Aßen die Menschen vor 2,3 Mio Jahren auch Reh?

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10 Antworten

Du haust hier vieles durcheinander.

Vor 2,3 Mio Jahren gab es weder Menschen, noch Rehe wie wir sie heute kennen.

Der Mensch hat sich im Laufe seiner Entwicklung ein großes Gehirn geleistet, was viel Energie benötigt. Das konnte er mit Energie versorgen, weil er erstens Fleisch gegegessen hat und zweitens er seine Nahrung erhitzt hat. Egal ob Fleisch oder Pflanzen, gekochter Nahrung kann man mehr Energie und Nährstoffe entziehen. Durch das Erhitzen findet eine Art Aufschluss statt, der die Verdauung unterstützt.

Nur durch Fleisch und Feuer konnte sich erst das Gehirn und die Intelligenz so entwickeln, wie sie heute beim Menschen anzutreffen ist.

Und dann ist es Unsinn, dass Wildtiere gequält werden. Das ist gesetzlich verboten und würde jemand ein Bild oder Video veröffentlichen, wo zu sehen ist, wie er ein Wildtier als Jäger oder Förster quält, dann dürfte er seinen Jagdschein abgeben.

Und dann weißt du nicht was Jäger oder Förster wirklich tut.

Der Jäger betreibt auch die Hege! Der Jäger ist der Fürsprecher des Wilds. Im Winter füttert der Jäger und durch gezielte Abschüsse werden Krankheiten im Zaum gehalten. Weißt du wie der natürliche Tod vom Rotwild aussieht? Es verhungert, wenn die Zähne über die Zeit kaputt gegangen ist. Und was ist schlimmer? Verhungern oder schnell geschossen zu werden? Nur die beiden Möglichkeiten gibt es am Ende.

Der Förster ist eher dem Wald verschrieben weil er auch für die Holzgewinnung zuständig ist. Schalenwild generell frisst die jungen Triebe ab und hemmt so das Nachwachsen von Bäumen für die Holzgewinnung.

Und hast du schon mal in deinem Leben Fleisch gegessen? Jedes Tier, das für dein Fleisch gestorben ist hatte ein schlechteres Leben und einen schlimmeren Tod, als ein Wildtier, dass geschossen worden ist.

Die Jagd findet in Deutschland auch deshalb statt, weil hier kein natürlicher Zustand mehr herrscht. Unsere Waldgebiete sind fast ausschließlich künstlich angelegt und gepflanzt. Das Futterangebot ist durch die Landwirtschaft viel zu hoch. Die Waldgebiete durch den Menschen viel zu klein und fragmentiert. Streng genommen ist das keine Natur mehr, sondern alles bewirtschaftete Flächen. Ohne Jäger gäbe es daher keine Wildtiere mehr. Nur die Jäger sorgen dafür, dass Wildtiere in dieser Form überhaupt noch in stabilen Bahnen bei uns leben können.

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Das Reh in der heutigen Form gab es vor 2,3 Mill. Jahren wohl noch nicht. Aber Du kannst schon davon ausgehen, daß die Menschen schon immer alles eßbare jagten.

Wo liegt für Dich der Unterschied zwischen einem Jäger und einem Förster? Sorry, da komm ich nicht mit.

Wenn ein Reh noch lebend unter Qualen im Hänger transportiert wird, dann ist das eine Sauerei. Auch Jagd rechtfertigt keine Tierquälerei. Ein Reh ist nach Möglichkeit mit einem! Schuß zu töten. O.K. klappt nicht immer, aber auch dann ist dem Tier unnötiges Leid zu ersparen. Wie Du den Fall schilderst, wäre das eindeutig ein Straftatbestand.

Ansonsten darf man meines Erachtens gegen eine waidgerechte Jagd als Fleischesser nichts haben. Vegetarier dürfen schon was dagegen haben. Bist Du Vegetarierin? Dann o.k. , aber ansonsten ist das echt eine Doppelmoral.


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Reh (Capreolus capreolus)

Das Reh ist die am weitesten verbreitete Schalenwildart. Nur auf Korsika und Sardinien kommt es nicht vor. Das Rehwild entwickelte sich vor 20-25 Millionen Jahren. Seit der letzten Eiszeit bildeten sich drei Unterarten: das europäische Reh, das sibirische Reh und das mandschurische Reh. Je nach Jahreszeit ist es unterschiedlich gefärbt. Im Sommer zeigt es sich in rotbraunem Fell, im Winter ist es graubraun.

https://www.jagdverband.de/content/reh-capreolus-capreolus

Ich bin sicher: Wer zu besagter Zeit ein Reh, besser deren Vorgänger, erwischt hat, hat's auch gegessen.

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Rehe wahrscheins nicht, dennoch wird sich vor 2,3 Mio Jahren kein Beutetier um Punkt halb 12 Mittag freiwillig vor den damaligen Mensch geschmissen haben... Gejagt wurde schon immer und das geht eben nicht unblutig.

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Das mit dem Reh, dass es früher gegessen wurde, weiß ich nicht (auch wenn ich denke, dass es erst später dazu kam), aber der Mensch hat früher gejagt, das ist wahr.

Er hat es allerdings nur wegen des Essens getan, Fleisch war nämlich sehr wertvoll. Vor allem im Winter, wo kaum etwas wuchs.

Der Kreislauf bezieht sich wohl zum Teil aufs "Fressen oder gefressen werden"

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Damals gab es keine Rehe, wie wir sie heute kennen. Aber vor 2,3 Mio. Jahren jagten die "Menschen" den Vorfahren der Rehe. Auch heute werden Rehe regelmäßig gejagt und als Nahrung verkauft. Nennt man Wildfleisch. Darunter zählt z.B. auch Wildschwein

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naja, die Menschen damals aßen sicher alles ,was vier Beine hatte und was sie fangen konnten. Da dürften noch ganz andere Tiere als Braten geendet sein,bzw. damals aß man sie evtl. doch noch roh,bevor man irgendwann feststellte,daß gegartes oder gebratenes Fleisch bekömmlicher war.

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Die Menschen aßen damals alles was sie kriegen konnten und was nicht vorher sie gefressen hat.
Übrigens ist es den Tieren völlig egal von wem sie erschossen werden.

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Zumindest gab es da schon "Hornträger", Antilopen. Ob es schon Rehe gab, fraglich. Das Wild war die Hauptnahrungsquelle. Es galt sie zu töten oder getötet werden, bei der Jagd oder zu verhungern. Die damaligen Menschen waren schon "Fleischfresser".

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Menschen essen auch jetzt noch Rehe... Wird halt als wildfleisch verkauft

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