Spaß machen. - Viele Menschen müssen aber erst sehr stark leiden und sehr krank werden (mit dem Rücken zur Wand stehen) bis sie erkennen, dass letztendlich nur dieser Weg zur Wiederherstellung der Gesundheit führt.

Erstmal dankeschön für die vielen Antworten. Er war schon bei einem Heilpraktiker. Es wurde eine Bioresonanz durchgeführt. Anfangs ging es ihm echt ein bisschen besser, aber nachher hat das nicht mehr viel gebracht und die Kosten war auf Dauer auch ziemlich hoch. Achja das Cortison hat er von einem Lungenfacharzt verschrieben bekommen.

Schicke ihn mal zu einem guten Lungenfacharzt. Das muß doch herausgefunden werden, woran er erkrankt ist und was es ist. Es gibt heute so viele Behandlungsmedikamente und Möglichkeiten, die helfen würden.

Das Absetzen eines Cortisonpräparates erfolgt ausschleichend, um den Körper wieder zur Produktion anzuregen und Absetzerscheinungen vorzubeugen.

Sollten Sie das Gefühl haben, dass ihr Cortison-Präparat nicht das richtige für Sie ist oder Probleme bei der Anwendung / Dosierung haben, lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt beraten!

http://www.dr-gumpert.de/html/cortison.html

Bitte helft Ihm!! Das wird sehr schwer sein! Hat Dein Vater auch schon darüber nach gedacht, irgendwo anders zu Leben, wo das Klima besser ist. Ich habe in meiner Famile Viel Athmatiker, die Einen haben sich wirklich abgesetz, sind in ein anderes Klima, seitdem geht es Denen fast gut. Vllt sollte dein Vater auch mal darüber nachdenken. es gibt ja auch in Deutschland Orte, wo das Klima für Lungenkranke geeignet ist! Ich wünsche deinem Vater auf jeden Fall alles Gute und dass er sehr bald Erleichterung bekommt. L.G.Elizza

Ver­schie­dene, mög­li­che Ursa­chen für Luft­not, von harm­los bis gefährlich.

Die sub­jek­tiv sehr unan­ge­nehme Atem­not kann ver­schie­dene Ursa­chen habe, einige davon sind harm­los und las­sen sich pro­blem­los behe­ben, in eini­gen Fäl­len jedoch dass die Dyspnoe Hin­weis auf eine ernst­hafte Erkran­kung der Lunge oder des Her­zens sein. Nahezu jeder Mensch hat schon ein­mal kurz­zei­tig unter Atem­not gelit­ten, bei­spiels­weise nach star­ker, kör­per­li­cher Anstren­gung. Diese Reak­tion des Kör­pers ist völ­lig nor­mal und ver­schwin­det inner­halb kür­zes­ter Zeit wie­der. Ins­be­son­dere bei kör­per­lich wenig akti­ven Men­schen kann plötz­li­che Anstren­gung zu aus­ge­präg­ter Luft­not füh­ren, bei regel­mä­ßi­gem Trai­ning stei­gert sich die Kon­di­tion und die Atem­be­schwer­den las­sen nach. Atem­not kann das erste Anzei­chen einer chro­ni­schen Lun­gen­er­kran­kung sein.

Zu den häu­figs­ten, chro­ni­schen Erkran­kun­gen der Lunge gehört COPD, eine Krank­heit die sich zunächst meist nur durch immer häu­fi­ger auf­tre­tende Atem­not zeigt. Im Ver­lauf die­ser Erkran­kung nimmt die Atem­not immer wei­ter zu, am Anfang tritt sie nur unter kör­per­li­cher Betä­ti­gung auf, in spä­te­ren Sta­dien kommt es auch in Ruhe­si­tua­tio­nen zur Luft­knapp­heit. Spä­tes­tens wenn Atem­not unab­hän­gig von kör­per­li­cher Belas­tung auf­tritt, muss der Arzt eine umfas­sende Unter­su­chung vor­neh­men, um even­tu­elle Erkran­kun­gen früh­zei­tig erken­nen und behan­deln zu kön­nen. Neben COPD kann auch eine Lun­gen­ent­zün­dung oder eine chro­ni­sche Bron­chi­tis Ursa­che der Atem­not sein. Ins­be­son­dere bei älte­ren Pati­en­ten äußert sich die Lun­gen­ent­zün­dung häu­fig ohne Fie­ber oder andere Begleit­sym­tome, es tre­ten ledig­lich Luft­not und eine all­ge­meine, kör­per­li­che Schwä­che auf. Geht die Atem­not mit ste­chen­den Schmer­zen in der Lunge und Hus­ten ein­her, könnte eine Lun­gen­em­bo­lie vor­lie­gen, die sofor­tige Behand­lung im Kran­ken­haus bedarf. Luft­not als Hin­weis auf Herzerkrankungen.

Nicht immer ist Atem­not ein Hin­weis auf eine Lun­gen­er­kran­kung, auch als Sym­ptom von Herz­krank­hei­ten ist Luft­not bekannt. Bei einer Herz­schwä­che bei­spiels­weise gehört Luft­not zu den wich­tigs­ten Sym­pto­men, sie ent­wi­ckelt sich schlei­chend, wäh­rend zunächst nur in kör­per­lich belas­ten­den Situa­tio­nen die Luft weg bleibt, wird die Atem­not bei einer fort­ge­schrit­te­nen Herz­in­suf­fi­zi­ens immer stär­ker und belas­ten­der für den Betrof­fe­nen. Ins­be­son­dere bei Frauen kann Atem­not auch ein Anzei­chen für einen aku­ten Herz­in­farkt sein, wäh­rend bei Män­nern meist Schmer­zen in der Brust oder dem lin­ken Arm auf­tre­ten, ist das ein­zige Sym­ptom des Herz­in­fark­tes bei Frauen oft­mals Atem­not. Wenn die Luft­not mit Todes­angst ein­her geht ist sofort der Not­arzt zu benach­rich­ti­gen, denn dann ist die Wahr­schein­lich­keit hoch, dass es sich um einen aktu­ten Herz­in­farkt han­delt. Die chro­ni­sche Herz­krank­heit Angina Pec­to­ris macht sich beson­ders häu­fig bei Frauen eben­falls aus­schließ­lich durch Atem­not bemerk­bar, Män­ner haben meist Schmer­zen als Begleit­sym­ptom. Wenn die Atem­not stark ist und gehäuft auf­tritt, sollte nach einer befund­lo­sen Unter­su­chung beim Pneu­mo­lo­gen unbe­dingt die Vor­stel­lung beim Kar­dio­lo­gen erfolgen. Luft­not durch psy­chi­sche Pro­bleme und Atemfehler.

In eini­gen Fäl­len ent­steht die Atem­not nicht nur eine kör­per­li­che Erkran­kung, son­dern auf­grund von psy­chi­schen Stö­run­gen beim Betrof­fe­nen. Men­schen die unter einer Angst– und Panik­stö­rung lei­den, kämp­fen bei einem aku­ten Angst­an­fall häu­fig mit Luft­not, die meist durch fal­sche Atmung noch ver­stärkt wird. In Angst­si­tua­tio­nen nei­gen viele Per­so­nen zur Hyper­ven­ti­la­tion, die Atmung geht schnell und flach, die Luft­not ver­stärkt sich. Bei psy­chi­schen Aus­lö­sern der Atem­not kann unter Umstän­den eine Ver­hal­tens­the­ra­pie not­wen­dig sein, um die aus­lö­sen­den Situa­tio­nen zu behe­ben, in eini­gen Fäl­len ist es aus­rei­chend ent­spre­chende Atem­tech­ni­ken zu erlernen.

Cortison sollte man nicht zu lange nehmen. Ich würde zu einem Naturheilpraktiker gehen, wenn die Schulmedizin nicht weiterweiss

er soll noch einen anderen arzt aufsuchen, cortison bekommt er nicht ohne grund!

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