Asperger Syndrom, Schule

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4 Antworten

Man kann wegen alles gemobbt werden. Einfach, weil man anders ist, und sich die andern dadurch besser fühlen. Ich kenne auch 2 Asperger, die es geheimgehalten haben (wollten). Bei einem gab es keine Probleme. Die anderen haben in zwar für komisch gehalten, waren aber nett zu ihm (Glück gehabt).

Der andere hatte die Schwester eines Aspergers in der Klasse, und ist genau neben ihr gesessen. Sie hat schnell bemerkt, dass da etwas faul ist. Und als sie auch noch gehört hat, dass in ihrem Jahrgang ein Asperger ist (vom Direktor), war ihr natürlich alles klar. Dieser Junge wurde dann auch gemobbt. Nur das Mädchen hat ihm geholfen.

Ich hab noch von vielen Aspergern gehört, die es geheimhalten wollten. Je nachdem, wie auffällig es ist, geht es auch gut. Aber es kann auch ein Mobbingproblem geben. Aber die, die jemanden mobben, mobben ihn auch, wenn sie wissen, dass er Asperger ist. Wenn die Mitschüler es halt wissen, können sie sich vielleicht besser auf ihn einstellen. Je mehr man über eine "Krankheit" (ist ja eigentlich keine) weiß, desto besser kann man damit umgehen. Aber du kannst es eh nicht ändern. Wenn er es nicht sagen will, kannst du ihm nur beistehen.

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Kommentar von Ellow01
14.09.2014, 23:03

Und was ist wenn es den Mitschülern sch""ß egal ist sich schlau zu machen und ihn einfach mobben nur weil sie wissen das er es ist ?

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Das ist allein seine persönliche Angelegenheit. Du kannst dich da nicht eimischen. Wenn er will, dass niemand es weiß, dann musst du das respektieren und darfst es nicht weitererzählen.

Gemobbt werden kann man wegen allem. Weil man gut ist, weil man schlecht ist, weil man komisch ist und keiner vom Asperger weiß, weil man das Label "Asperger" trägt und jeder es weiß, sogar weil man markenlose Klamotten trägt.

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Nun, wenn er einen Beruf erlernt, ist er mindestens 15 Jahre alt. So jung waren damals die jüngsten, als ich meine Ausbildungen begann. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt, der älteste Azubi war 36.

Er ist alt genug, dies für sich allein zu entscheiden, allerdings wäre sein Risiko geringer, gemobbt zu werden, wenn er (bedeutend) älter ist.

Mobbing- es ist schwer zu sagen, da das Nieveau und die geistige reife der Klasse entscheidend ist. Es kommt auch auf die Wohngegend an. Eine Kleinstadt könnte da eine bessere Klasse bieten als eine Großstadt wie Berlin in einem sozial schwächeren Viertel... kann aber auch sein, die im Berliner Viertel sind liberaler, weil sie "alles" schon gesehen haben, aber die versnobbte Kleinstadt legt los...

Hierbei kann es unter Umständen egal sein, ob er die Diagnose nennt oder nicht. Wichtig wäre es nur, wenn er einen Nachteilsausgleich benötigt (Sport, Mathe, Deutsch, ...), Einzelzimmer im Internat- falls er da aufgrund der Entfernung zum Wohnort bleiben muss und- Klassenarbeiten, Prüfungen in gesonderten Räumen allein (aber unter Lehreraufsicht) zu schreiben.

Mobbing selbst kann wegen allem vorkommen. Es mobben sogar übergewichtige andere übergewichtige. Eindeutige Regeln gint es da nicht, da jede Situation individuell ist.

Wenn sein Anderssein sehr auffällt, sollte er es aber tun, denn sonst kann es schlimm werden.

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Grundsätzlich kann man wegen alles gemobbt werden!

Wenn er besonders auffällig ist, vielleicht.

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