assona iphone versicherung, erfahrung?

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Nachdem ich mir im Januar 2013 ein iPhone 5 zugelegt hatte und dieses auch gegen alle anfallenden Schäden versichern lassen wollte, entschied ich mich für die Assona - myprotect inkl. Diebstahlschutz für monatlich 8,- €.

Vor knapp zwei Monaten wurde ich dann bestohlen. Aber da ich ja versichert war, und "lediglich" 25% des Zeitwertes zu zahlen hätte, redete ich mir ein, dass es ganz vernünftig war, eine solche Handyversicherung abgeschlossen zu haben, zu unrecht wie sich kurze Zeit später zeigen sollte.

Selbstverständlich wurden alle nötigen Schritte eingeleitet und alle benötigten Unterlagen umgehend meiner Versicherung zugesandt (polizeiliche Anzeige, Angaben zum Tathergang, Rechnung des neuen Gerätes, etc.).

Fazit:

Nach knapp 6 Wochen erhielt ich eine E-mail, die mich aus den Socken riss.

Meine Versicherung, die Assona - myprotect teilte mir mit, dass das neu angeschaffte Gerät nun doch nicht ersatzpflichtig sei, man dies sehr bedauern würde und setzte mich anschließend darüber in Kenntnis, dass die Versicherung nun gekündigt wird.

Ich konnte einfach nicht glauben was ich da las.

Es handelte sich nicht um einen ersatzpflichtigen Schadensfall, da das iPhone unbemerkt entwendet werden konnte, so die Versicherung.

Das Ende vom Lied:

Nachdem ich wie ein Vollidiot schön brav meine monatlichen Beiträge geleistet habe bzw. die Versicherung diese im Quartal pünktlich via Lastschrift abbuchte und ich im Endeffekt, sowohl für die Anschaffung komplett in Vorkasse treten musste, als auch letztlich auf den Kosten wahrscheinlich sitzen bleiben werde, kann ich jedem einzelnen von der Assona - myprotect abraten.

Ich gehe stark davon aus, dass es sich bei mir nicht um einen Einzelfall handelt, sondern die Assona (Tochtergesellschaft der AXA), diese Masche bei vielen abzieht.

Der Versicherungsnehmer zahlt schön seine Beiträge und solange er brav zahlt und die Versicherung nicht in Anspruch nimmt, scheint alles zu stimmen. Sobald jedoch die Versicherung tatsächlich in Anspruch genommen werden soll, wird man abgewiesen und wie in meinem Fall, höchstwahrscheinlich auch noch gekündigt. Sofern jetzt keine Rechtsschutzversicherung vorliegt oder man selber Beziehungen im juristischen Metier vorweisen kann, wird man es sich wahrscheinlich zwei Mal überlegen, ob man rechtlich dagegen vorgeht, da auch dies wieder mit Kosten verbunden ist.

Da ich allerdings eine Rechtsschutzversicherung besitze, habe ich bereits alle Schritte eingeleitet um rechtlich gegen diese Betrüger vorzugehen.

Mein Prädikat: Besonders unnützlich und absolut wertlos!!!

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