Assimilation und Dessimilation. Verbindungen? Zellatmung?

2 Antworten

Hallo KayKath,

Am Tag betreibt die Pflanze Fotosynthese (Assimilation), in der Nacht Zellatmung (Auch Dissimilation genannt) . Würde man den Kohlenstoffdioxid gehalt messen, in der von Pflanzen abgegebenen Luft, würde sie am Mittag gering sein, in der Nacht hoch, und früh am Morgen ( 6:00 ) genau in der Mitte. Man nennt diese Mitte " Kompensationspunkt ".

In der Nacht 'atmet' die Pflanze sozusagen. In dieser Phase betreibt sie den Aufbau von körpereigenen Stoffen für z.B. den Baustoffwechsel.

In der Nacht baut die Pflanze die Glukose ab.

Wortgleichung: o2 + Glukose -> co2 ↑ + H2o

Assimilation ist also das Gegenteil von von Dessimilation.

Assilimilation ist der Einbau körperfremder Stoffe in körpereigene Verbindungen. Kostet meistens Energie. Beispiel Photosynthese, wo aus fremdem CO2, H2O und Sonnenschein (die Energie) körpereigene Glucose C6H12O6 wird.

Dissimilation ist der Abbau körpereigener Verbingungen, um Energie zu gewinnen. Beispiel wäre die Atmung, wo aus Glucose in kleinen Schritten wieder CO2 und H2O wird.

"Die Verbindungen zwischen Photo und Zellatmung" verstehe ich nicht. Photo wird gemacht, um lokal, wo es gebraucht wird atmen zu können. So wie wir das mit der Nahrungsaufnahme tun.

Zellatmung: wirklich nur n kurzer Überblick, der Kurs ist lang her. Aber der Wikiartikel ist gut.

Zuerst wird in der Glykolyse der C6 (6 Kohlenstoffe) Zucker im Cytoplasma in 2 C3 Pyruvate umgewandelt. Es wird Energie in Form von ATP frei (das ist der kurzfristige Energieakku der Zelle). Anfallender Wasserstoff wird immer zwischengelagert.

Dann wird in der Oxydativen Decarboxylierung vom Pyruvat ein Kohlenstoff abgespalten und oxidiert, es wird Energie frei. Der Rest wird mit nem Enzym zu aktivierter Essigsäure. Ab hier wird in den Mitochondrien geatmet.

Im Citratzyklus werden die restlichen 2 Kohlenstöffer oxidiert. Auch hier fällt wieder ATP ab.

Jetzt werden in der Endoxidierung die vorher zwischengelagerten Wasserstöffer mit Sauerstoff oxidiert (deswegen haben wir Lungen). Hier wird die meiste Energie frei.

Das Interessante an der Zellatmung ist, dass die Kohlenstoffe nacheinander oxidiert werden, so dass der Energieanfall immer niedrig ist, damit möglichst viel davon abgeführt werden kann. Bei unserer Energienutzungsform, der Verbrennung, geht das viel schneller, es fällt mehr Energie auf einmal an und wir können weniger davon abführen. Und das führt zu einem schlechteren Wirkungsgrad.

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