Asthma Bronchiale: inhalatives Cortison absetzen

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5 Antworten

Bitte besprich das mt deinem Hausarzt.

Ich halte es nicht für gut, bei Asthma einfach auf eigene Faust das Cortisonspray abzusetzen. Ja, es stimmt, die Infektabwehr wird dadurch gemindert (lokal in der Luftröhre und den Bronchien), aber die Nebenwirkungen, nämlich eine Verschlimmerung des Asthmas, sind doch gravierend.

Ich habe eine gute Freundin, der es genauso geht. Sie nimmt "zähneknirschend" das Cortison weiter.

Ich habe eine gute Freundin, der es genauso geht. Sie nimmt "zähneknirschend" das Cortison weiter.

Glaube ich nicht, dass es daran liegt. Anfälligkeiten für Infekte, sind ganz typisch bei Asthma Bronchiale.

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@KaeteK

Klar - aber Corticosteroide sind auch immunsuppressiv. Insofern wird bei den inhalativen Cortisonpräparaten schon auch die lokale Abwehr gestört.

Das muss man aber wohl in Kauf nehmen, denn In diesem Fall ist die entzündungshemmende Wirkung einfach wichtiger.

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Ich würde Asthmamittel aufgeben wollen, da Ärzte die Ursache des Leidens nicht wissen. Außerdem verstehen sie anscheinend nicht die Wirkung der Reflexe.  (Blinder Aktionismus).

Folgende Maßnahmen helfen bei der Bekämpfung der Abhängigkeit von Asthmamedikation und die Wiederherstellung der Gesundheit: 

1) Lippenbremse (Ausatmen durch leicht zusammen gehaltene Lippen),

2) Laute (kräftige)  Einatmung durch die Nase, so dass die Lippen zusammen gedrückt werden.

3) Ballen der Fäuste, so dass wiederum durch Reflexbogen die Entspannung von statten geht. Siehe Yoga (Marmas), Tuina  und und und.

4) Falten der Hände wie beim Christlichen Beten mit dieser Wirkungsweise,

5)  Vor allem muss die Nasenatmung so sein, dass sie gegen Asthma wirkt.  Die Nase ist nicht nur "zur Erwärmung, Anfeuchtung und Filtrierung der Atemluft" wie anscheinend in der Schulmedizin gelehrt wird. Reflexe sind im Spiel.

6)  Russische Atemübungen.  Googeln nach "strelnikova trenning"

Das liegt sicher nicht am Inhalieren deines Cortisonpräparates, dass dein Immunsystem geschwächt ist. Auch einfach absetzten sollte man das nicht. Wenn man Asthma Bronchiale hat, ist man eh empfänglicher für Infekte.. Zudem hättest du das mit deinem Arzt absprechen müssen. Du mußt dich jetzt nicht wundern, wenn es dir bald wieder schlechter geht. Was sagt dein Peak Flow Meter? Haben sich deine Werte verschlechtert? Ich nehme seit über 40 Jahren einen Cortisonspray und mein Immunsystem ist völlig in Ordnung. Nur bei Tabletteneinnahme über längere Zeit habe auch ich Probleme, was aber völlig normal ist. Du scheinst noch nie einen richtigen Anfall gehabt zu haben...

Das Problem ist das diese Spray permanent genommen werden müssen. Ansonsten kann sich das Asthma je nach Fall drastisch verschlimmern. Ich bin ebenfalls eine Person die gerne dieses Spray in die Ecke wirft und nur nehme wenn ich es brauche, aber hier liegt auch der Fehler.

Nicht nur allein das Cortison kann für eine Schwächung des Immunsystems sorgen, das Medikament an sich kann auch schuld sein.

Ein Lungenfacharzt sollte sich deine Geschichte mal anhören und entscheiden ob du dieses Spray weiterhin nimmst oder ob du ein neues bekommst. Allein absetzen ist eine schlechte Idee.

Nebenwirkungen des Absetzens können sein:

  • Permanente Atemnot.
  • schnelle Erschöpfung des Körper aufgrund von fehlendem Sauerstoff
  • Verstärkte Anfälle vom Asthma
  • Schlimmer werdende Atemnot
  • Drastische(!) Verstärkung des Asthmas.

Ein Hausarzt kennt sich augenscheinlich damit aus, doch ich kann aus Erfahrung sprechen dass ein Lungenfacharzt bzw. spezielle Ärzte weit aus mehr Informationen und Hilfe leisten als der eigene Hausarzt.

Aber was gibt es für Alternativen?

In Wikipedia habe ich dazu nicht viel Aufschlussreiches gefunden. Ich mache mir keine Illusionen, dass die Beschwerden verschwinden. Tagsüber stört es mich eigentlich nicht sehr, aber mir fehlt der erholsame Schlaf.

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@KaeteK

Nein, an einer Patientenschulung habe ich nicht teilgenommen. Dann werde ich mich mal nach

  • Leukotrien-Rezeptorantagonisten
  • inhalative Cromone
  • Retardkapseln

erkundigen. Hat jemand Erfahrung damit? Ich weiß, dass ich früher mal ein schwächeres Medikament bekommen habe, weiß leider nicht mehr den Namen.

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@ELeonhardt

Diverse Anfälle wecken dich Nachts nicht auf, das sind die, die dich auf die Dauer ermüden lassen. Dein Körper ist durch diese Situation sehr viel mehr erschöpft als es dein Anschein macht.

Ich bin teilweise Nachts schon mit Tränen aufgewacht, bevor ich denken konnte habe ich die Augen aufgerissen und bin im Zimmer rumgerannt. Das einzige an was ich denken "Wo habe ich das Spray als letztes gesehen?!". Seitdem habe ich in meinem Zimmer 4 Spray's liegen. Ich wünsche keinem ein solche Erlebnis, du weißt gar nicht wie das schockt.

Eine Schulung ist sehr ratsam. Diverse Kuren/Schulungen werden von der Krankenkasse übernommen.

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Cortison sollte man nie sofort absetzen ,sondern langsam ausschleichen .Es gibt für jedes Mittel eine Alternative ,aber das kann dir nur der Arzt sagen .Du musst also einiges ausprobieren

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