Aspirieren bei einer intramuskulären injektion, was bedeutet das genau?

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aspirieren bedeutet, dass du, wenn die kanüle schon im muskel ist, erst den kolben etwas zurückziehst, umzu sehen, ob blut kommt - also ob du ein gefäß erwischt hast.
grundsätzlich allerdings spricht man sich heutzutage gegen das aspirieren bei spritzen aus, besonders bei subcutanspritzen.

Wenn die nadel aber im muskel ist und du dann ziehst kommt das blut doch ebenfalls in die spritze, dann vermischt sich das medikament mit deinem eigenen blut, das ist denke ich nicht so gewollt oder?

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@diemeggie

Wenn kein Blut kommen würde, wie müsste die spritze dann aussehen? Müssen dann ein unterdrück herrschen oder würde sie luft ziehen? Was würde passieren wenn man ein gefäß trifft und dann injiziert?

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@Himmelsmensch

wenn du kein gefäß triffst, hast du einen unterdruck, ja. darum ist man ja auch, wie ich schon schrieb, gegen das aspirieren, da man durch diesen unterdruck eine gewebeschädigung machen kann.
wenn du ins gefäß injizierst, machst du eine art iv - injektion oder das gefäß wird beschädigt.
meist wird aber gespritzt. also ohne neu anzusetzen.

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Na ja, Du musst halt prüfen, ob Du vielleicht ein Blutgefäß erwischt hast. Dazu wir etwas am Kolben der Spritze gezogen. Kommt Blut: dumm gelaufen, nochmal stechen. Kommt kein Blut: alles Ok, weiter mit der Injektion.

Die Nadel der Spritze wird in den Muskel gestochen. Danach versucht man zunächst, den Stempel im Spritzenkolben nach hinten zu ziehen, also vermeintlich etwas in die SPritze zu saugen. Dieser Vorgang heißt "Aspiration" = Ansaugung Damit soll vermieden werden, den Stoff in der Spritze in ein Blutgefäß statt ins Gewebe zu spritzen.

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