Aspiration: gefährlich oder harmlos?

3 Antworten

Das Einatmen von Mageninhalt z. B. während einer Magenspiegelung kann lebensbedrohliche Folgen haben. Durch die Aspiration kann die Lunge so schwer geschädigt werden, dass es zu einem allgemeinen Lungenversagen kommt. Der Patient muss intensivmedizinisch betreut werden (künstlicher Tiefschlaf, maschinelle Beatmung usw.) mit möglchen weiteren Komplikationen. Beim Überleben solch einer lebensbedrohlichen Aspiration folgt eine lange Reha-Zeit in der Hoffnung, dass der Patient nicht als Pflegefall in sein soziales Umfeld zurückkehrt.

Das hängt von der aspirierten (verschluckten) Menge ab (Aspiration = Verschlucken)... Wenn es nur ein bisschen Flüssigkeit ist (nicht mehr als die Menge, die man normalerweise an Spucke mit einem Schluck runterschluckt), ist das ungefährlich. Das wird von der Lunge in der Regel ganz normal "absorbiert" (abgebaut).

Bei größeren Mengen, aber auch bei festen Stoffen wie Brot- oder Kekskrümel, kann das schon gefährlich werden. Die Lunge kann sich entzünden und das wäre dann eine schwerwiegende Erkrankung insbesondere bei älteren Menschen.

LG

Naja, mir ist sowas schon relativ oft passiert, wobei ja dann die Spucke wirklich dick wird, die man aushustet. Ich stand da 3 Stunden im Badezimmer, weil ich Linsen verschluckt habe.

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Als Aspiration versteht man das verschlucken von kleinteilen das kann schonmal gefährlich werden

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